Kontakt

Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel.: +41 61 275 51 11
E-Mail: info@iwb.ch

 

IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr

Die Sonne machts möglich

Photovoltaik ist für Hauseigentümer, Unternehmer und Mieter attraktiv. Nebenbei bringt sie die Energiewende voran. IWB hat all diese Perspektiven im Blick und ein komplettes Angebotspaket.

 

Text: Paul Drzimalla; Fotos: Timo Orubolo

Wer einmal von oben auf eine Schweizer Ortschaft schaut, erkennt: Es tut sich etwas auf den Dächern. Immer mehr Photovoltaikanlagen werden installiert und leisten damit ihren Beitrag zur Energiewende. Und das nicht nur, indem sie den Anteil an Energie steigern, die aus erneuerbaren Quellen stammt. Sondern auch, indem sie helfen, den Verkehr und die Wärmeproduktion klimafreundlicher zu gestalten. Wie das?
 

Drei Sektoren, nachhaltig verbunden

Das Stichwort lautet «Sektorkopplung». Ein technischer Begriff, hinter dem ein einfacher Gedanke steht, erklärt Sebastian Schillinger. «Es geht um die Verbindung der Sektoren Elektrizität, Wärme und Mobilität. Und das ist ein Pfeiler der Energiewende», so der Leiter Product Management bei IWB. Denn wenn die Energieträger dieser Sektoren verbunden sind, lassen sie sich gemeinsam dekarbonisieren. «Das läuft letztendlich auf eine Elektrifizierung der Sektoren hinaus», so Schillinger weiter. Denn Strom lasse sich am einfachsten CO2-neutral produzieren – mit Photovoltaik.

Der Energiewende stehen Kunden und ihre Bedürfnisse gegenüber. «Und für sie entwickeln wir Lösungen», betont Schillinger. «Lösungen, die sowohl zur Energiewende wie auch zu den Bedürfnissen passen.» Mit der Sonnenbox als Komplettpaket für Photovoltaik, der Chargebox für die Elektroauto-Ladeinfrastruktur und der Wärmebox für die Heizungsanlage. Alle Angebote beinhalten Beratung, Planung und Installation der Infrastruktur und für Unternehmen sogar deren Finanzierung und Betrieb. «Die Angebote sind aufeinander abgestimmt», sagt Sebastian Schillinger. «Das verbindende Element ist die Photovoltaik.»
 

Solares Potenzial für Private und Unternehmer …

Als Beispiel nennt er den Besitzer eines Einfamilienhauses. «Für ihn, wie übrigens auch für Unternehmen​​​​​​​, sollte Photovoltaik vor allem einen Zweck erfüllen: Strom für den Eigenverbrauch produzieren.» Denn Strom, der direkt vor Ort produziert und verbraucht wird, ist der günstigste. Bei diesem Ziel hilft die Wärmepumpe, die bei der Wärmebox zum Einsatz kommt. Sie ist nicht nur eines der effizientesten und modernsten Heizungssysteme, sondern hilft auch, den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage zu verbessern. Indem sie den Strom, den sie als Energiequelle braucht, zu Wärme umwandelt, die sich wiederum speichern lässt. «Wärme und Strom sind zwei Themen, die alle Immobilienbesitzer ansprechen», fasst Schillinger zusammen. Oft suchten die Kunden nur für das eine oder das andere eine Lösung. «Es ist aber wichtig, beides vor Augen zu haben und, wenn möglich, auch gemeinsam zu planen. IWB kann das.»

«Im Lebenszyklus einer Immobilie gibt es viele Gelegenheiten, über Photovoltaik nachzudenken.»

Sebastian Schillinger, Leiter Product Management, IWB

Eine zweite Anwendung, bei der Photovoltaik ihr Potenzial entfaltet, ist die Elektromobilität. Sebastian Schillinger rechnet vor: «Nehmen wir einen Tesla. Das Model S braucht rund 18 Kilowattstunden Strom auf hundert Kilometer.» Gehe man von 15 000 gefahrenen Kilometern im Jahr aus, brauche man dafür gut  2700 Kilowattstunden Strom. Eine Menge, die sich bereits mit einer kleineren Solaranlage produzieren lasse: «Wenn man die Ladezeiten des Autos entsprechend plant, fährt man zum grossen Teil mit Strom aus der eigenen Solaranlage.» Erst recht, so Schillinger weiter, wenn man davon ausgehe, dass nicht alle mit dem Topmodell der Kalifornier fahren, sondern mit kleineren, weniger leistungsstarken Fahrzeugen.
 

… sowie Mieter und Flottenbesitzer

Noch spannender wird das Zusammenspiel von Photovoltaik und Elektromobilität bei Unternehmen. «Mit einer Fahrzeugflotte lassen sich die Vorteile der Elektrifizierung voll ausschöpfen», erklärt Schillinger. Dies, da sowohl Strom als auch Mobilität einen hohen Kostenfaktor ausmachten. Doch auch für Wohnüberbauungen lohnt sich die Photovoltaik. Mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV können mehrere Parteien im Haus den Strom vom Dach nutzen. Gründung und Abrechnung übernimmt IWB. «Der administrative Aufwand bleibt im Hintergrund. Und Mieter wie Eigentümer freuen sich über tiefere Nebenkosten.»

«Über den Lebenszyklus einer Immobilie hinweg gibt es viele gute Gelegenheiten, über Photovoltaik und ihre Nutzung nachzudenken», fasst Sebastian Schillinger zusammen. Immobilienbesitzern empfiehlt er deshalb eine Energieberatung, um mögliche Investitionen richtig zu planen. Auch Förderbeiträge könnten bei einer ganzheitlichen Betrachtung am besten ausgeschöpft werden. «Natürlich kommen auch viele Kunden, die einfach nur eine Beratung für einen Heizungsersatz oder eine Ladestation suchen.» Wichtig sei es, ihnen unverbindlich und ohne Druck aufzuzeigen, was noch möglich sei. Nebenbei entsteht so das kleine Kraftwerk auf den Dächern. Keiner merkt, dass es da ist, und doch profitieren alle.
 


Das könnte Sie auch interessieren

Früchte vom Experimentierfeld

Im Gundeldinger Feld in Basel gibt es Photovoltaik mit Modellcharakter. Und daneben viele Experimente, die überzeugen, wenn man genau hinsieht. Ein Augenschein mit Architektin Barbara Buser.

Mehr erfahren

Solarenergie

Die Energiewende ist bei uns bereits Alltag. Die Sonnenbox von IWB ist eine der einfachsten Lösungen rund um Photovoltaik.

Mehr erfahren

Die nächste Generation der Photovoltaik

Gebäudeintegrierte Photovoltaik («building integrated photovoltaic – BIPV») gilt als die technologische Entwicklung, die der Photovoltaik zum Durchbruch verhelfen kann. Module an Gebäudefassaden liefern auch in den Wintermonaten eine hohe Stromausbeute oder nutzen die Fläche bei Hochhäusern optimal. Ausserdem genügen integrierte oder auch gefärbte Dachmodule den hohen städtebaulichen Ansprüchen. Deshalb ist IWB im Sommer 2020 eine Partnerschaft mit 
Planeco eingegangen. Der Münchensteiner Solaranlagenhersteller hat sich auf BIPV spezialisiert und ist schweizweit aktiv.