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Wärme aus einer Hand

Paar auf Sofa mit Blick auf Tablet
Pünktlich zur Heizsaison lanciert IWB das neue, vielversprechende Produkt Wärmebox. Daniel Meier, Leiter Innendienst Energielösungen, erklärt im Interview, warum IWB mit dem Rundum-sorglos-Paket ihren Kundinnen und Kunden von der Planung über die Finanzierung und Installation bis hin zum Unterhalt von Heizungsanlagen alles abnehmen will.

Text: Güvengül Köz Brown; Bild: shapecharge

energie&wasser: Herr Meier, als stellvertretender Projektleiter waren Sie massgeblich an der Entwicklung der Wärmebox beteiligt. Sind Sie zufrieden, dass das Produkt nun lanciert ist?

Daniel Meier: Auf jeden Fall, es ist ein schönes Gefühl, ein neues Produkt erfolgreich mitentwickeln zu dürfen. Wir haben über ein Jahr lang intensiv daran gearbeitet und etwas Tolles auf die Beine gestellt – wie ich finde. Nun freut sich das gesamte Projektteam, die Wärmebox endlich auf den Markt zu bringen.

Was genau ist denn die Wärmebox?

Sie ist – wie man so schön sagt – ein umfassendes Komplettpaket (lacht). Das heisst: Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden, die ihre in die Jahre gekommenen Heizungsanlagen sanieren beziehungsweise erneuern wollen, Unterstützung an, indem wir ihnen praktisch alle technischen, finanziellen und operativen Aufgaben, die damit verbunden sind, abnehmen. Das beinhaltet neben der Planung, der Finanzierung und der Installation einer modernen Heizungsanlage auch deren Betrieb samt Unterhalt und Versicherung. Für alle diese Leistungen bezahlt man während einer Vertragsdauer von zehn Jahren einen vereinbarten Preis. Dazu kommen selbstverständlich die individuellen verbrauchsabhängigen Energiekosten.

Neue Heizungsanlagen sind aber sehr teuer. Sind in diesem Gesamtpaket auch die Anschaffungskosten enthalten?

Ja, zum Wärmebox-Contracting gehört auch die Anschubfinanzierung für die Heizungsanlage. Das heisst, dass die zukünftigen Kunden bei Vertragsabschluss lediglich 30 Prozent des Kaufpreises aufbringen müssen. So bleibt ihnen Kapital für anderweitige Investitionen frei. Man darf sich aber grundsätzlich nicht von scheinbar hohen Investitionskosten beirren lassen, denn umweltfreundliche Heizungssysteme wie Wärmepumpen (siehe unten) sind langfristig günstiger und damit gegenüber Heizöl und Erdgas auch konkurrenzfähiger. Angesichts stetig steigender Energiekosten sollte man die Betriebskosten eben auch berücksichtigen. Vielen Kunden ist es ausserdem aus ökologischen Gründen wichtig, eine veraltete Öl-, Gas- oder Pelletheizung durch eine energieeffiziente Alternative wie Wärmepumpe oder Fernwärme zu ersetzen. Damit das geschehen kann, greifen wir Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzern mit der Wärmebox unter die Arme. Unser Angebot steht ganz im Sinne der Energiestrategie 2050 des Bundesrat, die auch IWB unterstützt.

Wovon hängt denn die Wahl des Heizungssystems ab?

Fernwärme setzt eine Anschlussmöglichkeit an das Fernwärmenetz von IWB voraus. Aber auch bei der Wärmepumpe muss vorab genau evaluiert werden, ob und welche Art sich für die Liegenschaft am besten eignet.

Bedeutet die Einführung der Wärmebox das Ende des bestehenden Dienstleistungspakets Heatbox?

Dem ist tatsächlich so. Die letzten Heatbox-Verträge laufen in maximal 13 Jahren aus und werden entsprechend nicht mehr verlängert. Bis dahin wollen wir den Fokus neben Neuakquisition auch auf die 1000 bestehenden Heatbox-Abos setzen und diese – sofern es die Rahmenbedingungen zulassen – mit Wärmebox-Abos ersetzen.

Inwiefern unterscheiden sich die beiden Produkte?

Anders als früher sind wir von IWB für die Gesamtprojektleitung verantwortlich. Das heisst, die Kundinnen und Kunden haben von Beginn an einen einzigen Ansprechpartner, und der ist IWB. Dank dieser Alles-aus-einer-Hand-Philosophie können wir auch unserem hohen Qualitätsanspruch viel besser gerecht werden. So sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt und in einheitlich guter Qualität ausgeführt. Zudem haben sich seit der Einführung der Heatbox vor über 15 Jahren alleine aufgrund der zunehmenden Digitalisierung neue technische Möglichkeiten ergeben. So können wir heute alle Heizungsanlagen, die an das Telefonnetz angeschlossen sind, fernschalten und -überwachen. Das heisst: Falls eine Betriebsstörung vorliegen sollte, erhalten wir umgehend eine Meldung und können entsprechend reagieren und die Mängel rechtzeitig beheben. Diese technischen Fortschritte haben auch dazu geführt, dass die Anlagen heute ökologischer und effizienter sind. Und für die Kunden ist es mit der Wärmebox noch einfacher, eine qualitativ sehr gute Heizung zu einem attraktiven Preis zu bekommen.

Heizsystem mit vielen Vorteilen

Schema Funktionsweise Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe nutzt natürliche Energiequellen wie Grundwasser, Erdwärme oder Luft als Wärmespender zum Heizen und für Warmwasser. Wer sich dafür entscheidet, spart langfristig viel Geld und tut zugleich etwas Gutes für die Umwelt.

Text: Güvengül Köz Brown; Grafik: IWB; zweiwest kommunikation

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht ihrer Umgebung Wärme und gibt diese an das Heizungssystem ab. Gewonnen wird diese Wärme bis zu 75 Prozent aus kostenlos verfügbarer Umweltenergie wie Grundwasser, Erdwärme oder Luft sowie aus 25 Prozent elektrischer Energie. Die dabei erzeugte Wärme wird im gesamten Wohnbereich und zur Warmwasserproduktion genutzt. Ergänzen lässt sich die Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage. Mit dem sauber produzierten Strom können die Energiekosten reduziert werden. In Kombination mit der Wärmebox reduzieren sich für IWB Kundinnen und Kunden sogar die Anschaffungskosten für die Anlage.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Je nachdem, aus welcher natürlichen Energiequelle (Luft, Erde oder Wasser) die notwendige Wärme entnommen wird, unterscheidet man folgende Arten von Wärmepumpen:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: nutzt die in der Umgebungsluft gespeicherte Sonnenenergie als Wärmequelle
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe: nutzt die natürliche Wärme des Erdreichs als Wärmequelle
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nutzt die im Grundwasser enthaltene Wärme als Wärmequelle

Warum lohnt sich eine Wärmepumpe?

Einige finanzielle und ökologische Vorteile im Überblick:

  • Niedrige Heizkosten
  • Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen (in Kombination mit Strom von IWB oder einer PV-Anlage)
  • Unabhängig vom Gas- und vom Ölpreis
  • Geringer Platzbedarf und Wartungsaufwand
  • Keine Kosten für Gasanschluss
  • Mit Wärmebox 70 Prozent weniger Erstinvestitionskosten

Eine Wärmepumpe ist sinnvoll, dennoch ist sie als Heizungsanlage nicht für jedes Gebäude geeignet. IWB hilft Ihnen mit einer genauen Abklärung weiter.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.waermebox.ch