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Die Kraft des Waldes

Holz ist nicht nur heimelig, es ist auch ein wichtiger einheimischer Energielieferant. In Basel spielt es in der -Wärmeversorgung eine wichtige Rolle.

 

Text: Paul Drzimalla; Illustration: Patrizia Stalder

Diese Arten von Energieholz gibt es:

 

Stückholz

Holzscheite kommen nicht nur in Cheminées zum Einsatz, sondern auch in Holzheizungen. Der Nachschub passiert von Hand.

 

Pellets

Kleine Zylinder aus gepressten Sägespänen. Bei automatischen Heizungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern im Einsatz.
 

Hackschnitzel

Energieholz mit der grössten Energiedichte. Für grosse Heizanlagen wie zum Beispiel bei Wärmeverbünden oder den Basler Holzkraftwerken. Es kann aus mehreren Holzarten gewonnen werden:

Waldholz

Der Rest eines Baumes, der nicht als Stammholz verwertet werden kann, also Baumkrone, Zweige und Äste.

Altholz

Sägereiabfälle, aber auch altes Möbel- und Bauholz (von ­Kleber-, Lack- und Farbresten befreit).

Landschaftspflegeholz

Holz aus der öffentlichen Garten- und Parkpflege, aber auch Holz, das bei der Pflege von Strassen- und Verkehrswegen entsteht.

Warum CO2-neutral?

Holz gilt als klimaneutraler Energielieferant. Zwar wird bei der Verbrennung CO2 freigesetzt, dieses hat der Baum aber vorher durch Photosynthese aus der Atmosphäre entnommen. Damit Energieholz aber wirklich klimaschonend ist, muss es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Das heisst mindestens, dass nicht mehr Holz dem Wald entnommen wird, als nachwächst. Gemäss dem letzten Schweizerischen Landesforstinventar von 2013 nehmen hierzulande sowohl Waldfläche als auch Holzvorrat insgesamt zu. Vor allem in den Alpen, aber auch im Jura übersteigt der Zuwachs die Nutzung.

 


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