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Kundinnen und Kunden gestalten die Zukunft mit

Seit über einem Jahr setzt IWB auf das sogenannte Human­-Centered Design. Neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt IWB zusammen mit Kundinnen und Kunden. Davon profitieren beide Seiten.

Text: Stefanie Probst; Bild: Christian Flierl

Ein grosser Raum mit farbigen Wänden, Whiteboards, Stehtischen, bunten Stiften: Die verspielte Umgebung regt dazu an, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Im Untergeschoss des IWB Hauptsitzes befindet sich der Ort, an dem die Zukunft entsteht. Regelmässig ziehen sich IWB Mitarbeitende zusammen mit Kundinnen und Kunden dorthin zurück. Gemeinsam arbeiten sie an innovativen Produkten, wie zum Beispiel einer Software zur Visualisierung von Energiedaten. Einer der Kunden, der sich an der Entwicklung des Tools beteiligt, ist Jan Wokittel, Projektleiter Facility Management der Basler Verkehrs-Betriebe. «Für uns ist es wichtig, dass wir die aktuellen Energiedaten jederzeit einfach abrufen können», erklärt Wokittel. Detailwissen um den Energieverbrauch und dessen Zusammensetzung sei eine wichtige Grundlage, um Energie sparen zu können.

«Die Feedbacks unserer Kundinnen und Kunden sind für uns Gold wert.»

Flurin Buchholz-Baltermia, Produktmanager Energieberatung IWB

Ein intensiver Prozess

In einem ersten Schritt hat sich das Team von Flurin Buchholz-Baltermia, Produktmanager Energieberatung bei IWB, drei Tage lang auf die Entwicklung des neuen Tools fokussiert. Während des sogenannten Boostcamps hat das Team mit Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen an verschiedenen Produktvarianten getüftelt. Danach arbeiteten sie mit den Kundinnen und Kunden in einem gemeinsamen Workshop weiter. «Im Workshop präsentieren wir eine Produktvariante und tun so, als gäbe es dieses Produkt bereits.» So können die Anwesenden ihre Verbesserungsvorschläge und weitere Inputs konkret einbringen. «Die Feedbacks unserer Kundinnen und Kunden sind für uns Gold wert», ergänzt Buchholz-Baltermia. Sein Team setzt die Kundinnen und Kunden jeweils so zusammen, dass verschiedene Branchen vertreten sind. Die unterschiedlichsten Anforderungen an ein neues Produkt zu berücksichtigen, ist manchmal nicht ganz einfach, aber durchaus möglich. Das Ziel besteht darin, den grössten gemeinsamen Nenner zu finden. In diesem Fall lautet er: «Alle Teilnehmenden des letzten Workshops möchten ihren aktuellen Strom-, Gas- und Wasserverbrauch jederzeit online abrufen können.» Auf dieser Basis entwickelt IWB das neue Produkt zusammen mit Kunden weiter.

Von Workshops profitieren

Wokittel arbeitet fleissig bei der Entwicklung mit. Dabei hat er konkrete Vorstellungen davon, welche Funktionen das Tool haben sollte. «Meine Inputs und diejenigen der übrigen Teilnehmenden haben wir während des Workshops gemeinsam eingehend diskutiert.» Zudem konnte Wokittel zusammen mit dem Softwareentwickler die Entstehung der neuen Software direkt am Computer mitverfolgen und Fragen beantworten. «Dies wurde dann auf Video aufgezeichnet, was aus meiner Sicht ein besonders gutes Vorgehen ist», findet Wokittel.

«Die Teilnahme an solchen Workshops kann ich definitiv weiterempfehlen.»

Jan Wokittel, Projektleiter Facility Management Basler Verkehrs-Betriebe

Mit diesen Inputs überarbeitet IWB nun das Tool. Anschliessend folgt eine Testphase in einem weiteren Workshop. Auch dann wird Wokittel wieder dabei sein. «Die Teilnahme an solchen Workshops kann ich definitiv weiterempfehlen.» Denn dadurch lässt sich viel Zeit sparen. Sobald das Produkt auf dem Markt erhältlich ist, kann Wokittel dieses in seinem Unternehmen einsetzen und sofort anwenden. «Ich muss keine Zeit mehr investieren, um das Tool und dessen Funktionen kennenzulernen. Zudem weiss ich, dass es unseren Anforderungen entspricht», sagt der Geschäftskunde zufrieden. Es wird nicht mehr lange dauern: Schon bald kann er täglich mit einem Tool arbeiten, das er mitentwickelt hat.