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KVA Basel schüttet Reserven aus

IWB hat rund 27 Millionen Franken an die Finanzdirektion des Kantons Basel-Landschaft überwiesen. Das Geld ist zweckgebunden für die Ausschüttung an jene Baselbieter Gemeinden, welche Siedlungsabfall an die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel liefern. Es stammt aus Rückstellungen, die der Kanton Basel-Stadt und IWB zur Sicherung stabiler Anliefergebühren gebildet haben.

Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel bündelt die Abfallentsorgung der ganzen Region. Das beim Bau der Anlage vertraglich vereinbarte Einzugsgebiet umfasst neben dem Standort-Kanton Basel-Stadt auch Städte und Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft, den Landkreis Lörrach und Gemeinden im Fricktal und im Bezirk Dorneck-Thierstein. Grundsätzlich sollen die Annahmegebühren für Siedlungsabfall den kostendeckenden Betrieb der Anlage gewährleisten. Durch stetige Optimierungen, Effizienzsteigerungen und steigende Verbrennungsmengen erwirtschaftete die KVA in den Jahren 2007 bis 2012 jedoch Überschüsse. Zur transparenten Verwendung dieser Überschüsse hat ursprünglich der Kanton Basel Stadt und seit 2010 IWB jährlich Rückstellungen gebildet, um allfällige, künftige Kostensteigerungen abfedern zu können und damit für gleichbleibende Kehrichttarife zu sorgen.

Tiefe Kosten machen Verwendung der Rückstellungen möglich
Seit der zweiten Tarifsenkung im Jahr 2013 nach 2008 zeichnet sich ab, dass IWB die Anliefergebühren auch auf dem tieferen Niveau langfristig stabil halten kann. IWB hat nach Konsultation mit der Betriebskommission der KVA darum entschieden, dass die Rückstellungen jetzt verwendet, das heisst den Vertragspartnern ausgeschüttet werden können. Der Kanton Basel-Stadt soll gemäss Ratschlag vom März 2014 rund 22.1 Millionen Franken erhalten. Die Finanzdirektion des Kantons Basel-Land erhält jetzt rund 27 Millionen Franken für die Rückerstattung an die kommunalen Lieferanten von Siedlungsabfällen. Die Aufteilung der Auszahlung erfolgt anteilig entsprechend der Abfallstatistik des Kantons Basel-Landschaft.
Derzeit noch offen sind Höhe und Zahlungstermin der Ausschüttungen an die weiteren Vertragspartner, den Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal (GAF) und die Kehrichtbeseitigung Laufental- Schwarzbubenland (KELSAG). Die Geschäftsführung der KVA Basel wird nächstens mit den jeweiligen Vertragspartnern darüber in Gespräche treten.
Je nach Menge und Beschaffenheit des Kehrichts können die tatsächlich anfallenden Kosten und Erträge der Kehrichtverwertung jährlich variieren. Wenn diese Kosten tiefer sind als budgetiert, bildet IWB seit dem Geschäftsjahr 2013 entsprechende Deckungsdifferenzen, um im Interesse der Kunden auch künftig grosse Schwankungen der Anliefertarife zu verhindern. Diese Deckungsdifferenzen werden im Geschäftsbericht von IWB ausgewiesen. Die Geschäftsführung der KVA Basel informiert die Betriebskommission der KVA jährlich über den Stand.

Ansprechpartner:
IWB
Erik Rummer, Unternehmenskommunikation, Tel. +41 61 275 96 58; medien@iwb.ch

Ergänzende Information:
Medienmitteilung der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft zur Rückerstattung zugunsten der kantonalen Lieferanten vom 23.09.2015

Bildmaterial zur KVA Basel