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Mehr erneuerbare Wärme – auch dank Urs Hodel

Ein grosser Teil von Basel heizt heute schon klimafreundlich. Bald soll er noch grösser werden. Urs Hodel, Leiter Akquisition Wärme bei IWB, über seine Rolle.

 

Text: Paul Drzimalla; Fotos: Christian Aeberhard

Urs Hodel, Ihre Beziehung zu Wärmeverbünden ist besonders eng. Wieso?

Seit meinem Einstieg bei IWB habe ich aus dem Key Account Management geholfen, in Basel-Stadt Wärmelösungen zu entwickeln. Danach wurde ich Teil einer internen Taskforce, die sich der Frage gewidmet hat, wie wir in Basel die Dekarbonisierung der Wärme vorantreiben und fossile Energieträger durch klimafreundliche ersetzen können. Nach einem kurzen und intensiven Strategieprozess war klar: Wir haben alles, was es braucht. Jetzt müssen wir raus und «machen».
 

Und Ihre Erfahrungen seither?

Unser Angebot kommt bei den Kunden an. Mieter haben das gute Gefühl einer sehr umweltfreundlichen Wärmequelle, Hauseigentümer eine komfortable und zuverlässige Lösung, die wenig Platz beansprucht. Alles Qualitäten, die bereits bei der Fernwärme geschätzt werden und auch bei Wärmeverbünden überzeugen.
 

Was unterscheidet denn die Fernwärme vom Wärmeverbund?

Bei beiden liefern wir die Wärme über ein Leitungsnetz direkt ins Haus. Der Unterschied liegt in der Wärmeproduktion. Beim Basler Fernwärmenetz sind es Kehrichtverbrennung und Holzkraftwerke, die hauptsächlich Energie erzeugen. Bei einem Wärmeverbund nutzen wir lokale Quellen, zum Beispiel Rhein- oder Grundwasser-Wärmepumpen. Die Wärme wird also in der Nachbarschaft gewonnen.
 

Und was zeichnet Wärmeverbünde von IWB speziell aus?

Dass wir mit allen gängigen erneuerbaren Energiequellen Erfahrung haben und Netze in allen Grössen planen und umsetzen können. Denn gerade einen Wärmeverbund «in die Strasse» zu bringen, ist eine sehr komplexe Aufgabe. Ein grosser Vorteil ist, dass Wärmeverbünde in Basel auch über Unterstationen an das Fernwärmenetz angeschlossen werden können. Das bringt zusätzliche Sicherheit.
 

Eine Aufgabe, die Sie begeistert.

Ja (lacht). Als Ingenieur bin ich von der Technik fasziniert. Für die Menschen von Basel – und mit ihnen – die Wärmetransformation umzusetzen, ist eine besondere Herausforderung. Wir sprechen von einem Generationenprojekt. Das wird nicht von alleine Realität, sondern braucht viel Einsatz von allen Beteiligten – und bereitet als Aufgabe viel Spass.

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