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Strom bleibt in Basel-Stadt vergleichsweise günstig

Zum 01.01.2017 steigen die Stromtarife in Basel-Stadt leicht an. IWB ergreift Massnahmen, um den Anstieg der Stromtarife gegenüber dem regulatorisch zulässigen Mass zu reduzieren. Beim landesweiten Vergleich liegen die Stromtarife in Basel-Stadt weiterhin unter dem Schweizer Durchschnitt - und das bei einer Versorgung aus vollständig erneuerbaren Energiequellen.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat heute die Stromtarife für das Jahr 2017 genehmigt. In der Kalkulation der Stromtarife kann IWB rückläufige Energiekosten berücksichtigen, muss aber die in jüngerer Vergangenheit nicht kostendeckenden Netztarife ausgleichen. Zudem tragen hohe Investitionen ihren Teil zu den Netzkosten bei: IWB investiert jährlich rund 50 Millionen Franken in den Ersatz und die Zukunftsfähigkeit ihres Stromnetzes. Dank diesen Investitionen kann IWB die hohe Versorgungssicherheit ihres Netzes aufrechterhalten.

Entlastung von knapp 10 Millionen Franken
Gleichwohl gelingt es IWB, einen grossen Anstieg der Stromkosten zu verhindern. Dies ist nur möglich, weil IWB Rückstellungen verwendet und gleichzeitig darauf verzichtet, Kosten geltend zu machen, die nach regulatorischen Vorgaben berücksichtigt werden dürfen. Mit diesen Massnahmen entlastet IWB die Tarifkunden im Jahr 2017 um knapp 10 Millionen Franken. Insgesamt und unter Berücksichtigung der erhöhten kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) des Bundes steigen die Tarife 2017 um lediglich 2.3 Prozent für Privatkunden und 2.5 Prozent für Industrie- und Gewerbekunden. Für einen Privatkundenhaushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch bedeutet dies Mehrkosten von 1 bis 4 Franken pro Monat.

Energie- und Netzkosten sind in Basel-Stadt unter dem schweizweiten Durchschnitt
Eine eigens dafür geschaffene Website der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom, vgl. Link unten) ermöglicht jederzeit den Vergleich der unterschiedlichen Schweizer Stromtarife. Ein Vergleich der Stromtarife für Basel-Stadt mit denen anderer Kantone zeigt, dass die von IWB beeinflussbaren Komponenten für Energie und Netznutzung unter dem schweizweiten Durchschnitt liegen. Die bereits im Jahr 1998 vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt eingeführte Lenkungsabgabe hebt den Strompreis in Basel-Stadt zwar an, die Einnahmen aus der Lenkungsabgabe schüttet der Kanton Basel-Stadt mit der jährlichen Auszahlung des Stromspar-Bonus jedoch komplett an die Bevölkerung aus. Wer wenig Strom verbraucht, erhält mehr zurück, als er eingezahlt hat. Ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 kWh zum Beispiel bezahlt mit der Stromrechnung rund 200 Franken Lenkungsabgabe pro Jahr, erhält jedoch vom baselstädtischen Amt für Umwelt und Energie (AUE) pro Kopf 62 Franken, also insgesamt 248 Franken zurückerstattet. Darum haben sparsame Haushalte und Betriebe im Kanton Basel-Stadt im schweizweiten Vergleich sogar sehr niedrige Stromkosten - bei einer Stromproduktion aus vollständig erneuerbaren Quellen.


Weiterführende Links:
Strompreisvergleich der ElCom
Link https://www.strompreis.elcom.admin.ch/

Ansprechpartner:
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Lars Knuchel, Leiter Kommunikation & Marketing, Tel. +41 61 275 51 50; medien@iwb.ch