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Was steckt hinter Ihrer Heizung?

An einem sonnigen Sommertag ist es klar, wer die Wärme bringt. Und in den kälteren Jahreszeiten? Die verbreitetsten Heizungstypen in der Übersicht.

Text: Paul Drzimalla; Illustrationen: Patrizia Stalder

Die Urbane

Fernwärme und Wärmeverbünde sind komfortable Wärmelösungen, da die Installationen wenig Platz und wenig Wartung benötigen. Beide Typen erfüllen die Anforderungen des Basler Energiegesetzes. Zudem wächst das Basler Fernwärmenetz stetig.

+ Komfortabel, kompatibel mit dem Basler Energiegesetz

– Anschluss an Fernwärmenetz oder Wärmeverbünde benötigt

Die Vielseitige

Luft-Wärmepumpen nutzen Umgebungsluft und Elektrizität als Energiequellen – in Kombination mit einer Photovoltaikanlage sind sie eine der nachhaltigsten Lösungen überhaupt. Und sie können nicht nur heizen, sondern auch kühlen.

+ Flexibel, wartungsfrei, Energiekosten

– Nicht überall möglich (Akustik)

Die Regionale

Pelletheizungen nutzen einen Energieträger, der quasi vor der Tür verfügbar ist: Holz. Wo technisch möglich, gehören sie zu den nachhaltigsten Wärmelösungen in der Schweiz. Dank niedrigen Feinstaubwerten wird kein Abgasfilter benötigt.

+ Regionaler Energieträger, nachhaltig

– Platzbedarf (Pelletslager), ­wartungsintensiv

Die Altbekannte

Gasheizungen sind in vielen Haushalten zu finden. Hauptargument: das Gasnetz, das den Brennstoffnachschub quasi garantiert. Die Klimabilanz kann durch den Bezug von Biogas und durch eine ergänzende solarthermische Anlage verbessert werden.

+ Verfügbarkeit in der Region Basel

– Nicht erneuerbar, Heizungsersatz in Basel-Stadt nur in Ausnahmefällen erlaubt

Die Ökologische

Erdsonden-Wärmepumpen funktionieren gleich wie Luft-Wärmepumpen. Anstatt Umgebungsluft nutzen sie Erdwärme als zusätzliche Energiequelle. Der Wirkungsgrad und die Klimabilanz sind dadurch noch besser.

 + Flexibel, wartungsfrei, Energiekosten,

– sehr nachhaltig, auch Kühlen möglich Investitionskosten, nicht ­überall möglich (Erdsondenbohrung)

Die Fossile

Ölheizungen sind noch immer weit verbreitet, die Technik ist günstig und ­ausgereift. Die Klimabilanz des Energieträgers Erdöl ist schlecht, durch die Kombination mit einer solarthermischen Anlage lässt sie sich ­etwas verbessern.

+ Kostengünstig

– Schlechteste Klimabilanz, Heizungsersatz in Basel-Stadt nur in Ausnahmefällen erlaubt

 

 


Allgemein mehr erneuerbare und weniger fossile Energien

Bruttoenergieverbrauch nach Energieträger für Basel-Landschaft und Basel-Stadt (in GWH)


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