Was kostet eine Solaranlage – und ab wann lohnt sie sich?
Strom selbst erzeugen statt teuer einkaufen. Hier sehen Sie, was eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus kostet – und ab wann sie sich für Ihr Haus rechnet
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine Anlage mit 5 bis 10 kWp kostet rund 25 000 bis 30 000 Franken vor Förderung.
- Die Einmalvergütung des Bundes senkt die Investition spürbar (für 10 kWp rund 3600 Franken).
- Die Amortisation liegt meist bei 10 bis 15 Jahren – je mehr Strom Sie selbst nutzen, desto schneller.
- Danach liefert die Anlage über 25 bis 30 Jahre günstigen Strom.
Ermitteln Sie hier das Potenzial und die Kosten für Ihr Dach. Kostenlos und unverbindlich.
Ausgangslage
Sie überlegen, in eine Solaranlage zu investieren – aber die Angebote reichen von «günstig» bis «überraschend teuer»? Das liegt daran, dass Kosten und Rendite kein Fixpreis sind:
Was Ihre Anlage kostet und wann sie sich rechnet, hängt von Ihrem Dach, Ihrem Verbrauch und Ihren Plänen ab: Ausrichtung und Neigung, schattenfreie Fläche, Verbrauch über den Tag, Speicher ja oder nein und ob eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt. Den genauen Fall rechnet IWB mit Ihnen durch. Für ein Einfamilienhaus eignet sich eine Anlage mit 8 bis 15 Kilowatt-Peak (kWp). Ein kWp liefert pro Jahr rund 900 bis 1000 Kilowattstunden (kWh) Strom.
Kostenübersicht
Richtwerte 2026 (inkl. Installation, ohne Speicher), je nach Dach, Verbrauch und Anbieter:
| Kennzahl | Anlage 10 kWp (EFH) | Anlage 20 kWp (grosses EFH) |
Anlage 30 kWp (MFH) |
|---|---|---|---|
| Jahresertrag | rund 9000 kWh | rund 18 000 kWh | rund 27 000 kWh |
| Investition vor Förderung | CHF 25 000 – 30 000 | CHF 36 000 – 42 000 | CHF 45 000 – 50 000 |
| Einmalvergütung (ca.) | ca. CHF 3600 | ca. CHF 7000 | ca. CHF 9000 |
| Amortisation | 14 – 19 Jahre | 10 – 14 Jahre | 8 – 12 Jahre |
Richtwerte 2026, inkl. Installation, ohne Speicher, ohne Steuerabzug. Aktuelle Sätze auf pronovo.ch. Kantonale Förderung und Steuerabzug senken die Netto-Investition zusätzlich. Verbindlich ist nur eine individuelle Offerte.
Was Eigenverbrauch und Einspeisung für Ihre Rechnung bedeuten
Was erhalten Sie für eingespeisten Solarstrom?
Produziert Ihre Solaranlage mehr Strom, als Sie gerade benötigen, fliesst der Überschuss ins öffentliche Netz. Dafür erhalten Sie eine Rückliefervergütung von Ihrem lokalen Energieversorger. Im IWB-Netzgebiet Basel-Stadt beträgt sie für gängige private Solaranlagen aktuell 14 Rappen pro Kilowattstunde. In anderen Regionen kann die Vergütung tiefer ausfallen oder sich stärker am Marktpreis orientieren.
Warum Eigenverbrauch an Bedeutung gewinnt
Ab 2027 kann sich die Vergütung stärker nach dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Einspeisung richten. Dadurch kann sie besonders in sonnenreichen Stunden tief ausfallen, wenn gleichzeitig viel Solarstrom ins Netz fliesst. Für kleinere Anlagen gelten weiterhin gesetzliche Mindestvergütungen. Trotzdem werden die Erträge aus der Einspeisung weniger planbar – und der direkte Verbrauch des eigenen Solarstroms gewinnt an Bedeutung.
