Information zur Sicherheit von IWB-Kundendaten
Bei einem Cyberangriff auf einen Dienstleister von IWB wurden Daten von IWB-Kunden entwendet. Diese Daten enthalten Adressdaten und technische Angaben zu Energiezählern. IWB hat die zuständigen Behörden sowie die betroffenen Kundinnen und Kunden informiert. Ein besonderes Risiko des Daten-Missbrauchs besteht nicht.
Bei den entwendeten Daten handelt es sich um Namen, Adressen sowie technische Angaben zu IWB-Energiezählern wie Zählernummern und Installationsmerkmale. Nicht betroffen sind weitere persönliche Daten wie E-Mailadressen, Telefonnummern, Energieverbrauchsdaten oder Bankdaten der Kunden. Das Risiko eines Datenmissbrauchs schätzt auch die Datenschützerin des Kantons Basel-Stadt darum als gering ein.
Rückschlüsse auf den Energieverbrauch der Kunden sind aufgrund der Daten nicht möglich. Auch Zahlungs- und Rechnungsdaten können damit nicht eingesehen werden. Trotzdem hat IWB entschieden, alle betroffenen Kunden mit einem persönlichen Schreiben zu informieren. Es sind rund 40 000 Adressdaten betroffen. Die Schreiben wurden bereits versendet. Wer kein solches Schreiben bekommt, ist nicht von dem Vorfall betroffen.
CEO Dr. Claus Schmidt erklärt: «Wir bedauern den Vorfall bei einem unserer Dienstleister und haben umgehend zusätzliche Kontrollen eingeführt. Datensicherheit ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir die betroffenen Kundinnen und Kunden offen und transparent über den Vorfall informiert.»
Datenschützerin des Kantons Basel-Stadt schätzt das Risiko eines Daten-Missbrauchs als gering ein
Betroffene Personen werden direkt informiert
Derzeit liegen IWB keine Hinweise darauf vor, dass die betroffenen Daten missbräuchlich verwendet wurden
Kundenschreiben
Häufig gestellte Fragen
Sie müssen nichts unternehmen. Generell gilt: Schauen Sie bei Schreiben im Namen von IWB genau hin: IWB wird Sie niemals auffordern, Passwörter, Zugangsdaten oder andere vertrauliche Informationen bekanntzugeben. Unsere Mitarbeitenden können sich bei einem persönlichen Besuch jederzeit mit einem gültigen IWB-Personalausweis ausweisen.
Vorname, Name, Adresse und technische Angaben zu Energiezählern.
Nicht betroffen sind weitere persönlichen Daten, Zahlungs- und Rechnungsdaten, Bankverbindungen, Zugangsdaten oder Verbrauchsdaten
Wir haben dazu die Datenschützerin des Kantons Basel-Stadt gefragt. Sie schätzt das Risko als gering ein. Auch weitere Fachleute und wir selbst kommen zu dieser Einschätzung.
Betrüger verlangen Geld oder Passwörter und setzen Sie unter Zeitdruck. Unsere Mitarbeitenden kündigen sich immer einige Tage vorher an und können sich immer mit einem IWB-Personalausweis ausweisen und erklären Ihnen gern und in Ruhe, was ihre Aufgabe ist. Sie verlangen niemals Geld oder Passwörter von Ihnen.
Nein. Die Energieversorgung sowie die Steuerungs- und Netzsysteme von IWB waren zu keinem Zeitpunkt betroffen. Die Energieversorgung ist sicher.
Darauf gibt es keine Hinweise. Der externe Dienstleister hat sofort reagiert: Fachspezialisten hinzugezogen, Anzeige bei der Polizei erstattet und die betroffenen Systeme nach Trennung wieder schrittweise aufgebaut.
100% Sicherheit gibt es nicht. IWB wendet die für kritische Infrastrukturen vorgeschriebenen und gebotenen Standards an.
Das ist unabhängig vom aktuellen Vorfall denkbar. Das Risko dafür ist durch den aktuellen Vorfall nicht wesentlich gestiegen. Kundinnen und Kunden sollten IWB-Rechnungen sogfältig prüfen, insbesondere die darauf angegebenen Bankverbindungen und Auffälligkeiten sofort melden.
Schauen Sie genau hin, ob die Angaben im Kopf- oder im Fussteil des Schreibens wie gewohnt sind. Vergleichen Sie im Zweifel mit einem zu einem früheren Zeitpunkt eingetroffenen Schreiben, oder melden Sie sich bei unserem Kundendienst.
IWB übermittelt dem Dienstleister über eine sichere Verbindung die zur Auftragsabwicklung notwendigen Informationen. Alle Dienstleister von IWB müssen die Datenschutzbestimmungen und Vorgaben von IWB beachten.
Nein. Da die entwendeten Daten kein hohes Missbrauchs-Potenzial bieten, besteht keine Informationspflicht. Die kantonale Datenschützerin teilt diese Auffassung und sieht lediglich ein geringes Risiko das Datenmissbrauchs. Sie hat IWB empfohlen, die Betroffenen zu informieren, dieser Empfehlung kommt IWB gern nach.
Schreiben Sie für weitere Fragen bitte eine E-Mail an: datensicherheit@iwb.ch. Oder rufen Sie die eigens eingerichtete Hotline «Datensicherheit» unter +41 61 275 51 00 an. Dort stehen geschulte Ansprechpartner für Sie bereit. Bitte verwenden Sie nicht die üblichen Telefonnummern des Kundendienstes oder der Netzleitstelle, damit diese für weitere Kundenanliegen bedient werden können.
Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2026, 16:00 Uhr