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Fernwärmeausbau Gellert

In den nächsten Jahren wird das Gellertquartier an das Fernwärmenetz angeschlossen. Zeitgleich werden die Hardstrasse und die St. Jakobs-Strasse umgestaltet. Um die Belastung für die Anwohnenden und das Gewerbe so gering wie möglich zu halten, koordinieren der Kanton, IWB und BVB sämtliche anstehenden Bauarbeiten.

Auch unser Kanton kann und will einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, sich von fossilen Energien zu lösen. Statt auf Gas- und Ölheizungen setzt Basel daher vor allem auf Fernwärme. In den nächsten rund 15 Jahren wird IWB das Fernwärmenetz um 60 Kilometer erweitern und die Wärmeproduktionskapazitäten mit neuen, klimafreundlichen Anlagen erhöhen. Dank diesem substanziellen Ausbau werden zukünftig gut 120 000 Menschen die umweltfreundliche Fernwärme nutzen können. Dies hat den positiven Effekt, dass sich die CO2-Emissionen im Kanton Basel-Stadt massiv reduzieren werden.

«Es ist ein Generationenprojekt. Unsere Aufgabe ist unbestritten anspruchsvoll. Die Netzplanung ist technisch und wirtschaftlich eine grosse Herausforderung. Aber wir werden sowohl den individuellen Bedürfnissen von Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzern gerecht werden als auch den Anforderungen des Kantons.»

Evelyn Rubli, Leiterin Wärme IWB

Das Generationenprojekt Fernwärme ist Herausforderung und Chance zugleich: Insbesondere versprechen die Erneuerungen nicht nur klimafreundliche Wärmeversorgung und weiterhin eine weiterhin zuverlässige Infrastruktur, sondern auch ein attraktiveres Basel und vielleicht mehr Grün.

Im Gellertquartier werden etwa nahezu jede Strasse und viele Liegenschaften an das Fernwärmenetz angeschlossen. Damit IWB effizient bauen kann, koordinieren der Kanton, IWB und BVB wenn immer möglich sämtliche anstehenden Bauarbeiten. Gemeinsam legen sie den Zeitpunkt und den Umfang für die Erneuerung einer Strasse so fest, dass sie im Idealfall Gleise (wenn vorhanden), Leitungen und Strasse zusammen erneuern können. Das ist dort sinnvoll, wo diese verschiedenen Teile sanierungsbedürftig sind und in absehbarer Zeit erneuert werden müssen. So wird zum Beispiel vermieden, dass im einen Jahr die unterirdischen Leitungen saniert werden, vier Jahre später die Tramgleise und Haltestellen folgen und dann nach nochmals zwei Jahren auch noch die Trottoirbeläge erneuert werden.

«Ziel ist, einerseits jeder Strasse eine möglichst lange baustellenfreie Zeit zu gewähren und andererseits aber auch die Strassen an die heutigen Anforderungen anzupassen.»

Gregor Leonhard, Leiter Infrastruktur Tiefbauamt

Der Kanton wird deshalb auch für jede Strasse das Potenzial für Begrünung, Entsiegelung, mehr Verkehrssicherheit und weitere Umgestaltungen zugunsten der Quartierbewohnerinnen und -bewohner abklären und umsetzen. So könnten zeitgleich mit dem Fernwärme-Ausbau zum Beispiel neue Bäume gepflanzt werden. Ob Strassen im Gellert umgestaltet werden können, wird der Kanton nach und nach prüfen. Dabei loten kantonale Stellen die Möglichkeiten für höhere Verkehrssicherheit, stadtgerechteren Verkehr, mehr Stadtgrün oder eine bessere Gestaltung aus. Die Strassen sind allerdings bereits heute gut genutzt, und nicht überall ist Raum für Neues verfügbar. Wenn in einem Projekt mehr als nur die bestehende Infrastruktur saniert und den aktuellen Gesetzen angepasst werden soll, entscheidet der Grosse Rat des Kantons Basel-­Stadt darüber.

«Eine sichere Infrastruktur ist zwingend für einen starken ÖV – dafür setzen wir uns ein.»

Ramon Oppikofer, Vizedirektor & Leiter Infrastruktur BVB

IWB, Tiefbauamt und BVB erneuern koordiniert die Hardstrasse und die St. Jakobs-Strasse. Der Grosse Rat hat beide Projekte verabschiedet. Das Projekt Hardstrasse beginnt im September 2022 (weitere Informationen finden Sie hier). Beim Projekt St. Jakobs-Strasse (Baubeginn 2024) stehen die Sicherheit sowie die Attraktivität für Fussgängerinnen und Fussgänger respektive für die Velofahrenden im Vordergrund. Im Rahmen beider Projekte werden ausserdem alle Tram- und Bushaltestellen so umgestaltet, dass Fahrgäste künftig stufenlos ein- und aussteigen können. Neben diesen beiden grossen Projekten erfolgt der Fernwärmeausbau im Quartier auch im Rahmen von kleineren Baumassnahmen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die jeweils aktuellen Bauarbeiten.

Aktuelle Bauprojekte im Gellert

IWB, BVB und Tiefbauamt bauen gemeinsam

Gregor Leonhardt (Tiefbauamt), Evelyn Rubli (IWB) und Ramon Oppikofer (BVB);  (v.l.n.r) im Gespräch am Karl Barth-Platz. Ihr Anspruch: Sämtliche anstehenden Bauarbeiten von Kanton, IWB und BVB koordinieren und wenn immer möglich gleichzeitig ausführen.

Mehr Informationen zur Baustellenkoordination

Übersicht Bautätigkeiten im Gellertquartier

In den nächsten rund 15 Jahren schliesst IWB nahezu jede Strasse im Gellert an das städtische Fernwärmenetz an. In einigen dieser Strassen sind zudem zusätzlich Sanierungen der Infrastruktur notwendig. Zum Beispiel müssen die bestehenden Energie-, Wasser- und Telekomleitungen, die öffentliche Beleuchtung, die Haltestellen, die Strassenbeläge und Tramgleise erneuert werden.

Die Abstimmung zwischen den verschiedenen Baumassnahmen ermöglicht es, dass überall da, wo aufgegraben wird, auch eine möglichst umfassende Sanierung aller Infrastrukturteile erfolgt.

Die Karte zeigt den aktuellen Stand der Planung. Änderungen sind vorbehalten.

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