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Ein Hoch auf das Trinkwasser

Der Basler Messeturm ist bis weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen. Das dritthöchste Gebäude der Schweiz ist aber nicht bloss optisch ein Gigant. Es stellt auch enorme Anforderungen an die Infrastruktur. Wie beispielsweise gelangt das Trinkwasser zuverlässig in die oberen Etagen? Ein Blick hinter Kellertüren und Bürowände zeigt, was für eine funktionierende Versorgung in einem Hochhaus notwendig ist.

Text: Christine Waelti; Bild: Kostas Maros

Baslerinnen und Basler kennen die Bar Rouge mit ihrer spektakulären Aussicht und sicherlich auch das Hotel Hyperion mit seinem Restaurant. Bis Ende September 2018 waren zudem zehn Etagen von der Hoffmann-La Roche belegt. Weiter nutzt auch die MCH Messe Schweiz (Basel) AG im Basler Messeturm Büroräumlichkeiten. Deren Objektleiterin Sandra Jeker und ihr Team verstehen sich als Dienstleister für sämtliche Mieterinnen und Mieter. Sie sorgen dafür, dass die rund 400 Personen, die im Messeturm arbeiten, ein angenehmes und sorgloses Umfeld vorfinden.

«Die Wasserversorgung im Basler Messeturm verläuft reibungslos.»

Sandra Jeker, Objektleiterin MCH Messe Schweiz (Basel) AG

18 000 Kubikmeter Wasser
So unterschiedlich wie die Nutzer sind ihre Bedürfnisse in Sachen Wasserversorgung. Eines gilt aber für alle: In einem Bau dieser Grössenordnung hat die Sicherheit oberste Priorität. Für den Fall eines Brandes stehen daher eine Sprinkleranlage und Hydranten mit Löschwasser zur Verfügung. Doch auch für den Alltagsbetrieb wird jede Menge Wasser benötigt, zum Beispiel für die sanitären Einrichtungen, die technischen Anlagen und natürlich zum Trinken. Im Messeturm werden pro Jahr mehr als 18 000 Kubikmeter des Lebenselixiers verbraucht – eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass Herr und Frau Schweizer in ihrem Privathaushalt im Schnitt auf gerade mal 61 Kubikmeter pro Person kommen.

Versorgung mit Pumpen
Im Keller des Hochhauses stechen die riesigen Druckerhöhungspumpen sofort ins Auge. Zwei davon stehen für die Sprinkleranlage zur Verfügung, ganze sechs stellen sicher, dass auch im obersten Stockwerk jederzeit sauberes Trinkwasser aus dem Hahn fliesst. Über eine computerbetriebene Steuerung werden sie im Wechselbetrieb ein- und ausgeschaltet, um den benötigten Druck zu erzeugen. «In einem Hochhaus müssen solche Pumpen natürlich besonders leistungsfähig sein», erklärt Alain Studiger, Projektleiter Technik bei der MCH. «Nach dem Filtern des Trinkwassers im ersten Untergeschoss entsteht nämlich erst einmal ein Druckabfall. Ab dem vierten Stockwerk braucht es deshalb die Pumpen, um das Wasser nach oben zu transportieren.»

Aufbereitung auf dem Dach
In der 31. Etage wird das Wasser anschliessend für die technischen Anlagen aufbereitet, damit es keine Kalkrückstände an den Geräten hinterlässt. Dazu wird unter anderem Salz verwendet. Manchmal muss für Wartungsarbeiten die Wasserzufuhr zum Gebäude unterbrochen werden. Dann kommt IWB zum Einsatz und unterstützt die MCH. Was aber selten notwendig sei, sagt Sandra Jeker und betont: «Das bedeutet aber vor allem eines: Die Wasserversorgung im Basler Messeturm verläuft reibungslos.»

Messeturm Basel

Höhe: 105 Meter
Etagen: 31
Mietfläche: 2460 m2
Baustoff: Beton, Glas, Stahl
Bauzeit: 2001–2003
Eröffnung: 2003
Architekten: Morger & Degelo & Daniele Marques