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Zwei Partner für innovativen Güterverkehr

Cargo Sous Terrain (CST) will den Güterverkehr in der Schweiz wortwörtlich umkrempeln. Nun ist IWB Partnerin des innovativen Logistikunternehmens.

 

Text: Paul Drzimalla

Tor zu Europa, Eingang zur Schweiz – Basel ist einer der wichtigsten Orte für den Güterverkehr in der Schweiz. Da ist es konsequent, dass IWB als Basler Energieversorgerin eine Partnerschaft mit Cargo Sous Terrain (CST) eingeht, dem Schweizer Logistiksystem der Zukunft. Seit Juni 2021 ist IWB Aktionärin bei CST. Die Idee hinter CST ist so simpel wie bahnbrechend: Der Schweizer Güterverkehr soll unter die Erde verlagert werden. In einem Tunnelsystem, das bis 2045 das Schweizer Mittelland zwischen Genf, St. Gallen, Basel und Luzern verbinden soll, fahren automatische ­Kleinfahrzeuge zwischen sogenannten Hubs. Die Feinverteilung erfolgt in den Städten oberirdisch und mit umweltschonenden Fahrzeugen. So soll der Verkehrskollaps verhindert werden, der durch den immer schneller wachsenden ­Lieferverkehr droht. Und nebenbei wird die Umwelt entlastet – sowohl Lärm- als auch CO2-Emissionen sind bei CST minim.

Von der Partnerschaft sollen beide Unternehmen profitieren: IWB bringt ihre Erfahrungen im Bereich erneuerbare Energien und Citylogistik mit. Denn CST soll schweizweit umweltfreundlich funktionieren und nachhaltige Stadtquartiere fördern. Auch die digitale Kompetenz von IWB ist gefragt. Denn als vollautomatisiertes System benötigt CST smarte IT-Lösungen. Und da ein grosser Teil unterirdisch funktioniert, ergeben sich für IWB Möglichkeiten, die eigene Infrastruktur effizient weiterzuentwickeln – zum Beispiel durch Versorgungsleitungen entlang oder unterhalb der CST-Tunnels.

CST hat 2010 als Idee begonnen. Von Anfang an standen namhafte Unternehmen hinter dem Projekt wie Coop oder die Migros sowie Transportunternehmen, Banken, Versicherungen und Tele­kommunikationsdienstleister. Unter den aktuell 80 Aktionären sind neben IWB noch weitere Energieunternehmen. Für IWB ein Pluspunkt: Kooperation ist ein Erfolgsfaktor. In der Energieversorgung der Zukunft. Und im Güterverkehr.

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