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Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel: 061 275 51 11
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IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 15 Uhr

IWB Kraftwerke in Basel

In Basel betreibt IWB Wasserkraftwerke und hocheffiziente Wärmekraftkoppelungsanlagen, darunter die KVA und das Holzkraftwerk. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen in Privatbesitz, deren Stromproduktion IWB abnimmt und IWB-eigene Photovoltaikanlagen. Die Biopower-Anlage in Pratteln produziert aus Abfall Biogas.

Informationen zu einzelnen Kraftwerken

Holzkraftwerk

In Zusammenarbeit mit der Waldwirtschaft beider Basel wird mit dem Holzkraftwerk Basel möglichst viel bisher ungenutztes Holz zur Energieproduktion eingesetzt werden, beispielsweise aus der Waldpflege oder aus Naturschutzmassnahmen. Holz ist ein wichtiger CO2-neutraler Energieträger, um erneuerbare Energie in der Region, zu produzieren.

Der Standort der Anlage ist bei der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) von IWB in Basel, weil sich dort grosse Synergien für die Strom- und Wärmeproduktion ergeben. Neben den technischen Aufgaben obliegt IWB auch die Geschäftsführung und das Finanz- und Rechnungswesen.

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Ökologische Energieproduktion aus ungenutztem Holz

Holz ist ein erneuerbarer Energieträger, der zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen kann: Bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 frei, wie das Holz während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Wenn mit Holz fossile Brennstoffe ersetzt werden, kommt es zu CO2-Einsparungen. Das Holzkraftwerk Basel reduziert die CO2-Emissionen der Region um 35'000 Tonnen pro Jahr.

Das Holzkraftwerk Basel ist das erste Holzkraftwerk in der Schweiz, das mit dem «naturemade star»-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Dieses Qualitätszeichen für ökologisch produzierte Energie wird nach eingehender Kontrolle vom Verein für umweltgerechte Energie (VUE) verliehen.

Organisation

Holzkraftwerk Basel AG
c/o IWB Industrielle Werke Basel
Margarethenstrasse 40
4002 Basel

Tel: +41 61 275 55 22
Fax: +41 61 275 55 18
Situationsplan 

Geschäftsführer: Florian Lüthy, Leiter Produktion Energie IWB

Verwaltungsrat: Andres Klein, Vorsitzender und Delegierter Raurica Wald AG; Bernhard Brodbeck, Mitglied der Geschäftsleitung IWB und Leiter Beschaffung; Beat Andrist, Mitglied der Geschäftsleitung ebl und Leiter Energie; Stefan Vögtli, Delegierter Raurica Wald AG; Germann Wiggli, Delegierter Raurica Wald AG; Thomas Fisch, Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt, Leiter Hauptabteilung Energie

Aktionariat: Raurica Wald AG (51%), IWB (34%), EBL (15%)

Heizkraftwerk Volta

Schon seit 1899 ist die Fernwärmezentrale an der Voltastrasse, Basel als Produktions- und Energieanlage in Betrieb. Auch heute ist das Voltawerk noch das Herzstück der Fernwärmeversorgung in Basel. Hierhin führen die grossen Versorgungsleitungen, im Heizkraftwerk Volta sind die grossen Netzpumpen und Wärmespeicher installiert, die für die Fernwärmeversorgung der Stadt nötig sind. Seit 2007 befindet sich hier eine moderne Produktionsanlage mit Wärme-Kraft-Kopplung, die effizient und regional Strom für 20'000 Stromkunden und Fernwärme für rund 5000 Baslerinnen und Basler produziert.

Nach 30 Jahren Betriebsdauer hat IWB zwischen 2004 und 2007 die bestehende Produktionsanlage, die zu gross dimensioniert und damit zu schwerfällig war, zudem nicht mehr der Luftreinhalteverordnung entsprach durch eine moderne Anlage mit Wärme-Kraft-Kopplung ersetzt.

Die Fernwärmeproduktion der neuen Anlage beläuft sich pro Jahr auf zirka 115 GWh. Zusätzlich werden mit der neuen Anlage zirka 75 GWh Strom für Basel-Stadt produziert.

Das neue Kombiheizkraftwerk besteht aus einer Gas- und einer Dampfturbine. Die Kombination dieser beiden Turbinensysteme erlaubt es, in Verbindung mit verschiedenen Wärmetauschern, Strom und Fernwärme mit einem sehr hohen Wirkungsgrad von rund 85 Prozent herzustellen. 

Heizkraftwerk Rosental

Das ehemalige Chemiewerk Areal Rosental in Basel entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Technologiepark in dem heute verschiedenste Firmen und Organisationen ansässig sind. Mit dem Verkauf eines wesentlichen Teils des Werkareals von Syngenta an eine Investorengruppe im Mai 2007, konzentriert sich Syngenta auf das Kerngeschäft des Headquarters am Standort Rosental. Als Konsequenz wurde das Eigentum der im Areal Rosental befindlichen Infrastruktur zur Energieproduktion und -versorgung veräussert.

