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Anpassung Gas- und Fernwärmetarife

Die Gas- und Fernwärmetarife in Basel müssen per 01.01.2022 angehoben werden. Ausschlaggebend sind die massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie der Ausbau der klimafreundlichen Fernwärme.
  • Der Gastarif (Medium) wird aufgrund der Preissteigerungen an den internationalen Gas-Märkten im Schnitt um rund 25% steigen.
  • Der Fernwärmetarif wird um rund 12.25% erhöht, ebenfalls aufgrund der gestiegenen Gasbeschaffungskosten sowie als Folge der Investitionen in den Ausbau der CO2-neutralen Fernwärme in Basel.
  • Der Regierungsrat hat die Anpassung der Gas- und Fernwärmetarife in Basel an seiner Sitzung vom 14. Dezember genehmigt.

Die baselstädtische Energieversorgerin hebt per 01.01.2022 die Gastarife um rund 25% an, ebenso die Fernwärmetarife um rund 12.25%. Der Regierungsrat hat den entsprechenden Beschluss des Verwaltungsrats von IWB heute genehmigt. Ausschlaggebend für diese Anpassungen sind primär die massiven Verteuerungen an den internationalen Gasmärkten. Die Preise sind in den vergangenen Monaten teilweise um mehr als 300% gestiegen.

Gastarife: IWB federt den Preisanstieg ab

IWB bezieht Gas über einen Vorlieferanten. Dieser hat seine Preise in den letzten Monaten massiv erhöht. Die Basler Energieversorgerin gibt nun einen kleinen Teil davon an die Kunden weiter. Sie erhöht den sogenannten Einheitspreis um 2.0 Rappen pro gelieferter Kilowattstunde Gas. Diese Erhöhung gilt durchgängig in gleicher Höhe für alle Tarife und Kundengruppen. IWB kann den Anstieg dämpfen, weil sie Teile der Beschaffung frühzeitig, bei einem niedrigeren Preisstand, abgesichert hat und Deckungsdifferenzen nutzt.

Davon unabhängig hat der Bund die CO2-Abgabe für das Jahr 2022 angepasst und auf 2.169 Rappen pro Kilowattstunde festgelegt (bisher 1.741 Rp./kWh). Die Lenkungsabgabe ist zusätzlich zu den Energiekosten zu entrichten.

Fernwärmetarife: Investitionen und erhöhte Energiepreise

IWB investiert laufend in den Ausbau und die CO2-Neutralität der Fernwärme in Basel. Dies führt 2022 zu einer Erhöhung der Fernwärmetarife. Daneben wirken sich die erhöhten Kosten für die Beschaffung des in der Fernwärmeproduktion eingesetzten Erdgas wie auch steigenden Preise im CO2-Emissionshandel preissteigernd aus. Total nimmt der Einheitstarif für den Fernwärmebezug um 1.1 Rappen pro Kilowattstunde zu. Dies gilt durchgängig in gleicher Höhe für alle Tarife und Kundengruppen.

Klimafreundliche Fernwärme spielt bei der Reduktion des CO2-Ausstosses in der Wärmeversorgung im Kanton Basel-Stadt eine immer wichtigere Rolle. Der Ausbau des Fernwärmenetzes sowie der klimafreundlichen Fernwärmeproduktion wird auch künftig weitere Investitionen bedingen. Fossile Heizungen können in den nächsten Jahren in grossen Teilen des Kantons durch Fernwärme ersetzt werden. Damit hilft IWB, die Klimaziele im Kanton Basel-Stadt umzusetzen und ermöglicht den gesetzlich vorgegebenen Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme.

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