Nutzen Sie Ihren Solarstrom selbst, müssen Sie weniger Strom aus dem Netz beziehen. Da Netzstrom in der Regel mehr kostet, als Sie für eingespeisten Strom erhalten, ist selbst genutzter Solarstrom wirtschaftlich besonders wertvoll.
Was das für die Amortisation bedeutet
Wann sich Ihre Solaranlage rechnet, hängt vom Zusammenspiel aus Investition, Förderung, Stromproduktion, Eigenverbrauch, Strompreis und Rückliefervergütung ab. Je stärker die Tarife schwanken, desto wichtiger werden eine passende Dimensionierung und die intelligente Abstimmung auf Ihren Verbrauch.
Die IWB Solar Experts berechnen Ihren Fall mit den für Ihren Standort geltenden Tarifen und berücksichtigen auch zukünftige Verbraucher wie Wärmepumpe, E-Auto oder Stromspeicher.
Das Prinzip ist einfach
Die Anlage wird auf Ihren Verbrauch ausgelegt. Mit einer Wärmepumpe oder einem E-Auto verbrauchen Sie mehr selbst und können grösser planen, ohne viel günstig einzuspeisen. Grösser ist dabei nicht automatisch besser: Die wirtschaftlichste Grösse ergibt sich aus Ihrem Verbrauch, Ihrem Dach und Ihren Plänen. Die passendste Dimension bestimmt IWB mit Ihnen.
Sie zahlen nicht die volle Investition selbst. Bund, Kanton und Steuer senken die Kosten spürbar:
- Einmalvergütung des Bundes: senkt die Investition um rund 15–20 % (für 10 kWp rund CHF 3600), ausbezahlt nach Inbetriebnahme.
- Kantonale und kommunale Programme: je nach Wohnort zusätzlich möglich.
- Steuerabzug: bei bestehenden Bauten ist die Investition als Liegenschaftsunterhalt abziehbar; Fördergelder mindern den abzugsfähigen Betrag.
Alle Programme für Ihren Wohnort finden Sie in unserem Ratgeber Förderung für Solaranlagen.
Die passendste Option nach Ausgangslage
| Ausgangslage | Sinnvoller nächster Schritt |
|---|---|
| Dach geeignet, normaler Haushaltsverbrauch | Anlage von rund 8–15 kWp prüfen und auf den Eigenverbrauch auslegen. |
| Wärmepumpe oder E-Auto vorhanden oder geplant | Den zukünftigen Strombedarf bei der Planung berücksichtigen. Eine grössere Anlage ist jedoch nicht automatisch wirtschaftlicher. Wichtig ist, wann der zusätzliche Strom tatsächlich genutzt werden kann. |
| Dachsituation unklar (Schatten, Ausrichtung, Denkmalschutz etc.) | Dach-Check im Beratungsgespräch: Ausrichtung, Neigung und Verschattung prüfen lassen. |
| Mehrfamilienhaus | Gemeinsamen Eigenverbrauch prüfen (ZEV/vZEV) – eigener Beratungspfad. |
| Neubau oder Sanierung geplant | Neubau: Solaranlage frühzeitig einplanen und mit Dach, Elektroinstallation und weiteren Verbrauchern abstimmen. Das reduziert den späteren Planungs- und Koordinationsaufwand. Sanierung: Solaranlage gleichzeitig prüfen. So lassen sich Arbeiten und Gerüst gemeinsam nutzen. Im Kanton Basel-Stadt wird der Förderbeitrag für die Dachsanierung auf der mit PV-Modulen belegten Fläche aktuell von 50 auf 100 Franken pro Quadratmeter verdoppelt. Es gelten kantonale Bedingungen; das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden. |
Sie möchten wissen, welche Lösung für Ihr Zuhause die richtige ist? In einem kostenlosen Beratungsgespräch prüfen wir Ihr Dach, berücksichtigen Ihren Stromverbrauch sowie geplante Anschaffungen wie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto und zeigen Ihnen die passende Lösung auf.
