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Ein Korb voll Freude

Die schönsten Freuden sind die einfachsten, heisst es. Im Sommer kaum zu toppen ist das Picknick. Drum ran an die Körbe und rauf auf die Decken!

Text: Paul Drzimalla; Foto: iStock

 

Seine erste Mahlzeit nahm der Mensch ver­mutlich im Freien ein. Und auch wenn irgendwann Tisch, Stühle und vier Wände dazukamen, so ist das Essen «al fresco» noch immer Kulturgut. Die Engländer haben das Picknick kultiviert, die Franzosen ihm zuvor den Namen gegeben, und schon die alten Griechen und Römer verabredeten sich zum Essen unter freiem Himmel. Da können es die Menschen in der Schweiz von heute ihnen gut gleichtun.

 

Ein kühles Plätzchen

Denn seien wir ehrlich: Wenn die glühende Sonne am Zenit steht – wer will da nicht einfach die Glieder entspannen und gemütlich unter Bäumen sein Essen zu sich nehmen? Der beste Ort für ein Picknick ist, wie zu viktorianischen Zeiten, der Park. Lassen Sie doch abends die Menschenmassen ihre Einweggrills aufstellen – für Ihr Mittagessen reichen eine Picknickdecke und ein paar kühle Happen. Die besten Plätze sind die ruhigen: nicht der Stadtpark, sondern Grünanlagen eher etwas ausserhalb wie die Kraftwerksinsel Birsfelden. Noch weiter auszuschwärmen – etwa zu den Burgen in Baselland – schadet auch nicht. In der Morgen­frische mit dem Velo ins Grüne radeln, in der Mittagshitze bei Häppchen und Gekühltem aus­spannen.

 

Selbstgemachtes und Erfrischendes

Womit das Wichtigste angesprochen ist: Speis und Trank. Natürlich wäre es bequem, sich fürs Picknick kurz vorher beim Supermarkt auszustatten – doch geht so ein grosser Teil Spass verloren. Selbstgemachte Sandwiches und leichte Salate sind perfekte Begleiter. Saucen und Chutneys lassen sich, gut abgefüllt und kühl gelagert, sogar mehrmals verwenden. Abfall vermeidet man dabei ebenfalls. Vorportionieren und kühlen vermeidet Food Waste, schnell Verderbliches wie Speisen mit rohen Eiern bleibt am besten daheim. Ach ja: Dass Wegwerfgeschirr nicht nur stillos ist, sondern auch die Natur belastet, die man beim Picknicken zu geniessen gedenkt, sollte einleuchten.

An Getränken darf es im Sommer nicht fehlen. Idealerweise sind sie nicht zu stark gezuckert und non-alkoholisch, davon hat der Körper in der Hitze am meisten. Limonaden lassen sich aus Sirup selber herstellen. Je nach Monat kann rund um die Picknickdecke gleich Nachschub an Beeren und Blüten gesammelt werden. Getränke müssen nicht eiskalt sein, lauwarm entziehen sie dem Körper weniger Energie. Auch warmer Tee passt gut zum Sommer – wer sein Picknick «very british» auf den Nachmittag legt, kommt um ihn nicht herum. Last but not least sollte der Sonnenschutz nicht daheim bleiben: Creme, ein weiter Hut oder ein Sonnenschirm, falls alle Schattenplätze belegt sind.

 

Einmal Picknick zum Ausleihen

Wer nun gar keine Picknickausstattung sein Eigen nennt, braucht nicht sofort ins Warenhaus zu stürzen. In und um Basel gibt es etliche Ausflugsziele, die einen gefüllten Picknickkorb anbieten, der direkt vor Ort genossen werden kann. Die Villa Merian etwa oder das Museum Tinguely – wo zur körperlichen die kulturelle Nahrung kommt. Solche bieten auch die Picknickkonzerte des Sinfonieorchesters Basel im Hof des Museums der Kulturen. Dort muss der Korb zwar selbst mitgebracht werden, der Eintritt ist hingegen frei. Frei wie ein Sommertag an der frischen Luft, ohne Sorgen und Termine, dafür mit einem Korb voll Lebensfreude. 


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