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Der Zukunft voraus

Zu gerne würden wir wissen, welche Neuerungen die nächsten Jahrzehnte für uns bereithalten. Kaffeesatz lesen, Karten legen oder in die Glaskugel blicken? IWB setzt auf eine zuverlässigere Quelle: neugierige Mitarbeitende.

Text: Philipp Grünenfelder; Bild: Annette Fischer

Gerade einmal zehn Jahre ist es her, seit Smartphones für die breite Bevölkerung auf den Markt gekommen sind. Aber schon heute kann sich kaum mehr jemand ein Leben ohne die kleinen «Alleskönner» vorstellen. Und um zu erahnen, dass in zehn Jahren wieder alles anders aussehen könnte, braucht es kein Orakel. Das Beispiel zeigt: Unser Alltag verändert sich immer schneller und wir uns mit ihm. Auch in der Energiebranche bieten sich laufend neue Möglichkeiten. Aus dieser Dynamik zwischen technologischem Fortschritt und sich verändernden Bedürfnissen möchte IWB für ihre Kundinnen und Kunden das Beste herausholen. Ganz nach dem Motto: der Zukunft einen Schritt voraus sein.

 

Mitarbeitende einbeziehen

Das junge Team Innovation Management ist dafür besorgt, dass diese Trends im Unternehmen positive Energie auslösen. Dabei bauen Teamleiter Joël Baumgartner und Innovation-Managerin Franziska Hoock auf eine Ressource, die nie ausgeschöpft sein wird: den Einfallsreichtum aller Mitarbeitenden. In speziellen Workshops oder Gesprächen werden überraschende Beobachtungen oder kühne Ideen diskutiert. «Ein neugieriger Buchhalter oder eine aufmerksame Elektromonteurin können Branchentrends erkennen und zukunftsweisende Ideen für unser Produkteangebot entwickeln», betont Hoock. «Neben dem beruflichen Hintergrund verfügen sie ja auch über ein persönliches Umfeld, das wertvolle Kundenbedürfnisse und Anregungen liefert.» Als Beispiel solcher Innovationskraft nennt Hoock das unlängst lancierte Basler Strom-Derby: «Die zündende Idee für die spielerische Sensibilisierung im Umgang mit Energie entspringt einer Überlegung eines unserer Mitarbeiter.»

 

Entwicklerteams ergänzen

Mit seiner Arbeit ergänzt das Innovation Management die etablierten Entwicklerteams der einzelnen Unternehmensbereiche ideal. Im Gegensatz zu diesen können Hoock und Baumgartner eine radikalere Sicht- und Denkweise einnehmen. «Wir müssen weniger auf bewährten Produkten aufbauen. Wir haben die Freiheit, den Zukunftshorizont sehr weit zu stecken», erklärt Hoock und betont, dass dabei selbst verrückte und unrealistisch erscheinende Ideen kein Tabu darstellen dürfen.

 

Alltag durchbrechen

Um den Kreativprozess zu fördern, müssen die Betriebswirtin und der ehemalige Industriedesigner die Menschen bisweilen aus dem Berufsalltag herausholen. Zu gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass sonst gute Ideen zwischen den allgemeinen Verpflichtungen untergehen. IWB hat dafür einen Raum eingerichtet, der sich mit seiner wohnlichen Möblierung erfrischend von der gewohnten Arbeitsumgebung abhebt. Hier beraten und coachen die beiden Innovationsförderer interessierte Mitarbeitende. «Es kann vorkommen, dass jemand eine sehr gute Idee hat, aber denkt, sie sei zu wenig ausgereift oder sowieso nicht umsetzbar. Diese Personen motivieren wir, dranzubleiben», erklärt Hoock. Sie vermittelt dafür auch Kontakte zu anderen Mitarbeitenden, die für die weitere Ausarbeitung über das fachliche Know-how verfügen.

 

Ressourcen bereit stellen

Die besten Ideen werden einem Gremium von Entscheidungsträgern vorgestellt. «An diesem Punkt entscheidet sich, ob eine Grundidee tatsächlich ausgearbeitet werden soll», sagt Hoock. Ist dies der Fall, werden die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung gestellt. Nicht alle nehmen diese Hürde, aber wer sie schafft, ist erst recht motiviert, ein Detailkonzept auszuarbeiten. Dieses muss schliesslich auch die Geschäftsleitung überzeugen. Sie ist es, die über eine tatsächliche Umsetzung entscheidet. Ähnlich war es beim Energiespeicherangebot «Solarbox Depot» – ein zukunftsweisendes Pilotprojekt. Die Idee des virtuellen Speichers kam hierbei von einem IWB Mitarbeitenden. Wir freuen uns über solche ersten Erfolge. Aber eigentlich geht es nun erst richtig los, meint Hoock schelmisch und packt eilig ihre Sachen. Ein weiterer Besprechungstermin mit kreativen Mitarbeitenden ruft.