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Sicher versorgt

Strom, Wasser und Wärme sind für IWB-Kunden wie selbstverständlich und immer da. Dass dies so bleibt, liegt am Einsatz des Unternehmens für die Versorgungssicherheit – und an der Kundenfokussierung.

Text: Paul Drzimalla

 

Am Morgen warm duschen und rasch einen Kaffee kochen, danach mit dem Tram ins hell beleuchtete Büro und irgendwann abends zurück ins warme Zuhause. Bei allem, was wir täglich tun, können wir auf sie zählen: Wasser, Strom, Gas und Fernwärme. Sie gehören zu unserer Grundversorgung. Was selbstverständlich ist, beruht jedoch auf einem komplexen Zusammenspiel. Am Anfang steht die Produktion oder Beschaffung der jeweiligen Medien, sei das im Wasserwerk oder Fernwärmekraftwerk, bei der Grundwasserfassung oder im Falle von Erdgas und Strom dessen Einkauf. Für die Verfügbarkeit von Strom, Wasser & Co. bei den Kunden in Basel ist vor allem die Netzinfrastruktur zentral, die die Verfügbarkeit sicherstellt.

Ein durchdachtes und gepflegtes Netz

«Dafür, dass die Verfügbarkeit hoch ist, gibt es mehrere Gründe», meint Frank Panhans, Leiter Netz-Services bei IWB. Zum einen sei die Infrastruktur gut aufgebaut. Gerade in der Stadt seien die verschiedenen Netze von IWB vermascht aufgebaut. Das heisst, Störungen können schnell durch geeignete Massnahmen im Netz wie Umschaltungen oder sogenannte Abschieberungen eingegrenzt werden. Kunden könnten dadurch in der Regel von einem anderen Netzteil aus wieder versorgt werden, erklärt Panhans. «Speziell im Stromnetz verdanken wir dies unseren Vorfahren, die das Netz klug konzipiert haben.» Doch auch das beste Netz müsse gepflegt werden. «Ein wichtiger Grund für die hohe Verfügbarkeit ist sicher, dass wir unsere Netze instand halten und erneuern», so Panhans weiter. Für den Ersatz der Strom-, Wasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen hat IWB 2019 über 58 Millionen Franken investiert. Und nicht zuletzt beschäftige IWB viele erfahrene Mitarbeiter, die «ihr» Netz bestens kennen und im Störungsfall schnell zur Stelle sind.

«Um die richtigen Schritte zu tun, müssen wir auch die Bedürfnisse unserer Kunden kennen.»

Frank Panhans, Leiter Netz-Services, IWB

Die Kunden als Massstab

Doch wie hoch soll die optimale Verfügbarkeit überhaupt sein? Frank Panhans entgegnet rasch: «Idealerweise stehen alle Produkte dem Kunden immer zur Verfügung.» Die Standards hinsichtlich Verfügbarkeit seien in der Schweiz vergleichsweise hoch, die Anforderungen seien es jedoch auch. Alles andere als eine hohe Verfügbarkeit würden Kunden in der Schweiz schlicht nicht akzeptieren. Ein Unterbruch sei störend. Baustellen, die durch Wartungsarbeiten verursacht würden, jedoch auch. Generell sei das Verständnis jedoch da, dass die Arbeiten zum Vorteil aller seien. Hin und wieder gebe es sogar Lob. «Wir haben schon Kunden gehabt, die sich am nächsten Tag bedankt haben, wenn eine Störung mitten in der Nacht behoben wurde.» Dass dies insgesamt selten vorkommt, belegen die tiefen Störungswerte (siehe Seite 13).

Hohe Standards für alles

Für die hohe Verfügbarkeit gibt es noch einen anderen, einleuchtenden Grund: Nicht nur Trinkwasser, sondern auch Strom ist heute lebensnotwendig. Würde er ausfallen, wäre die Lage schnell kritisch und es käme zu hohen Folgeschäden. Doch was ist mit Wärme oder Gas? «Grundsätzlich behandeln wir alle Medien gleich», meint Frank Panhans. Das heisst: Die Infrastruktur wird instand gehalten und erneuert, um Ausfälle möglichst zu vermeiden. Unterschiedlich sei der rechtliche Rahmen. «Beim Strom beispielsweise definiert der Regulator die üblichen Nutzungsdauern und damit, nach welchen Regeln das Netz erneuert wird», so Panhans. Schliesslich würden Erneuerungs- und Instandhaltungskosten über die Netzentgelte finanziert – eine Komponente des Strompreises, die jeder zahlt –, weshalb sie sich in einem vertret- und vergleichbaren Rahmen bewegen müssen.

Auch in Zukunft gut aufgestellt

Was sagt schliesslich der Blick in die Zukunft? Mit der Digitalisierung werde das Glasfasernetz immer wichtiger, so Frank Panhans. Das noch recht junge Netz werde auch irgendwann erneuert werden müssen – mit ähnlichen Anforderungen wie für Strom und Wasser. Und natürlich wird durch die Vernetzung das Versorgungssystem als Ganzes komplexer. «Und je komplexer das System, desto anfälliger wird es tendenziell», sagt Panhans. Ein kleines Restrisiko für einen Ausfall bleibe folglich immer. Ziel von IWB sei natürlich, dieses so gering wie möglich zu halten. Neben den Investitionen würden dabei zwei Dinge helfen: «Wir müssen immer das ganze System im Auge behalten, um die richtigen Schritte zu tun. Und dafür müssen wir nicht nur die technische Entwicklung kennen, sondern auch die Bedürfnisse unserer Kunden.»


Der Energieträger

Will man wissen, was hinter der sicheren Stromversorgung steht, besucht man am besten die Menschen, die täglich dafür im Einsatz stehen.

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Verfügbarkeit in Zahlen

Wie misst man die Zuverlässigkeit eines Netzes? International hat sich der «System Average Interruption Duration Index» durchgesetzt – kurz: SAIDI. Er gibt an, wie lange ein System im Durchschnitt pro Verbraucher nicht verfügbar, also unterbrochen, ist. 2019 lagen die SAIDI-Werte für IWB-Kunden beim Strom bei 4.55 Minuten, beim Trinkwasser bei 4.22 Minuten, beim Gas bei 0.12 Minuten und bei der Fernwärme bei 6.53 Minuten. Sämtliche Werte sind im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich gut.