Kontakt

Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel: 061 275 51 11
E-Mail: info@iwb.ch

 

IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 15 Uhr

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 im schwierigen Umfeld

Die Basler Energieversorgerin IWB schliesst das Geschäftsjahr 2016 mit einem soliden Ergebnis ab. Trotz leicht zurückgehender Betriebsleistung liegt der Jahresgewinn bei 107 Millionen Franken. Mit konkreten Antworten auf die Megatrends Digitalisierung, Dezentralisierung und Dekarbonisierung setzt IWB die Weiterentwicklung des Unternehmens zu einer smarten, integrierten Energiedienstleisterin konsequent um.

In einem für die Energiebranche anhaltend herausfordernden Marktumfeld erreichte IWB im Geschäftsjahr 2016 eine Betriebsleistung von 727 Millionen Franken (Vorjahr: 753 Millionen Franken). Mit 107 Millionen Franken resultiert ein solides Jahresergebnis. Das Vorjahresergebnis lag mit 23 Millionen Franken deutlich tiefer, war jedoch wesentlich von Sondereffekten beeinflusst. Dazu gehörte namentlich die Bildung hoher Rückstellungen für erwartete Belastungen aus Energiebezugsverträgen mit eigenen Wasserkraftwerken.

IWB bewegt sich in einem intensiven Wettbewerb um Kunden, die Energiepreise sind weiter unter Druck und der Franken bleibt stark. In der Schweiz wirkte sich das kältere Wetter 2016 zwar positiv auf die Absatzmengen der Wärmeenergien Fernwärme und Erdgas aus. Wegen Tarif- und Preissenkungen zugunsten der Kunden resultiert aus diesem Mehrabsatz jedoch keine Steigerung der Erträge. Im Stromgeschäft lagen die Erträge rund 5 Prozent unter dem Vorjahr. Grund dafür waren schlechtere Windverhältnisse in Europa und damit tiefere Erträge im Ausland, die nochmals gesunkenen Marktpreise für Strom sowie die Bewertung von Deckungsdifferenzen bei den Netzkosten.

IWB konnte den operativen Cashflow auf 189 Millionen Franken steigern (Vorjahr:183 Millionen Franken). Mit diesen aus der operativen Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Mitteln konnte IWB ihre Bruttoinvestitionen im  Umfang von 139 Millionen Franken vollständig selbst finanzieren. Mit knapp 100 Millionen Franken floss im Berichtsjahr der grösste Teil der Investitionen in die Netzinfrastruktur. Ihrem Eigentümer, dem Kanton Basel-Stadt, liefert IWB aus dem Ergebnis 2016 eine Gewinnausschüttung in Höhe von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) ab. Insgesamt beträgt die Nettowertschöpfung für den Kanton Basel-Stadt 51 Millionen Franken.


Solide Basis für die weitere Umsetzung der Strategie smart IWB 2020

IWB ist solide finanziert und stabil im operativen Geschäft. Entsprechend gut ist IWB bei der Umsetzung der Ende 2015 beschlossenen Strategie smart IWB 2020 vorangekommen. Mit dieser Strategie hat IWB erste Antworten auf die Megatrends Digitalisierung, Dezentralisierung und Dekarbonisierung entwickelt und im vergangenen Geschäftsjahr schrittweise umgesetzt.

Die fortschreitende Digitalisierung betrachtet IWB als Chance, besser und schneller auf Kundenbedürfnisse  eingehen zu können. Damit will IWB nicht nur die internen Prozesse verschlanken. Als Gründungsmitglied des Vereins Smart Regio Basel trägt IWB auch dazu bei, die Chancen der Digitalisierung für die gesamte Region nutzbar zu machen.

Die Dezentralisierung der Energiewelt nutzt IWB, um neue Schnittstellen zu ihren Kunden aufzubauen. Solche Schnittstellen zeigen sich in der Elektromobilität, wo IWB 2016 im Kanton Basel-Stadt insgesamt 21 öffentlich zugängliche, moderne Ladepunkte für Elektroautos installiert hat. Immer mehr Stromkonsumenten werden zu sogenannten „Prosumern“, also Kunden, die Energie nicht nur verbrauchen, sondern auch selbst produzieren. IWB unterstützt diese Entwicklung mit fachkundiger Energieberatung und innovativen Pilot-Produkten wie der Solarstromspeicher-Lösung „Solarbox Depot“ oder dem Solarrechner, der eine zuverlässige Entscheidungshilfe für den Bau privater Photovoltaikanlagen liefert. Die eigenen europäischen Windkraftwerke kontrolliert, steuert und optimiert IWB mittels einer eigenentwickelten, datenbasierten Echtzeitüberwachung der Anlagen.

Die zum Schutz des Klimas erforderliche Dekarbonisierung treibt IWB in ihrem Verantwortungsbereich zielstrebig voran. Angestrebt ist eine zu 80 Prozent C02-neutrale Fernwärmeproduktion bis 2020. Der kürzlich begonnene Bau eines zweiten Holzkraftwerkes und der Bau eines Fernwärmespeichers gehören neben betrieblichen Optimierungen wie der geplanten Temperaturabsenkung im Fernwärmenetz zu den wichtigsten Massnahmen. Darüber hinaus hat IWB den Biogasanteil im standardmässig gelieferten Produkt Biogas-Erdgas  2016 von 3 auf 5 Prozent gesteigert. Biogas ist C02-neutral und entsteht aus erneuerbaren Quellen. IWB produziert Biogas in eigenen Anlagen und speist es nach der Aufbereitung ins Erdgasnetz ein.

 

Medienanfragen

Portrait Lars Knuchel
Lars Knuchel, Leiter Kommunikation & Marketing

medien@iwb.ch
+41 61 275 51 50