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Stadtmenschen finden Anschluss

Elektromobilität kommt – auch in die Stadt. Grund dafür ist auch das Mobilitäts­abo von IWB. Ein Kunde hat bereits ­Erfahrungen damit.

 

Text: Paul Drzimalla; Fotos: Christian Aeberhard

Häuser, Menschen, Strassen und viele Verkehrsmittel – das ist die Stadt. Sie macht einen grossen Teil der Schweiz aus. Wer hier ein Auto fahren will oder aus Gründen auf eines angewiesen ist, hatte lange Zeit wenig Auswahl. Benzin oder Diesel. Alternative Antriebskonzepte stellten die urbanen Menschen lange vor ein schwer lösbares Problem: den Kraftstoffnachschub sicherzustellen. Und während sich auf dem Land immer mehr Hausbesitzer ein Elektroauto samt Ladestation anschafften, fuhren die Städter in der Tendenz fossil oder gar nicht. Doch heute geht es anders. Das zeigt das Beispiel von David Santer, der beides ist: elektrisch mobil und in der Stadt daheim. Überdies ein Mieter. Weder sein Haus gehört ihm noch seine Ladestation.
 

Ein kompletter Wechsel

Welches Auto fahre ich? Eine praktische Frage, aber auch eine emotionale. So ging es David Santer, denn sie war verbunden mit einem Umzug – von Wien nach Basel. In der alten Heimat gab es ein Dieselauto, das in die Jahre gekommen war. «Der Unterhalt und die Reparaturen waren ein-fach zu teuer geworden, um das Auto mit in die Schweiz zu nehmen», erklärt er. Und ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten, kam für den Chirurgen ebenfalls nicht in Frage. Wenn in der Nacht ein Notfall ruft, sind Taxi und öffentlicher Verkehr keine Option. Ein Elektroauto schon.

«Mit dem Mobilitätsabo von IWB habe ich die Kosten ganz einfach im Griff.»

David Santer

«Ich habe den technischen Fortschritt verfolgt, den Elektroautos gemacht haben», meint Santer. Ihn überzeugt, dass im Betrieb keine Emissionen entstünden, gerade in Österreich und der Schweiz, wo erneuerbarer Strom breit verfügbar ist. Mit der Verbrennerwelt verbindet ihn wenig. «Ich bin eigentlich kein Autofanatiker. PS und laute, auffällige Gefährte sagen mir nichts.» Dafür begeistere ihn Technik, die ausgereift ist. Gerade rechtzeitig für die Lieferung seines Tesla Model 3 hat auch IWB eine Lösung für den Neuzuzügler: Ladestrom im Abo.
 

Für Basel, die Schweiz – Europa

Seit Herbst 2019 bietet IWB das Mobilitätsabo an. Statt eine Ladestation zu kaufen, wird diese für ­einen fixen monatlichen Betrag gemietet. Der Ladestrom wird entweder nach Verbrauch verrechnet oder als Fixbetrag, der sich nach Fahrzeuggrösse und durchschnittlich gefahrenen Kilometern richtet. Die Flatrate fürs Elektrofahrzeug quasi.«Mit dem Mobilitätsabo wollen wir der E-Mobilität auch in der Stadt und Agglomeration zum Durchbruch verhelfen», erklärt Manuel Vischer, Produktmanager Mobilität bei IWB. Voraussetzung für das Angebot ist ein Parkplatz, der bereits eine Stromzuleitung hat, also die sogenannte Ausbaustufe «Power to Parking». Danach steht dem elektrischen Fahrvergnügen nichts mehr im Weg.

Auch David Santer geniesst das elektrische Fahren. «Wenn ich nicht dienstlich fahre, nutzen meine Frau und ich das Elektroauto vor allem für Ausflüge am Wochenende.» Er wolle die für ihn noch neue Region erkunden. Wobei ein Ausflug auch schon einmal über die Alpen führen kann. «Erst kürzlich sind wir quer durch die Schweiz gefahren. Eine Ladung hat dafür locker gereicht.» Am Zielort hat das Hotel eine Ladestation angeboten, inzwischen ein gewohntes Bild bei gut geführten Hotels. Sonst lädt David Santer fast nur daheim, unterwegs nachladen habe er noch nie müssen. Für den Fall der Fälle würde sein Mobilitätsabo das abdecken, dank einer Karte von swisscharge.ch, die Zugang zu über 48 000 Ladepunkten in der Schweiz und Europa bietet.

 
Der Zugang zur neuen Mobilität

Für die ganz alltägliche Mobilität nutzt allerdings auch David Santer den öffentlichen Verkehr, der in der Stadt enorme Freiheit und Flexibilität ermöglicht, oder er geht zu Fuss. «Ich bin ein ­Stadtmensch. Ich schätze die Menschen und das pul­sierende Leben.» Ob er auch elektrisch fahren würde, wenn es diese einfache Ladelösung für Mieter nicht gäbe, weiss er nicht. Gerade in der Stadt, wo viele Mieter leben, spielt die emis­sions- und lärmfreie Mobilität ihre Stärken aus. Manuel Vischer meint dazu: «Rund 60 Prozent der ­Menschen in der Schweiz sind Mieter. Es ist uns ­wichtig, auch ihnen einen unbeschwerten ­Zugang zur Elektromobilität zu geben.»

So gibt es Grund zur Hoffnung, dass bald noch mehr Stadtmenschen zur E-Mobilität finden. Als David Santer sein erstes Auto gekauft hatte, war er 18. Ein Gebrauchtwagen, den er benötigte, um zum Militärdienst zu fahren. Viel hat sich ­geändert seitdem. Oder? «Ich muss immer noch lenken, bremsen und mich um den ­Kraftstoff für mein Auto kümmern. Wenn das ­irgendwann wegfällt, wäre ich schon froh», meint Santer mit einem Augenzwinkern. So hat er aber doch die für ihn alltagstauglichste ­Mobilitätslösung ­gefunden. «Das Elektroauto braucht viel weniger Wartung, und mit dem Mobilitätsabo von IWB habe ich die Kosten ganz einfach im Griff.» Es sei eben schon alles sehr praktisch. Wie das moderne, ­urbane Leben eben.

 


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