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Juwelen des Himmels

Wann haben Sie das letzte Mal die Sterne betrachtet? Beim Sirius! Tun Sie es wieder einmal, es gibt so viel zu sehen.

 

Text: Paul Drzimalla; Foto: iStock

Immer wenn sich die Nacht herabsenkt und sich das Dunkel am Himmel ausbreitet, schauen irgendwo Menschen nach oben – und staunen. Über den Mond, die Sterne; und die Erfahrenen auch über andere Planeten und ferne Galaxien. Die Menschen der Antike sahen in den Himmelsgestirnen ihre Götter, Kopernikus und Galilei schlugen die Brücke zur modernen Physik. Doch ganz gleich, ob man Astronomie als Wissenschaft betreibt, als Hobby oder als gelegentliches nächtliches Wundern – kein Mensch, den der Blick in die Sterne nicht faszinieren würde. Und es ist ganz einfach, mehr zu sehen als nur helle Punkte.
 

Der Nachthimmel und seine Freunde

Wo aber beginnen? Am besten beim Nachthimmel selber. Wolkenlos sollte er sein und ohne störendes Licht. Denn seit der Mensch seine Städte beleuchtet, nimmt er dem Nachthimmel Stück für Stück seine Pracht. «Lichtverschmutzung» ist heute ein globales Phänomen und weit über die Städte vorhanden. Wie man sie vermeidet – ausser, indem man die Terrassenbeleuchtung vielleicht noch einmal überdenkt? Indem man Orte möglichst weit weg von grossen Siedlungen sucht. Die wirklich dunklen Flecken in der Schweiz sind rar, weshalb Sterngucker sie gerne für sich behalten. Aber im Jura, im Schwarzwald und den Alpentälern findet man sie noch. Ein weiterer Störenfried bei der nächtlichen Himmelsbeobachtung ist übrigens selber Teil davon: der Vollmond.

Wer gar nicht weiss, was sich am Himmel so beobachten lässt, und nicht einsam die Astronomiegrundlagen studieren will, hat viele Anknüpfungspunkte. Auf dem Bruderholz führt der Astronomische Verein Basel eine Sternwarte samt öffentlichen Führungen und Himmelsbeobachtungen. Das Goetheanum Dornach hat eine Sternwarte, die Beobachtungsabende und Vorträge ­anbietet (vor dem Sternwartenbesuch bitte die aktuelle Pandemiesituation erfragen). Vormerken sollte man sich auch den 24. Oktober. Am Tag der ­Astronomie laden schweizweit Sternwarten und Vereine Interessierte ein. Dort lassen sich auch Teleskope beschnuppern und Tipps einholen.
 

Auch fürs schmale Portemonnaie

Sternwarten, Teleskope – braucht es das für die Himmelsbeobachtung? Eigentlich nicht, zumindest für den Anfang. Wer nur den Mond etwas genauer ansehen will, dem hilft schon ein Fernglas mit grosser Öffnung. Auch Sternhaufen lassen sich damit bereits erkennen. Und wem es einfach nur darum geht, Sternbilder und die Positionen der Himmelsobjekte kennenzulernen, der kann mit einer einfachen Sternkarte viele Aha-Momente erleben. Die gibt es zu kaufen, aber auch zum selber Basteln. Natürlich geht das Ganze auch mit Smartphone-Apps, die anzeigen, was dort zu sehen ist, wo man das schlaue Viereck gerade hinhält. Bitte Bildschirmhelligkeit heruntersetzen, um die Dunkeladaptation der Augen zu erhalten! Einige Programme lassen sich sogar auf Rotlicht umstellen, was die Nachtsicht weniger stört.

Sogar am Tag lässt sich die Welt der Astronomie erleben: auf dem Planetenweg in Laufen zum Beispiel, wo unser Sonnensystem massstabsgetreu und mit reichlich Informationen versehen ­erlaufen werden kann. Übrigens, falls man nicht selber draufkommt: nie ein Linseninstrument in die ­Sonne halten. Wer sich noch an den Trick aus der Schulzeit mit Lupe und Papier erinnert, weiss ­warum. Statt Brandloch droht dem Auge ­Erblindung. Was nicht heisst, dass sich die Sonne nicht auch beobachten liesse – mit Instrumenten und Filtern. Man frage die örtlichen Sternenfreunde.

 


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