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IWB deckt Trinkwasserbedarf auch an Hitzetagen

Auf 2003 und 2015 folgt 2018: Auch dieses Jahr macht sich anhaltende Trockenheit über der Schweiz breit. Trotz Höchsttemperaturen und angestiegenem Wasserverbrauch kann IWB den Trinkwasserbedarf in ihrem Versorgungsgebiet problemlos decken. Denn die Hauptquelle Rhein führt ausreichend Wasser für die Trinkwasserproduktion.

Nach 2003 und 2015 verzeichnet die Schweiz dieses Jahr einen weiteren Rekordsommer. Regen fällt kaum und wenn, dann unzureichend, um der anhaltenden Trockenheit entgegenwirken zu können. Die Auswirkungen sind vielfältig: unterdurchschnittlich tiefe Pegelstände in Flüssen, Brandgefahr in Wäldern, Gletscherschmelze, kantonale Feuerverbote. Von Wasserknappheit hingegen ist dem Bundesamt für Umwelt zufolge nicht die Rede. Denn als Wasserschloss Europas kann die Schweiz auf ausreichend Wasserressourcen zurückgreifen, um die Trinkwasserversorgung aufrechtzuerhalten. Regional steht es um die Wasserversorgung sogar sehr gut. Denn IWB kann in ihrem Versorgungsgebiet den Trinkwasserbedarf auch an Hitzetagen ohne Einschränkungen decken und somit rund 250 000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Die Trinkwasserversorgung des Kantons Basel-Stadt sowie der Gemeinden Binningen und Allschwil basiert auf einer Grundwasser-Anreicherung. IWB und Hardwasser AG entnehmen dem Rhein Wasser und leiten es in Pumpwerke, wo es nach einer ersten Reinigung auf Waldflächen versickert. Der Waldboden, genauer die darin lebenden Mikroorganismen, reinigen das Wasser auf natürliche Weise. Durch die Bodenpassage kühlt sich das Rheinwasser von 24 Grad auf etwa 14 Grad ab. Im Untergrund vermischt es sich mit dem Grundwasser. Für diese Anreicherung entnehmen IWB und Hardwasser AG dem Rhein rund 2000 Liter pro Sekunde – eine verschwindend kleine Menge im Verhältnis zur Wasserführung des Rheins. Derzeit fliessen rund 600 000 Liter pro Sekunde bei Basel den Rhein hinab. Selbst bei ausserordentlich niedrigem Wasserstand führt der Rhein also ein Vielfaches der zur Basler Trinkwasserproduktion benötigen Wassermenge.

An der Bodenoberfläche hinterlässt die Hitze Spuren: Selbst im Gebiet Lange Erlen trocknen Bäume oder Teile davon aus, weshalb Notfällungen nicht gänzlich auszuschliessen sind. Ferner gilt in beiden Basel das kantonale Feuerverbot. Die Feuerstellen in den Langen Erlen sind entsprechend beschildert.

Wasserverbrauch an Hitzetagen
Dank der ausreichenden Wasserführung des Rheins bleibt die Trinkwasserversorgung auch dann gewährleistet, wenn der Wasserverbrauch wegen anhaltender Hitze weiter ansteigt. An Hitzetagen wie in den vergangen Wochen werden werktags zwischen 100-110 Millionen Liter Wasser eingespeist. An heissen Wochenenden sinkt der Verbrauch auf 70-80 Millionen Liter Wasser täglich. Auch in den letzten Hitzetagen hat IWB in Basel einen höheren Wasserbedarf gemessen. Letzte Woche lag der Wasserverbrauch werktags jeweils bei:
     

Montag, 23.07.2018 

97 149 000 Liter

Dienstag, 24.07.2018 

100 928 000 Liter

Mittwoch, 25.07.2018

105 730 000 Liter

Donnerstag, 26.07.2018  

107 276 000 Liter

Freitag, 27.07.2018  

107 430 000 Liter


Bauprojekte in den Langen Erlen kommen voran
IWB erschliesst die Wiese als alternative Rohwasserquelle für den Fall einer länger dauernden Verschmutzung des Rheins und baut in den Langen Erlen eine zusätzliche Pumpstation. Inzwischen hat sie Form angenommen und sollte im Dezember 2018 fertig sein.

Ein weiteres Bauprojekt in unmittelbarer Nähe der neuen Pumpstation ist das Pumpwerk. IWB ersetzt die Anlage aus den 1960er-Jahren durch eine neue Pumpstation sowie ein Mischreservoir. Beim Bau legt IWB grossen Wert auf eine hohe Energieeffizienz: Die neuen Pumpen sparen pro Jahr rund 650 000 Kilowattstunden Strom. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für den Sommer 2019 vorgesehen.

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