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Der etwas grössere Einkauf

IWB beschafft die verschiedensten Dinge. Dabei muss sie strenge Vorgaben einhalten und achtet neu verstärkt auch auf Nachhaltigkeit. Keine leichte, aber eine spannende Aufgabe, wissen Roberto Grimm und Andrea Garcia.

 

Text: Paul Drzimalla; Fotos: Niels Franke

Roberto Grimm und Andrea Garcia, Ihr Team ist für den Einkauf bei IWB zuständig. Was tun Sie genau?

Andrea Garcia: Als Projekteinkäuferin ist meine Aufgabe, die öffentlichen Ausschreibungen zu begleiten. Ich bin dabei für bestimmte Produkt-gruppen zuständig, wie zum Beispiel Armaturen oder auch Kleider und Fahrzeuge, die ich zusammen mit dem Fachbereich beschaffe.

Roberto Grimm: Als Leiter Einkauf koordiniere ich das ganze Team. Wir sind 15 Personen; neben dem Projekteinkauf gibt es auch noch den operativen Einkauf, der zum Beispiel Bestellungen auslöst, und den strategischen Einkauf, der den Markt beobachtet, um festzustellen, ob Verfügbarkeiten langfristig gewährleistet sind, ob sich Monopole abzeichnen oder auch innovative Neuentwicklungen.

 

Als öffentlich-rechtliches Unternehmen kauft IWB anders ein als private Firmen.

Grimm: Richtig. Das öffentliche Beschaffungsgesetz macht uns genaue Vorgaben. Die Beschaffung muss sehr transparent erfolgen, alle Anbieter müssen gleich behandelt werden und die Wirtschaftlichkeit muss gewährleistet sein. Das ist anspruchsvoll, auch für unsere Lieferanten.

Garcia: Wir meistern einen Spagat, einerseits formell alles korrekt abzuwickeln und andererseits den Wettbewerb zuzulassen. Und dazu kommt noch eine neue, spannende, Herausforderung …

 

… nämlich die nachhaltige Beschaffung …

Grimm: … die Andrea und ich gemeinsam mit unserem IWB-Kompetenzzentrum aufgebaut haben. Unser Ziel ist, sicherzustellen, dass die Nachhaltigkeitskriterien von IWB auch unsere Lieferkette positiv beeinflussen. Das ist ein langer Prozess. Nicht bei jedem Produkt gibt es etablierte Nachhaltigkeitslabels. Oft sind es komplexe Lieferketten, auf die wir nur indirekt Einfluss nehmen können.

Garcia: Deshalb definieren wir auch für jede Ausschreibung die zum Projekt passenden Kriterien. Es gibt ja fast keine Standardausschreibungen. Auch nach fünf Jahren im Team kommen noch Aufträge, die für mich neu sind. Deshalb besuche ich auch immer wieder Baustellen, lasse mir Teile und ihre Funktion erklären. Das macht meinen Beruf so spannend. 


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