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Abfallentsorgung KVA

Trinkwasserqualität

Trinkwasser ist eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Unsere Mitarbeitenden entnehmen regelmässig, teilweise täglich, an rund hundert Stellen Wasserproben. Die Fachleute im Labor analysieren und beurteilen das Wasser bis ins Detail.

IWB überwacht das Trinkwasser an den Stellen, wo Risiken vorhanden sind und wo die einzelnen Prozessstufen etwas bewirken. So prüfen Mitarbeitende laufend die sichere Wasseraufbereitung. Kontrollpunkte befinden sich dort, wo das Rheinwasser in die Trinkwasserproduktion gelangt und das Grundwasser angereichert wird. Gefahren lauern vor allem im Bereich Bau und Montage. Deshalb prüft IWB gezielt jede Leitung, die ersetzt oder neu gebaut wird. Zudem führt IWB immer wieder Stichproben im Trinkwassernetz – etwa an den Hydranten – sowie in den Reservoiren und öffentlichen Brunnen durch.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe und Qualitätsdaten

Stoff in 1 Liter Trinkwasser* Täglicher Bedarf Wirkung
Hydrogencarbonat 192 mg 3000 mg Säure-Basen-Haushalt
Calcium 62.4 mg 800 mg Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für die Blutgerinnung und die Muskeltätigkeit
Sulfat 33.2 mg 100 mg Gallen- und Darmtätigkeit

Chlorid

16.9 mg 830 mg Säure-Basen-Haushalt
Natrium 12.2 mg 550 mg Säure-Basen-Haushalt
Magnesium 8.6 mg 500 mg Knochenaufbau, Enzymaufbau. Verhindert Muskelkrämpfe
Nitrat 7.6 mg 40 mg/L** Nährstoff für Pflanzen
Kieselsäure 5.7 mg 10-40 mg Knorpel, Bindegewebe, Knochen, Haare, Zähne, Nägel
Kalium 1.8 mg 2000 mg Funktionsfähigkeit der Zellen, besondere Nerven und Muskeln
Fluorid 0.12 mg 1.5 mg**

Knochen und Zähne, kein Zusatz im Trinkwasser

Aluminium <0.010 mg 0.2mg/L** natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers, entbehrlich

*Mittelwert 2015     **gesetzlicher Trinkwasser Toleranzwert

Bakteriologie  
Gesamtkeimzahl < 1 KBE/mL
E.coli Enterokokken 0 KBE/100mL
Enterokokken 0 KBE/100mL

 

pH-Wert Wasserhärte
7.6 19.0 °fH bzw. 10.6 °dH

KBE: Kolonienbildende Einheiten (Anzahl Bakterien)
Mittelwerte aus den Untersuchungen der Trinkwasserabgabestelle Lange Erlen des Jahres 2015.
Alle Resultate entsprachen den gesetzlichen Anforderungen

 

Qualitätsanforderungen

Die geforderten Qualitätswerte an Trinkwasser sind in der Hygieneverordnung (HyV) und der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung festgeschrieben. In Bezug auf die Bakterienzahlen im Wasser (AMK) gelten für das Trinkwasser sogar strengere hygienische Anforderungen als für Mineralwasser.

Toleranzwerte und Grenzwerte

In den gesetzlichen Vorschriften wird zwischen Toleranz- und Grenzwerten unterschieden. Beim Überschreiten des Toleranzwertes ist die Qualität des Trinkwassers im Wert vermindert. In diesem Fall muss der Wasserversorger Massnahmen ergreifen, um die Qualität des Trinkwassers wieder herzustellen. Eine ernste Gefahr für den Konsumenten besteht aber erst dann, wenn auch Grenzwerte überschritten werden. Ein Trinkwasser, das Grenzwerte überschreitet, darf nicht ins Versorgungsnetz eingespeist werden.

Fluoridierung des Trinkwassers

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat im Jahr 2003 entschieden, die Fluoridierung des Trinkwassers als Massnahme zur Karies-Prophylaxe aufzuheben. Seit dem 1. Juli 2003 wird dem Basler Trinkwasser kein Fluorid mehr zugesetzt. Bevor das Wasser jedoch in das Trinkwassernetz geleitet wird, erfolgt eine Desinfektion mit ultraviolettem Licht.

Basler Brunnen

Im Stadtgebiet betreibt IWB über 200 öffentliche Brunnen. Sie sind Kulturgut und «Visitenkarte» der Stadt.

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