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Guter Abschluss in herausforderndem Umfeld für IWB

Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz auf 767 Millionen Franken. Mit 116 Millionen Franken fällt der Jahresgewinn deutlich höher aus als im Vorjahr, das durch Wertberichtigungen und Rückstellungen belastet war. Anhaltend hoch sind die Investitionen des Unternehmens, sie betrugen 2018 über 149 Millionen Franken. Den Jahresgewinn und die Investitionen benötigt IWB mit Blick auf die anstehende Ökologisierung der Wärmeversorgung und den zunehmenden Wettbewerb. Mit den Geschäftszahlen zeigt IWB, dass sie den derzeitigen Herausforderungen der Energiebranche gut gewachsen ist.

Betriebsleistung und Jahresgewinn gesteigert
Die Betriebsleistung (Umsatz) 2018 liegt mit 767 Millionen Franken 4% über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert in erster Linie aus den Sparten Elektrizität und Gas, obwohl die Absatzmengen in diesen Sparten zurückgingen. Umsatzsteigernd wirkten Abgaben wie die per 01.03.2018 wiedereingeführte Konzessionsgebühr des Kantons Basel-Stadt sowie die CO2-Abgabe und die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes. Diese Gebühren und Abgaben erhöhen jedoch auch den Betriebsaufwand und sind damit ergebnisneutral. Ebenfalls zum Umsatzplus beigetragen haben eine leichte Erholung der Stromgrosshandelspreise sowie Anpassungen der Gastarife.

Der Jahresgewinn liegt mit 116 Millionen Franken deutlich über dem Vorjahreswert. Anders als im Vorjahr halten sich deutlich geringere positive und negative Sondereffekte die Waage. Wertberichtigungen und Rückstellungen hatten das Ergebnis 2017 stark belastet. Die Gesamtleistungen und Abgaben von IWB an den Eigentümer Kanton Basel-Stadt betragen 47 Millionen Franken. Darin enthalten sind die für 2018 vorgesehene Gewinnausschüttung in Höhe von rund 37 Millionen Franken sowie Konzessionsgebühren in Höhe von knapp 9 Millionen Franken.

Cashflow und Investitionen ebenfalls gesteigert
Dank des stabilen operativen Geschäfts konnte IWB den operativen Cashflow um rund 18% steigern. Er belief sich 2018 auf 232 Millionen Franken. Mit über 149 Millionen Franken investierte IWB 2018 in erster Linie in die lokalen Versorgungsnetze und -anlagen wie das zweite Basler Holzkraftwerk für die CO2-neutrale Fernwärmeproduktion und in den Neubau der Pumpstation Lange Erlen für die Trinkwasserproduktion.

Klimaschutz und das IWB-Wärmegeschäft
Die solide Finanzierung und das operative Geschäft erlauben IWB, im bisherigen Umfang weiter in die Zukunft des Unternehmens zu investieren. 2019 steht dabei im Zeichen des Umbaus des Wärmegeschäftes. Vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um eine Reduktion der CO2-Emmissionen und der kantonalen Energiegesetzgebung bereitet IWB den Umbau der baselstädtischen Wärmeversorgung vor.

Dieser Umbau betrifft primär das Fernwärme- und das Gasnetz, geht aber darüber hinaus. Für städtische Entwicklungsareale bietet IWB dezentrale und hocheffiziente Energieversorgungen an, zu denen neben der Wärmeversorgung auch lokale Stromproduktion und -speicherung, umweltfreundliche Mobilitätslösungen sowie Telekom-Dienstleistungen gehören. Solche Quartierlösungen sollen den höchsten ökologischen, ökonomischen und technischen Ansprüchen genügen. Auf dem Areal «Westfeld» plant IWB in den nächsten Jahren bis zu 5 Millionen Franken zu investieren, um eine integrierte Energieversorgung des Areals mit aufzubauen und zu betreiben.

Für die künftigen Investitionen von IWB in die Wärmenetze im Versorgungsgebiet Kanton Basel-Stadt ist der kantonale Energierichtplan von entscheidender Bedeutung: Auf dieser Grundlage wird IWB entscheiden können, wo Fern- und Nahwärmenetze sinnvollerweise verdichtet und ausgebaut werden.

Mit dem Bau des zweiten Holzkraftwerkes, dem Weiterbau des Wärmespeichers Dolder und der Fertigstellung der Fernkälteanlage zur Versorgung des SBB-Bahnhofareals hat IWB 2018 die Effizienz und Klimafreundlichkeit der Fernwärme-Produktion weiter verbessert.

IWB hat sich selbst ehrgeizige Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstosses gesetzt: Bis 2030 will IWB die Kohlendioxid-Emissionen ihres Energieabsatzes um 67% gegenüber 1990 senken. Dabei ist IWB auf Kurs: 2018 betrug die Reduktion bereits 42%. In absoluten Zahlen bedeutet dies CO2-Emissionen von 708 000 Tonnen gegenüber 1 248 000 Tonnen im Jahr 1990.

Sichere Versorgung mit Trinkwasser und Energie
2018 ist als besonders trockenes Jahr in Erinnerung geblieben. Die Versorgung mit frischem Trinkwasser konnte IWB trotzdem jederzeit sicherstellen. An Hitzetagen speiste IWB werktags zwischen 100 und 110 Millionen Liter Wasser ins Netz. Auf Jahressicht ist der Trinkwasserverbrauch trotz der Trockenheit nicht angestiegen. Die Versorgungssicherheit mit Wärmeenergie und Strom lag wiederum auf einem im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohen Niveau.

Aufbau neuer Geschäftsfelder
Der Aufbau neuer Geschäftsfelder ist ein wesentlicher Teil der Strategie, mit der IWB den Umwälzungen der Energiebranche begegnet. Vor allem in der E-Mobilität und im Telekom-Geschäft konnte IWB wichtige Fortschritte erzielen. Im Frühjahr 2018 konnte IWB den erfolgreichen Abschluss des flächendeckenden Glasfaser-Ausbaus in Basel vermelden. Im Wachstumsmarkt E-Mobilität ist IWB mit einem Netz von öffentlichen Ladestationen, Angeboten für Nutzer von Elektrofahrzeugen, Kooperationen mit Car-Sharing-Anbietern und mit eigenen Flottenfahrzeugen sehr gut positioniert.

 

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