Kontakt

Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel.: +41 61 275 51 11
E-Mail: info@iwb.ch

 

IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr

Gute Gründe für Photovoltaik an Fassaden

Solaranlagen sind längst nicht mehr nur auf Dächern zuhause. Auch an Gebäudefassaden sind sie im Einsatz. Dafür sprechen technische, ästhetische, aber auch finanzielle Argumente.

 

Text: Paul Drzimalla; Titelfoto: Timo Orubolo

1. Solarfassaden erhöhen den Ertrag

Den Ertrag einer Solaranlage zu optimieren, bestand lange darin, die richtige Dachhälfte zu wählen oder bei einem Flachdach die richtige Neigung der Ständer zu finden, welche die Panels tragen. Fassadenanlagen bringen viel mehr Möglichkeiten ins Spiel. Ob Ost-, West- oder Südfassade: Für jeden Sonnenstand bietet die Gebäudefassade eine ideale «Angriffsfläche». Gerade im Winter, wenn die Sonne tagsüber tief steht, lässt sich so die Ausbeute optimieren. Einige Gebäude haben sogar die Nordfassade mit Panels eingekleidet und produzieren dort Strom.

 

2. Solarfassaden sind robust

Solarpanels bestehen zum grössten Teil aus Glas, welches die elektronischen Komponenten umschliesst. Wer nun meint, die gläserne Hülle mache Solarpanels fragil, irrt. An der Gebäudehülle gehört Glas zu den stabileren Materialien. Man denke an Hagelschäden, die zwar an Kunststofflichtkuppeln, so gut wie nie aber an Dachfenstern auftreten. An der Fassade fällt der Vergleich noch mehr zugunsten der Photovoltaik aus. Die gängigen Vorhangfassaden oder verputzten Isolationen bieten nie dieselbe Widerstandskraft gegenüber Schlägen wie das Glas eines Solarpanels. Dass die in der Schweiz verbauten Panels den gängigen Sicherheitsstandards (IEC 61730) entsprechen, garantiert übrigens der Fachpartner.

 

3. Solarfassaden sind finanziell attraktiv

Um es vorwegzunehmen: Ja, Fassadenmodule kosten in der Anschaffung mehr als die meisten anderen Fassadenverkleidungen. Nach ein paar Jahren beginnt sich das Bild jedoch zu ändern. Denn mit jedem Tag, den die Solaranlage Strom produziert, amortisiert sie sich selbst und beginnt schliesslich Rendite abzuwerfen. Was von einer verputzten oder verkleideten Fassade nicht gesagt werden kann. Je nach Auslegung und abhängig von Förderbeiträgen und Steuererleichterungen ist eine Solarfassade bei Neubauten heute wirtschaftlicher als eine herkömmliche Gebäudehülle. Denn eine Fassade braucht jedes Gebäude – wer heute baut, hat mit Solarenergie eine Option mehr zur Auswahl.

 

Grosspeter Tower, Wattbruck Hochhaus, Institut für Medizinische Mikrobiologie UZH  – Fotos Planeco

4. Der Gestaltungsspielraum mit Fassadenanlagen ist riesig

Das Bild vom Solarpanel, das es nur in der Variante «schwarz glänzend » gibt, ist einer der hartnäckigsten Mythen rund um die Solarenergie. Dabei zeigen moderne Fassadenanlagen inzwischen eindrücklich, dass es auch anders geht. Mit verschiedenen Mustern und Farben bedruckt ermöglichen sie, mit der Fassade ein eigenes architektonisches Statement zu setzen. Dabei kann der technische Charakter der Anlage betont oder komplett in den Hintergrund gerückt werden. Einigen Solargebäuden sieht ein ungeübtes Auge nicht an, dass die Hauswände Strom produzieren. Der durch die Bedruckung reduzierte Ertrag des einzelnen Panels wird durch den gesteigerte Ertrag einer Solarfassade in der Regel ausgeglichen (vgl. Punkt 1).

 

5. Das «solare Bauen» zu Ende gedacht

Schon unsere Vorfahren wussten, sich beim Bauen die Kraft der Sonne zunutze zu machen. Fenster, die nach Süden ausgerichtet möglichst viel warmes Sonnenlicht einfangen, sind deshalb in vielen Bautraditionen verankert. Auch in der modernen Solararchitektur spielt die sogenannte «passive Solarnutzung» eine Rolle. Mit grossen Fensterfassaden werden die Räume geheizt, sodass weniger zusätzliche Heizenergie gebraucht wird. Eine Solarfassade kann, in Kombination mit einer Wärmepumpe, die restlichen Prozent Energiebedarf abdecken – und das, ohne Öl oder Gas zu verbrennen. Mit teiltransparenten Solarmodulen lassen sich sogar beide Nutzungen verbinden – ein Teil der Sonne wird in den Wintergarten oder das Foyer gelassen, der Rest wird für die Stromproduktion genutzt.

 

So schnell kommen Sie zu Ihrer eigenen Energiequelle.

Jetzt PV-Anlage planen

 

Das könnte Sie auch interessieren

Sie wollen zukünftig nichts mehr verpassen?

Dann tragen Sie sich hier ein. Wir informieren Sie regelmässig zu Themen rund um Solarenergie und die eigene Energiequelle.

Jetzt anmelden

Sie interessieren sich für eine Solaranlage?

Sonnenbox Team,

sonnenbox@iwb.ch
+41 61 275 57 70

Mehr Artikel finden Sie im Solar-Magazin

Zur Übersicht