Ihr Weg zur eigenen Energielösung
Gibt es einen besseren Zeitpunkt, in eine intelligente Energielösung zu investieren? So erreichen Sie Ihr Ziel in vier Schritten:
-
1.
Anmeldung zur Beratung bei Ihnen zu Hause oder online per Video-Anruf
Die IWB Solar Experts beraten Sie kostenlos bei Ihnen zu Hause, beantworten Ihre Fragen und finden mit Ihnen die beste Lösung für Ihr Eigenheim.
-
2.
Bestandesaufnahme vor Ort
Wir planen Ihr Projekt im Detail, erstellen die Offerte und besprechen sie mit Ihnen. Offene Fragen klären Sie gemeinsam.
-
3.
Detailofferte, Bestellung und Installation
Ihre Energielösung wird gebaut und in Betrieb genommen – schon bald profitieren Sie davon.
-
4.
Betrieb und Service
Im Betrieb bleibt IWB Ihre Partnerin für Service, Überwachung und einer potenziellen Erweiterung Ihrer Lösung.
Warum IWB? IWB Solar Experts sind für Sie da
Hinter Ihrer Energielösung steht IWB – mit spezialisierten Fachbetrieben, die vor Ort planen und umsetzen. Diese Fachbetriebe sind Tochterunternehmen von IWB. Für Sie heisst das: eine Ansprechperson, eine verantwortliche Gruppe, regionale Nähe von der Beratung bis zum Betrieb.
Erfahrung
+ 2000
Anlagen
bei Eigenheime
Sicherheit
150
Jahre
Kompetenz in der Energiebranche
Schweizweit
5
Standorte
Regional und schnell
Aus einer Hand
1
Ansprechpartner
für Ihre Energielösung
Weitere Fragen und Antworten
Am meisten bringt ein Dach mit Süd-, Ost- oder Westausrichtung, möglichst wenig Schatten und ab rund 35 m² freier Fläche. Auch Flachdächer lassen sich gut nutzen. Ob Ihr Dach geeignet ist, prüfen wir im Beratungsgespräch anhand von Ausrichtung, Neigung und Verschattung.
Die Anlage wird auf Ihren Verbrauch ausgelegt. Mit einer Wärmepumpe oder einem E-Auto verbrauchen Sie mehr selbst und können grösser planen, ohne viel günstig einzuspeisen. Grösser ist dabei nicht automatisch besser. Die passendste Dimension bestimmt IWB mit Ihnen.
Ein Speicher erhöht Ihren Eigenverbrauch von rund 30 % auf 60 bis 80 % und kostet je nach Grösse zusätzlich etwa 3500 bis 10 000 Franken. Ob er sich für Sie lohnt, ist eine eigene Frage – mehr dazu auf der Seite «Lohnt sich ein Stromspeicher?».
Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes für PV-Anlagen sowie kantonale und kommunale Beiträge. IWB unterstützt Sie bei der Anmeldung – mehr auf der Seite «Förderung erhalten und Steuern sparen».
Aufdach-Solaranlagen sind in der Regel meldepflichtig, nicht bewilligungspflichtig. Die Meldung übernimmt IWB für Sie.
Die Module produzieren weiter, mit leicht tieferer Leistung: Standard-Solarmodule haben nach rund 25 Jahren eine garantierte Restleistung von 88–91 %, ihre Lebensdauer ist deutlich länger. Den Wechselrichter ersetzen Sie nach rund 12 bis 15 Jahren – über die Lebensdauer der Module also einmal.
Heute wird in über 80 % der neuen Anlagen direkt ein Speicher mitverbaut; eine spätere Ergänzung von Speicher, Wärmepumpe oder Ladestation bleibt aber möglich. Zu Finanzierungsmöglichkeiten beraten wir Sie im Gespräch.
Im Gespräch prüfen wir Ihre Situation, schätzen Kosten und Förderung und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
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