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Serverheizung produziert CO₂-neutrale Wärme

IWB installiert Mini-Rechenzentren in Wohnhäusern. Mit der Abwärme heizen wir die Stuben und das Duschwasser der Bewohner.

Rechenleistung ist gefragt. Blockchain, Cloud-Computing oder das Internet der Dinge fordern immer mehr Kapazitäten. Beim Betrieb der nötigen Infrastruktur entsteht Wärme – die meist in grossen Rechenzentren ungenutzt verpufft oder gar aufwändig abgeführt werden muss. Das will IWB ändern und installiert kleine, dezentrale Rechenzentren. Mit der Nutzung der Abwärme werden Wohnhäuser geheizt und ihr Warmwasser aufbereitet. Dies bietet sich an, wo beispielsweise Fernwärme nicht verfügbar ist.

In einem Pilotprojekt mit dem französischen Startup Neutral-IT hat IWB eine sogenannte «Serverheizung» in Betrieb genommen.  Die Installation lohnt sich besonders auch dort, wo grössere Heizungsanlagen – beispielsweise eine Pellet-Heizung oder das Aussengerät einer Wärmepumpe – nicht möglich sind. Ergänzend zu der im Haus bestehenden Erdgasheizung und dezentralen Elektroboilern, erzeugt die Serverheizung mit integriertem Wärmespeicher einen Grossteil der benötigten Wärme für die Liegenschaft und ihre Bewohner. Der Gasverbrauch soll um 75% sinken, dies wird auch die CO2-Emissionen reduzieren.

 

Daten Pilotanlage

Wärmeproduktion 33 MWh/Jahr
Reduktion Erdgasverbrauch 75%
Reduktion CO2-Ausstoss 6.6 t CO2-eq./Jahr
Erneuerbarer Strom für Server 100%

 

Funktionsprinzip

Die Server des Mini-Rechenzentrums liegen in einem Ölbad und geben an dieses Wärme ab. Angetrieben werden die Server mit 100% erneuerbarem Strom von IWB. Die Abwärme wird genutzt, um über Wärmetauscher Heiz- und Trinkwasser aufzuwärmen.

 

Einblicke in die Pilotanlage

Zu sehen ist die kompakte Anlage und ein Einblick in die Serverheizung. Bei IWB haben Stephan Février, Projektingenieur & Asset Manager (links im Bild) und Dominik Born, Innovationsmanager (rechts im Bild) das Projekt entwickelt.