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Das flächendeckende Glasfasernetz in Basel ist realisiert

Im Februar 2011 hat der Grosse Rat des Kantons Basel Stadt den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes in der Stadt Basel genehmigt. Die IWB Net AG, eine 100%-Tochter des Basler Energieversorgungsunternehmens IWB, hat das Netz in Kooperation mit Swisscom geplant, gebaut und in Betrieb genommen. Heute verfügt Basel über ein modernes, flächendeckendes Glasfasernetz, von dem Bevölkerung und Wirtschaft unmittelbar profitieren. Das Netz der IWB Net AG steht allen Anbietern von Telekom-Diensten zu gleichen Bedingungen offen.

In nur wenigen Jahren hat IWB in Kooperation mit Swisscom in der Stadt Basel flächendeckend Glasfaserleitungen verlegt. Es ist das fünfte Netz, für das IWB neben dem Strom- Wasser- Gas und Fernwärmenetz verantwortlich ist. Die haarfeinen Leitungen sorgen für den schnellen und zuverlässigen Datenaustausch. Sie tragen damit dazu bei, dass der Standort Basel im Zeitalter der Digitalisierung im nationalen und internationalen und Standortwettbewerb gut dasteht. Den Auftrag zum Bau des Glasfasernetzes hat IWB von seinem Eigentümer, dem Kanton Basel Stadt erhalten: In einem Ratschlag an den Grossen Rat formulierte der Regierungsrat die Rahmenbedingungen, damit das Netz einen grösstmöglichen volkswirtschaftlichen Nutzen entfaltet.

Flächendeckende Erschliessung
Die wohl wichtigste Forderung betraf die Ausdehnung und Dichte des Netzes: Alle Einwohnerinnen und Einwohner sollten von der leistungsfähigen Datenübertragung profitieren können. Darum sollten 95 Prozent der 2010 vorhandenen Wohnungen und Unternehmen an des Netz angeschlossen werden, und nicht etwa nur finanziell besonders attraktive Quartiere. Durch die starke Bautätigkeit der letzten Jahre gibt es inzwischen deutlich mehr Wohnungen in der Stadt Basel. Darum schliesst IWB gemeinsam mit Swisscom auch weiterhin Gebäude, Wohnungen und Unternehmen an das neue Netz an. Insgesamt verlegten die Kooperationspartner rund 1600 Kilometer Glasfaserkabel.

Keine Parallelnetze
IWB und Swisscom haben im Rahmen einer Baukooperation gleichzeitig, jedoch in unterschiedlichen Gebieten das Netz gebaut. Parallele, Glasfasernetze gibt es weder in den Gebäuden noch in den Strassen. Das Netz steht beiden Kooperationspartnern zur Verfügung. Die IWB Net AG bietet den Zugang zum Netz allen interessierten Providern zu gleichen Konditionen an.

Minimale Kosten
Sowohl IWB als auch Swisscom hatten in Basel aus früherer Bautätigkeit Leerrohre verlegt, die für den Bau des Glasfasernetzes zur Verfügung standen. Das Verlegen der Glasfaserleitungen erforderte überwiegend nur punktuelle, relativ kleine Öffnungen bei den Zugangsstellen zu den vorhandenen Leerrohren. Das ursprünglich vorgesehene Budget von 70 Mio. Franken schöpfte IWB aus. Mit rund 83 Mio. Franken investiert IWB bis Anfang 2020 sogar mehr als vorgesehen in den Bau des Netzes: Zum einen gibt es heute mehr Wohnungen und Gebäude als vor sieben Jahren und zum andern ist die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen grösser als erwartet.

Wettbewerb
Das Glasfasernetz der IWB Net AG steht heute allen potentiellen Anbietern von Diensten gleichermassen offen. Der gewünschte Wettbewerb der Diensteanbieter um Endkunden findet statt. Zwei Glasfasern, je eine der IWB Net AG und eine der Swisscom, verlaufen durchgehend von jeder Glasfasersteckdose bis in die Anschlusszentrale. Jeder Anbieter von Telekom-Diensten kann darum seine Kosten für die Fasernutzung klar kalkulieren. Insgesamt versorgen die Diensteanbieter heute schon einige tausend Endkunden mit Diensten wie Telefonie, Fernsehen, Internetzugang oder Standortvernetzung.

 

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