IWB erwarb die Infrastruktur und versorgt heute das Areal effizient und mit günstigen Tarifen. Die neue und sanierte Anlage mit Wärme-Kraft-Kopplung hat mittels vorgeschalteter Gasturbine und einer neuen Abgasbrenneranlage einen deutlich höheren Wirkungsgrad als vorher.

Kleinwasserkraftwerk Neuewelt

Das Kleinwasserkraftwerk Neuewelt wurde 1998 gebaut. An der Stelle stürzt die Birs rund acht Meter in die Tiefe. Das dadurch entstehende Energiepotenzial nutzt das Kraftwerk, um Strom für rund 1000 Haushalte zu produzieren. Das Kleinwasserkraftwerk Neuewelt ist mit dem Qualitätszeichen «naturemade star» ausgezeichnet. Diese Zertifizierung erfolgt aufgrund strenger Kriterien und garantiert Ihnen Ökostrom höchster Qualität. 

Photovoltaikanlage St. Jakob-Park

Der St. Jakob-Park ist nicht nur ein Fussballstadion, er ist auch ein Solarkraftwerk. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach produziert Strom für den jährlichen Bedarf von rund 230 durchschnittlichen Basler Haushalten - oder für 50 Spiele des FC Basel.

Die 3170 Solarmodule auf dem Stadiondach sind das eigentliche Kraftwerk. Ein Solarmodul ist ca. 1.6 m2 gross und besteht aus 60 einzelnen Solarzellen. Scheint die Sonne auf diese Zellen, entsteht Gleichstrom. Wechselrichter unter dem Stadiondach wandeln diesen in Wechselstrom um. Die Strommenge wird anschliessend gemessen und ins IWB Stromnetz eingespeist.

Anlagentyp PV-Dachanlage
Modulfläche 5 200 m2
Leistung 850 kWp
Energie-Ertrag 800 000 kWh/Jahr
CO2-Ersparnis* 460 Tonnen/Jahr
Inbetriebnahme 2013
Eigentümer / Betrieb IWB

* im Vergleich zur herkömmlichen, grösstenteils nicht erneuerbaren Stromproduktion in Europa

Biopower NWCH

Die Biogasanlage der Biopower Nordwestschweiz AG in Pratteln, an der IWB neben Elektra Baselland EBL sowie Elektra Münchenstein EBM beteiligt ist, verarbeitet jährlich 15 000 Tonnen Bioabfälle aus der Region und produziert daraus gegen 1.5 Mio. Kubikmeter Bio-Rohgas, das als Treibstoff und als IWB Biogas zum Heizen und Kochen eingesetzt wird, sowie ca. 5 000 Tonnen Kompost und ca. 6 000 Kubikmeter Flüssignährstoff.

  • Die Biopower steht ein für professionelle, wirtschaftliche und ökologische Verwertung von organischen Restsoffen in der Nordwestschweiz
  • Das Unternehmen beschafft mit eigenen Anlagen erneuerbare Energie aus der Vergärung von organischen Reststoffen
  • Die Biopower engagiert sich aktiv für die Verwertung von Biomasse durch Vergärung

 

Herkunftsgarantie von Biogas

Reines, zu Erdgasqualität aufbereitetes Biogas hat physisch dieselben Eigenschaften und Qualitäten wie Erdgas und kann demnach im Leitungsnetz nicht davon unterschieden werden. Biogas wird zwar physisch bei der Biogasproduktionsanlage in das Erdgasnetz eingespeist, ist aber im Netz nicht mehr unterscheidbar von Erdgas. Daher werden alle Biogasmengen separat erfasst.


Der VSG (Verband der Schweizerischen Gasindustrie) hat eine unabhängige Kontrollstelle, die so genannte Clearingstelle, eingerichtet. Diese erfasst sämtliches Biogas in der Schweiz: Produktions-, Handels- und Verkaufsmengen. Die Schweizerische Oberzolldirektion überwacht die Mengenbilanzierung mithilfe der Clearingstelle. Dies garantiert, dass jede produzierte Kilowattstunde Biogas tatsächlich in das Erdgasnetz eingespeist wurde. Daher haben wir auf eine Zertifizierung, ähnlich wie bei unseren anderen Produktionsanlagen, durch eine weitere unabhängige Kontrollstelle verzichtet. 

Besichtigungen

Verschiedene unserer Anlagen können Sie besichtigen. Eine Übersicht und weitere Informationen finden Sie bei unserem Partner Linie-e.

Besichtigungstouren