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In die Gärten!

Die Gartensaison steht vor der Tür. Wer einen Garten nicht sein eigen nennt, sollte sich umschauen. In und um Basel gibt es Gärtnerinspiration zuhauf. Vielleicht wächst der grüne Daumen plötzlich ganz schnell.

Text: Paul Drzimalla 

 

Wenn sich der Schneematsch in die schattigsten Winkel zurückzieht und die Krokusse ihre Köpfe ins laue Sonnenlicht strecken, denkt manch einer vielleicht: War da nicht was? Löwenmäulchen, Duftwicken, Radieschen und Petersilie, Gummistiefel und Erde unter den Fingernägeln? Richtig, Frühling ist die Zeit, in der die Menschen und ihre Gärten geweckt werden. Die einen pflanzen der Ernte wegen. Biogemüse mag es auch im Laden geben, aber wer selbst pflanzt, hat die volle Kontrolle. Und die grösstmögliche Frische durch den kürzestmöglichen Transportweg: eine Armlänge, vom Strauch direkt in den Mund. Die anderen erfreuen sich einfach an der Blütenpracht oder an den von ihr angezogenen Schmetterlingen und Bienen.

 

Einzigartige Sorten entdecken

Grund genug, den nächsten Frühlingsspaziergang in einen der öffentlichen Gärten zu planen. Auch wer nicht oder noch nicht gärtnert, kann rund um Basel viel entdecken. Da sind natürlich die Merian Gärten in Brüglingen, die vom englischen Garten bis zum Rhododendrontal alle Schattierungen des vom Menschen gehegten Grüns bieten. Und dazwischen die Stiftung Pro Specie Rara, die hier an ihrem Hauptsitz seltene einheimische Obstsorten züchtet und einen echten Bauerngarten mit einzigartigen Beeren und Gemüsesorten hegt, der als Inspiration für daheim dient. Im Shop gibt es eine kleine Auswahl an Saatgut. Einen echten Bauerngarten gibt es auch im Tierpark Lange Erlen zu bestaunen, mit benachbartem Bienenhaus, das zeigt, wem so ein Garten nützt: der Artenvielfalt.

 

Die Villa und der Weltgarten

Wer ohnehin in Riehen ist, sollte einen Abstecher in den Garten der Villa Wenkenhof planen, der ab April öffentlich zugänglich ist (ausser samstags). Dort befand sich einst wie in vielen Riehener Villen ein «Jardin Potager», ein Gemüsegarten, wo nicht nur Essbares, sondern auch Saatgut gewonnen und unter anderen Gärtnern getauscht wurde. Eine Tradition, die heute im Kleinen fortbesteht. Im Wenken werden statt Tomaten jedoch seltene einheimische Zierpflanzen gehegt und gepflegt – für den Besucher auch eine Freude. Wer den ganz grossen Denkanstoss sucht, sollte eine Reise nach Nuglar in den «Weltgarten» planen. Dort wächst unser gesamter pflanzlicher Nahrungsmittelbedarf auf 2000 Quadratmetern – so viel Ackerfläche, wie ein Mensch im Durchschnitt benötigt.

 

In Gemeinschaft gärtnern

Wer lieber direkt anpacken mag, hat in Basel verschiedene Möglichkeiten, dies mit Gleichgesinnten zu tun. Zum Beispiel in den Uni-Gärten, die Studierende, Angestellte und Alumni der Universität Basel in der Stadt führen. Sehr modern gibt sich der Verein Generationengärten, der im Holzpark Klybeck einen offenen Garten führt und über Facebook informiert. Und der Schrebergarten? Und der Balkon? Natürlich, auch dort lässt sich wunderbar hacken, graben und jäten. Noch sicherer als die Ernte ist dabei nur die Erholung beim sinnvollen Tun. Drum raus ins junge Grün: Basels Gärten bieten so viel.


Der Wundertrunk

Eine Tasse Tee kann vieles sein. Nicht zuletzt eine Entde-ckungsreise. Wer sich auf sie begibt, merkt bald, dass Basel und der Tee eine ganz besondere Verbindung haben.

Mehr erfahren

Rundgang durch die Merian Gärten

Einmalige Gelegenheit für Gartenfans: Am 23. April führt ein Spezialeinblick des IWB CityCenters durch die Merian Gärten. Geführte Tour zu Blüten-Highlights und den schönsten Ecken der Gärten. Infos und Anmeldung:

iwb.ch/einblicke