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Sichere Versorgung trotz Hitzesommer

Der Hitzesommer 2018 ist vorbei. Trockenheit und hohe Temperaturen machten Mensch und Natur zu schaffen. Die Trinkwasserversorgung funktionierte ohne Einschränkungen, obwohl die Baslerinnen und Basler wesentlich mehr Wasser verbrauchten als etwa im Sommer 2017.

Text: Matthias Gerth; Bild und Grafiken: Nuran Reber

Der Rhein ist die Wasserader der Stadt Basel. Für die Trinkwasseranreicherung entnehmen IWB und die Hardwasser AG dem Rhein etwa 2000 Liter pro Sekunde. Selbst bei niedrigem Pegelstand ist das nur ein ganz kleiner Bruchteil im Promillebereich der gesamten Wassermenge. Das Rheinwasser versickert in den Langen Erlen. Durch die Bodenpassage kühlt es bei einer Temperatur von 24 Grad auf 14 Grad ab und vermischt sich im Untergrund mit Grundwasser.

Kein Engpass trotz Spitzenwerten
Im Juli und August 2018 spiesen IWB und die Hardwasser AG rund 5.8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser ins Netz ein. In denselben Monaten des Vorjahres waren es lediglich 5.3 Millionen Kubikmeter. Zu Versorgungsengpässen kam es selbst am 3. August 2018 nicht. An diesem Tag verbrauchten die Baslerinnen und Basler 116 817 Kubikmeter Trinkwasser. Im Vorjahr lag der Tages-Spitzenwert bei 111 277 Kubikmeter. Der tiefste Tages-Verbrauchswert im Juli und August 2018 lag bei 71 717 Kubikmeter. Solche Werte sind an Wochenenden üblich, während unter der Woche der Verbrauch ansteigt.

Heiss und trocken
Zu erklären ist der hohe Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr mit der Trockenheit und den hohen Temperaturen. Im Juli und August 2018 fielen 106 Millimeter Niederschlag, die Durchschnittstemperatur lag bei rund 22 °C, und es gab in Basel 567 Sonnenstunden. In denselben Monaten des Vorjahres fielen 171 Millimeter Niederschlag, die Durchschnittstemperatur lag um mehr als ein Grad tiefer und die Sonne schien lediglich 425 Stunden. Seit 1970 stiegen die Temperaturen im Durchschnitt laufend an. Bei den Niederschlagsmengen zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Dekaden.

Gut gerüstet für die Zukunft
Damit die Versorgung auch dann gesichert ist, wenn der Rhein nicht zur Rohwasserentnahmen genutzt werden kann, erschliesst IWB in den Langen Erlen eine alternative Rohwasserquelle.