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Wasser aus der Wiese erhöht die Versorgungssicherheit

IWB baut bis Ende 2018 eine zusätzliche Rohwasserpumpstation in den Langen Erlen. Die neue Rohwasserpumpstation ist Teil des Konzeptes zur Wasserversorgung in Notlagen. Damit erschliesst IWB neben der bestehenden Rheinwasserentnahme eine alternative Wasserquelle für den Fall einer länger dauernden Verschmutzung des Rheins. In diese zusätzliche Massnahme der Versorgungssicherheit investiert IWB 2.3 Millionen Franken.

Die jederzeit sichere Versorgung von rund 210 000 Menschen mit Trinkwasser ist eine der zentralen Aufgaben von IWB. Das Basler Energieversorgungsunternehmen bezieht Trinkwasser von zwei Produktionsanlagen: In den Langen Erlen produziert IWB selbst, und in der Muttenzer Hard produziert die Hardwasser AG das wichtige Lebensmittel. Beide Trinkwasserwerke saugen Wasser aus dem Rhein, das sogenannte Rohwasser, um es nach einer Filtration auf bewaldeten Flächen zu versickern. Der Waldboden sorgt für eine biologische Reinigung des Wassers, das sich mit dem natürlich vorhandenen Grundwasser vermischt. Nach Tagen und Wochen wieder aus dem Boden gepumpt, durchläuft dieses biologisch gereinigte Wasser in beiden Werken weitere Aufbereitungsstufen, um dann als frisches Trinkwasser zu den Verbrauchern zu gelangen.

Alternative zum Rhein
Fällt der Rhein zum Beispiel aufgrund einer Verschmutzung längere Zeit als Quelle für diese Grundwasseranreicherung aus, kann die Basler Bevölkerung für rund drei Wochen problemlos mit Trinkwasser versorgt werden. So lange reichen die Vorräte im Untergrund bisher aus. Um diese bereits hohe Versorgungssicherheit weiter zu verbessern, hat IWB verschiedene Szenarien und Konzepte geprüft. Die Erschliessung der Wiese als Wasserquelle erwies sich als bestmögliche Variante. Da der Riehenteich, ein Seitengewässer der Wiese, hinter der bestehenden Schnellfilteranlage vorbeifliesst, kann das Wiesewasser in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Wasseraufbereitung entnommen werden.

Zusätzliche Pumpstation Riehenteich
Die neue Rohwasserpumpstation baut IWB zwischen Januar und Dezember 2018. Erste Bauarbeiten haben bereits begonnen. Die Pumpstation wird als unterirdischer Bau am Riehenteich hinter der Schnellfilteranlage erstellt. Von der Rohwasserpumpstation wird eine ebenfalls unterirdische Leitung in die Schnellfilteranlage gezogen, die das Wiesewasser den vorhandenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen zuführen kann. Dank dieser neuen Anlage kann IWB - zusammen mit einem Bezug von Trinkwasser aus Netzen der umliegenden Gemeinden - einen durchschnittlichen Tagesbedarf von 68 Millionen Litern abdecken, selbst wenn der Rhein über mehrere Wochen als Wasserlieferant ausfällt.

Bauarbeiten am Pumpwerk Lange Erlen
In unmittelbarer Nähe der Baustelle der neuen Rohwasserpumpstation Riehenteich baut IWB aktuell den Ersatz des alten Pumpwerks Lange Erlen. Diese Bauarbeiten stehen in keinem direkten Zusammenhang, sind aber eng miteinander koordiniert. Zeitweise kommt es aufgrund des Baustellenverkehrs zu Einschränkungen auf den Gehwegen. Mit einer entsprechenden Beschilderung informiert IWB die Besucher der Langen Erlen über diese Einschränkungen.

 

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Erik Rummer, Mediensprecher

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