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Das Projekt
Heizung mit Erdsonden bei einer Wohnüberbauung in Reinach
Eine Wohnüberbauung am Dornacherweg in Reinach setzt auf IWB als Partner für eine schlüsselfertige Energielösung mit PV-Anlage und Erdsonden.
Am Dornacherweg in Reinach ist auf einer bisher ungenutzten, zentral gelegenen Parzelle im Herbst 2024 eine Wohnüberbauung mit 105 Wohnungen entstanden. Sie repräsentiert modernes, ökologisches Bauen und ein integriertes Energiekonzept, für das IWB verantwortlich war.
Zwei Bauherren für ein gemeinsames Projekt
Die Bauherren sind die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) sowie die Bürgergemeinde Reinach. Die BGV investiert in Immobilien, um mit den laufenden Erträgen ihre Verpflichtungen als Versicherer und die entsprechenden Schadendeckungen zu finanzieren. Für die Bürgergemeinde Reinach stellt dieser Neubau eine grosse Kapitalanlage sowie einen Beitrag zu einem modernen und nachhaltigen Wohnangebot in Reinach dar.
Energetisch vorbildlich
Für die Bauherren war eine vorbildliche energetische Lösung wichtig. Doch auch die Gemeinde verlangte, dass die Gebäude nach dem höheren Minergie-Eco-Standard erstellt werden. So wurden Recyclingbeton und vorwiegend ökologische Baumaterialien verwendet.
IWB hat mit der BGV einen Contractingvertrag für die Heizung sowie die Photovoltaikanlage (PVA) auf dem Dach der Überbauung abgeschlossen. Die PVA hat eine Leistung von 157 kWp, welche ca. 145 5000 kWh Strom im Jahr produziert. Geheizt wird mit Wärmepumpen, welche die Wärme mittels Erdsonden aus dem Boden beziehen. Das ist vor allem für grössere Neubauten, bei denen grössere Wärmeleistungen verlangt werden effizienter, als die bei kleineren Gebäuden eingesetzten Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Freecooling im Sommer
Mit überschüssigem Solarstrom wärmt im Sommer die Wärmepumpe das in der Heizperiode leicht abgekühlte Erdreich für den kommenden Winter wieder auf. Daraus ergibt sich der willkommene Effekt des «Freecooling»: Die Kühlung der Wohnungen an heissen Sommertagen über die Bodenheizung wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt.
Mit dem ZEV gemeinschaftlich Strom verbrauchen
Das ausschlaggebende Argument für die Zusammenarbeit mit IWB war für die BGV die gute Beratung und dass alles aus einer Hand angeboten wurde. Alle Anlagen wurden pünktlich fertiggestellt, und die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen die günstigere Sonnenenergie vom eigenen Dach.
Dieser individuelle Solarstrombezug ist durch einen ZEV organisiert, einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, der ebenfalls von IWB administriert wird. Damit können die Mieterinnen und Mieter möglichst viel eigenen Solarstrom verbrauchen und profitieren so von einem günstigeren Tarif, wenn sie tagsüber Waschmaschinen, Wäschetrockner oder Geschirrspüler einschalten.
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