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Anpassung Fernwärmetarife in Basel

Die Fernwärmetarife in Basel-Stadt werden per 01.04.2022 angehoben. Ausschlaggebend sind die massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufende Investitionen in die CO2-Neutralität der Fernwärme.
  • Die Fernwärmetarife in Basel müssen um rund 12.25% angehoben werden.
  • Ausschlaggebend sind die gestiegenen Gasbeschaffungskosten sowie Investitionen in die CO2-Neutralität der Fernwärme.
  • Der Regierungsrat hat die Anpassung der IWB-Fernwärmetarife an seiner Sitzung vom 15.03.2022 genehmigt.

Der Regierungsrat genehmigt die von der IWB beschlossene Anpassung der Fernwärmetarife in Basel-Stadt per 01.04.2022. Noch im letzten Dezember konnte diese Anpassung aufgrund einer ausstehenden Empfehlung des Preisüberwachers nicht in Kraft gesetzt werden. Unter Würdigung der nun vorliegenden Empfehlung hat der Regierungsrat der geplanten Erhöhung der Tarife um rund 12.25% zugestimmt.

Ausschlaggebend für die Anpassung sind primär die erhöhten Kosten für die Beschaffung des in der Fernwärmeproduktion eingesetzten Erdgases wie auch steigende Preise im CO2-Emissionshandel. Daneben investiert IWB laufend in die Klimafreundlichkeit der Basler Fernwärme. Total nimmt der Einheitstarif für den Fernwärmebezug um 1.1 Rappen pro Kilowattstunde zu. Dies gilt durchgängig in gleicher Höhe für alle Tarife und Kundengruppen.

Kostenbasierte Preise

Der Fernwärmetarif wird kostenbasiert angesetzt. Er berücksichtigt neben den Kosten für die eingesetzten Energieträger auch getätigte Investitionen in Netz- oder Produktionsanlagen. Eine Koppelung an Wärmepumpentarife oder eine Indexierung, wie von der Preisüberwachung empfohlen, würde einer kostenbasierten Tarifierung widersprechen und stünde auch im Widerspruch zu den gesetzlich vorgegebenen Grundsätzen der Gebührentarife.

Eingepreist werden tatsächlich getätigte Investitionen, die insbesondere zur Klimafreundlichkeit der Fernwärme beigetragen haben.

Attraktive Preise für klimafreundliche Wärme

Um bestehende Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen, muss die Fernwärme ein attraktives Preisniveau haben. Was in Anbetracht der hohen Preise an den internationalen Energiemärkten und im nationalen Vergleich auch nach der Anpassung gegeben ist. So wird Fernwärme bei der Reduktion des CO2-Ausstosses in der Wärmeversorgung im Kanton Basel-Stadt eine immer wichtigere Rolle spielen. IWB wird weiter in den Ausbau des Fernwärmenetzes sowie der klimafreundlichen Fernwärmeproduktion investieren. Fossile Heizungen können in den nächsten Jahren in grossen Teilen des Kantons durch Fernwärme ersetzt werden. Damit hilft IWB, die Klimaziele im Kanton Basel-Stadt umzusetzen und ermöglicht den gesetzlich vorgegebenen Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme.

 

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