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Ein neues Herz für die Basler Trinkwasserversorgung

IWB investiert weiter in die Sicherheit und Qualität der Trinkwasserversorgung. Als Ersatz für eine Anlage aus den 1960er-Jahren baut das Basler Energieversorgungsunternehmen auf dem Gebiet der Trinkwasserproduktion in den Langen Erlen für rund 24 Millionen Franken eine neue Pumpstation sowie ein Mischreservoir. Der Neubau ermöglicht eine Optimierung der Prozessführung und des Energiebedarfs, was zu signifikanten Energieeinsparungen führt. Im Beisein der Verantwortlichen hat heute der Spatenstich stattgefunden.

Die Anlagen der Basler Trinkwasserproduktion in den Langen Erlen wurden grösstenteils in den 1960er-Jahren erstellt. Die Pumpstation und das Mischreservoir, die ein Grossteil des in Basel benötigten Trinkwassers in das Netz einspeisen, sind sanierungsbedürftig und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere die Pumpen, die das Trinkwasser von den Langen Erlen über das Netz bis in die Reservoire schicken, sind aus heutiger Sicht überdimensioniert und unflexibel.

Neubau langfristig wirtschaftlicher als Sanierung

In einem Vorprojekt hat IWB untersucht, ob eine Sanierung der bestehenden Anlage oder ein Neubau realisiert werden soll. Im Vergleich mit verschiedenen Sanierungsvarianten schnitt der Neubau klar besser ab, weil IWB damit die heutigen sowie allfällige künftige Anforderungen an die Trinkwasserqualität besser erfüllen kann. Zudem hat der Neubau den Vorteil, dass die Versorgungssicherheit während der Bauzeit nicht beeinträchtigt ist. Die bisherige Anlage kann bis zur Inbetriebnahme des Neubaus uneingeschränkt in Betrieb bleiben.

Das Herz der Basler Trinkwasserversorgung

Beim heutigen Spatenstich betonten die beiden IWB-Geschäftsleitungsmitglieder Markus Küng, Leiter Netze, und Martin Eschle, Leiter Beschaffung, die tragende Rolle der Pumpstation für die Basler Trinkwasserversorgung. Die Pumpstation stellt sicher, dass jederzeit genügend frisches Trinkwasser aus der Produktion in das Netz eingespeist wird. Dazu braucht es flexible Pumpleistung, denn die täglichen Verbräuche unterscheiden sich stark: Während im Winter lediglich rund 55 000 Kubikmeter pro Tag benötigt werden, steigt der Verbrauch an heissen Sommertagen auf mehr als das Doppelte.

Kosten und Energieverbrauch sinken, Qualität und Sicherheit bleiben hoch

Beim Bau der neuen Pumpstation legt IWB Wert auf eine hohe Energieeffizienz: Die neuen Pumpen sparen jährlich rund 650 000 Kilowattstunden Strom - insgesamt verbraucht IWB zur Trinkwasser-Produktion nach Abschluss des Bauprojektes 1,5 Millionen Kilowattstunden weniger Strom.

Das neue Mischreservoir wird ebenfalls den heutigen Anforderungen besser gerecht: Für eine weiterhin hohe Qualität des Trinkwassers wird es nach den neuesten Erkenntnissen der Trinkwasserhygiene errichtet. Gemeinsam mit dem Neubau erneuert IWB auch etliche Leitungen und elektrische Steuerungen der Trinkwasserproduktion. Im Sommer 2019 soll die neue Pumpstation Lange Erlen in Betrieb gehen.

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