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Gründe für Solar – es geht nicht immer ums Geld

Wer eine Photovoltaikanlage erstellt, hat viele Gründe. Eine Studie zeigt, dass durchaus auch Architektur und Regionalität einen Einfluss haben.

 

Text: Paul Drzimalla; Titelfoto: Niels Franke (für Planeco); Foto: Timo Orubolo

«Es lohnt sich finanziell – bereits nach wenigen Jahren» – «Das ist unser Beitrag zum Klimaschutz». Die Gründe, warum sich Menschen für Solaranlagen entscheiden, scheinen in zwei Kategorien zu fallen: Ökonomie und Ökologie. Und tatsächlich erachten viele Solar-Kundinnen und -Kunden eine Solaranlage entweder als rentable Investition oder als Beitrag zum Klimaschutz – oder beides. Doch die Liste der Einflussfaktoren ist wesentlich länger, wie eine aktuelle Studie zeigt, die Haushalte im Kanton Bern befragt hat. Warum sich Menschen für oder gegen eine Solaranlage entscheiden, hat nicht nur technische, finanzielle oder ideelle Gründe. Auch persönliche Wertvorstellungen, Normen und die Region spielen eine Rolle, so die Studie. Nachfolgend werden die wichtigsten Faktoren vorgestellt.

 

Regionalität schlägt Import

Unabhängig sein von Brennstoffen, die von weither importiert werden müssen – das ist eines der Argumente für erneuerbare Energien. Auch für Photovoltaik gilt diese Logik, denn ist die Anlage erst installiert, ist jede Kilowattstunde produzierte Energie quasi gratis und ohne Abhängigkeit vom Ausland zu haben. Das Argument sticht jedoch nur, wenn die Anlage selbst kein Produkt mit weitem Importweg ist. 

Zum Glück gibt es im heutigen Solarmarkt europäische und sogar Schweizer Hersteller, die Panels und Wechselrichter anbieten. Und die Montage erfolgt sowieso idealerweise durch einen regionalen Partner. So kann die eigene Photovoltaikanlage zu einer Entscheidung für regionale Wirtschaft werden. Tatsächlich ist das Argument der Wertschöpfung in der Region für viele PV-Eigentümerinnen und -Eigentümer stark. Und ein weiterer Faktor spielt bei der Entscheidung für das regionale Solarunternehmen eine Rolle: Vertrauen. Schliesslich weiss man beim Schweizer Unternehmen, wo man bei Notfällen Hilfe erhält – oder auch Informationen aus erster Hand.

 

Ästhetik ist keine Nebensache

Dank moderner Solartechnik können Photovoltaikanlagen heute viele Formen und Farben haben. Dadurch taugen sie sowohl zum architektonischen Statement, als auch zum dezent zurückhaltenden Gebäudebestandteil. Vorbei sind die Zeiten der klobigen Dachaufbauten.

Tatsächlich ist die Ästhetik ein wichtiger Entscheidungsfaktor für eine Solaranlage. Menschen, die in eine eigene Solaranlage investieren, suchen eine Anlage, die optisch möglichst stark an ihre eigenen Bedürfnisse angepasst ist. Dabei ist häufig Zurückhaltung  gefragter als Präsenz. Gerade in ländlichen Regionen der Schweiz mit einer starken lokalen Bautradition und -identität wird nur solar gebaut, wenn die Erscheinung des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird.

Vermittler gesucht

Am Anfang jeder Solaranlage steht ein Gespräch, oft auch mehrere. Dazu gehört die klassische Beratung durch einen Solaranbieter, aber auch mit Bekannten, Menschen aus der Nachbarschaft oder anderen Experten wie zum Beispiel Architektinnen und Architekten.

Für viele Menschen ist die Einstellung der sogenannten Vermittler zentral für die Entscheidung, eine eigene Solaranlage zu installieren. Wirbt das Architekturbüro, das den Umbau plant, aktiv für Photovoltaik, hat eine lokale Politikerin oder ein Elektriker gute Erfahrungen gemacht, dann steigen die Chancen, dass Menschen im Umfeld positiv beeinflusst werden. Oder überhaupt über eine Photovoltaikanlage nachdenken.

 

Vom Mythos zur Motivation

Die oben genannten Mechanismen funktionieren auch umgekehrt. Leider, möchte man sagen. Hat die lokale Solarfirma keine schweizerischen Hersteller im Angebot, bleibt das Vorurteil bestehen, es handle sich um doch gar nicht so grüne oder zuverlässige Technik. Schlägt niemand eine elegante Indach- oder Fassadenanlage vor, gilt Photovoltaik weiterhin als hässlicher Aufbau. Und setzt sich niemand im Umfeld als Vermittler ein, bleiben die Möglichkeiten der Photovoltaik einfach unbekannt. Oder mit längst widerlegten Mythen behaftet. 

Dass diese Mythen nicht stimmen, wird ihnen vermutlich nicht den Garaus machen. Wohl aber, dass die Zahl der Solaranlagen in der Schweiz stetig steigt. Denn auch das ist eines der Studienergebnisse: Nicht immer müssen alle Haushaltsmitglieder gleichermassen überzeugt werden. Oft macht ein Mensch den Unterschied.

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