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Die Spuren der Ferien

Skifahren in der Schweiz? Doch lieber ins ­Warme? Oder ganz weit weg ins Abenteuer? Wohin und wie wir reisen, hat einen grossen Einfluss auf unseren ökologischen Fussabdruck.

Text: Paul Drzimalla; Illustrationen: Patrizia Stalder

 

Eine Frage der Bilanz

Was unseren persönlichen CO2-Ausstoss bestimmt, scheint klar: Heizung, Elektrizität, Verkehrsmittel. Doch gerade ­Ferienreisen können die Bilanz zusätzlich verschlechtern. Vor allem womit und wohin wir reisen, aber auch Unterkunft und Verpflegung fallen ins Gewicht. Dabei schneidet eine Woche in den Alpen gar nicht einmal so schlecht ab. Besser ist nur süsses Nichtstun daheim.

Kg CO2-eq* pro Woche für eine Einzelperson (Reise ab Basel)

Flug oder Zug
Je nach Destination hat die Reise den weitaus grössten Anteil an der CO2-Gesamtbilanz. Gerade Flugzeuge schneiden im Vergleich schlecht ab, kurze Distanzen, noch dazu per Zug, besonders gut. Wer das Klima schonen will, reist nicht weit – und per öV.

Hotel zum grünen Daumen
Schlecht isolierte Hotels oder solche, bei denen ständig die Klimaanlage läuft, verursachen hohe Emissionen. Wer eine energie­effiziente Unterkunft wählt, die regional, saisonal und fleischarm kocht, reist ökologischer. Eine Flugreise «kompensiert» er damit nicht.

Aktiv heisst nicht Action
Besonders aufwendige Aktivitäten können die CO2-Bilanz einer Ferienreise ebenfalls belasten. ­Heliskiing oder üppige Wellness-Aufenthalte brauchen Unmengen an Energie. Schlittenfahren oder Winterwandern hingegen nicht.

*CO2-Aquivalente (Klimawirkung vergleichbar mit CO2)