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Photovoltaik am Stadtrand – in Basel Nord vermehren sich die Solardächer

Das Ehepaar Hertli geniesst sein Haus im Basler Norden, das seit Neuestem eine Solaranlage hat. Sie sind nicht die ersten im Quartier.


Foto: Timo Orubolo, Text: Stefan Bucher

Auf der einen Seite ragen die Roche-Türme aus der Kulisse heraus, auf der anderen erheben sich die grünen Hügel des Schwarzwalds. Die Reihenhäuser im Basler Hirzbrunnen-Quartier liegen sichtbar am Stadtrand. Marc Hertli öffnet die Tür, bittet hinein und führt durchs Haus in den Garten, wo er sich neben Ehefrau Rosi an den Tisch setzt. «Schauen Sie sich um: Überall sehen Sie Panels.» Hertli weist mit dem Kopf auf das Dach eines Nachbarhauses. Seit drei Wochen sind auch die Hertlis im Besitz einer Solaranlage. Rosi Hertli schaut in den grauen Himmel. «Ob wir wohl gerade produzieren?» Das könne man rasch herausfinden, meint ihr Mann und geht hinein, in den ersten Stock.

 

Die Zahlen sprechen für sich

Am Computer sieht man es. «Doch, wir produzieren!», kommentiert Marc Hertli die Kurven auf dem Bildschirm. Er führt durch die Visualisierungs-App, welche Produktion und Eigenverbrauch seines Solardachs zeigt. Am Vortag habe die Anlage noch mehr produziert, und in den vergangenen Wochen mit tagelang schönem Wetter erst recht. Er blickt aus dem Fenster. Die Nachbarin winkt von der anderen Strassenseite. Auch auf ihrem Dach befinden sich mehrere Panels. Er habe schon seit Längerem das Gespräch mit den Nachbarn gesucht, hier und dort nach den Erfahrungen gefragt. «Wir wussten ja, dass wir etwas machen wollen.»

Das Haus der Hertlis ist in den Dreissigerjahren gebaut worden. Als es die beiden Gastronomen Anfang der 90er-Jahre kaufen, ist die Gebäudehülle noch im Originalzustand. Eine neue Isolation samt Dachsanierung haben sie schon länger vor. Schliesslich findet im Herbst 2019 eine Informationsveranstaltung von IWB zur Wärmetransformation statt. «Indirekt war das der Auslöser», erinnert sich Hertli. Seine Frau und er beschliessen, bei der Dachsanierung eine Photovoltaikanlage zu integrieren, und wenden sich an die IWB-Beratung. «Ich wollte wissen, ob Photovoltaik wirklich das Richtige ist, hatte viele Fragen.» Schlussendlich werden alle beantwortet. Neben dem Argument der Nachhaltigkeit ist es auch das der Rentabilität, das überzeugt. Dank den öffentlichen Finanzierungshilfen und der Einspeisevergütung lohnt sich die Anlage, ein optisch anspruchsvolles Modell.

Besonders unter den Solar-Nachbarn

Rosi und Marc Hertli sitzen wieder im Garten, der Himmel hat sich etwas aufgeklart. Dass es eine Indach-Anlage werde, habe er schon zu Beginn entschieden, unabhängig von der Finanzierung, meint Marc Hertli. Seine Frau lacht kurz auf. «Ja, vielleicht ist es der Stolz», erklärt er. Sie seien ja längst nicht die einzigen im Quartier mit einer Photovoltaikanlage, da sollte sie besonders sein. Er habe einen guten Freund mit der Bauleitung beauftragt, damit das Endergebnis wirklich stimmig wird. «Keine unschönen Übergänge, das Dach ist eine einzige, perfekte Fläche», sagt er, und macht mit der flachen Hand eine Wischbewegung.

Es sei schon interessant, meint Rosi Hertli zum Abschluss, wie so eine Solaranlage die Sicht auf den eigenen Energieverbrauch verändere. Wasch- und Spülmaschine würden nur noch tagsüber laufen, wenn die Sonne scheine. Sonst nicht. Sie seien aber nicht dogmatisch, ergänzt ihr Mann. Sie seien noch nicht lange gemeinsam pensioniert und geniessen vor allem das Leben. An die Energiewende würden sie nicht täglich denken, auch wenn die Solaranlage tagein, tagaus ihren Beitrag leistet. «Wenn am Abend Besuch kommt, muss der Braten natürlich parat sein. Auch wenn gerade keine Sonne scheint.» Doch an Tagen wie diesen wird er trotzdem mit Sonne vom Stadtrand entstanden sein.

 


«Die Energiewende war nie so greifbar zu haben. Packen auch Sie an?»

Stefan Bucher (Autor) ist Key Account Manager Photovoltaik bei IWB. Er hat ursprünglich Betriebswirtschaft studiert und war im Finanzwesen tätig. Anschliessend leitete er Marketing und Vertrieb für hochwertige PV-Lösungen bei einer Basler Solarfirma. Heute berät er bei IWB Kunden um die Energie- und Mobilitätswende zu fördern.

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