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Ins Schwarze getroffen

Am Hauptsitz von Actelion Pharmaceuticals tanken Besucher und Mitarbeiter neu erneuerbaren Strom. Warum das Unternehmen die nachhaltige Mobilität fördert und wie es damit ankommt.

Text: Paul Drzimalla; Foto: Christian Aeberhard

 

Dieses Gebäude fällt auf: der Hauptsitz von Actelion Pharmaceuticals in Allschwil. 2011 von Herzog & de Meuron entworfen, ist er nun auch unter der Erde «State of the Art». Zwölf Ladepunkte für Elektroautos hat Actelion in der Parkgarage installieren lassen, sechs im Besucherbereich, sechs für Mitarbeiter. «Wir wollten die modernste Infrastruktur, die erhältlich ist», sagt Daniel Andreatta, Projektleiter Facility Management bei Actelion. Er meint damit sowohl die Leistung – die Doppelstationen versorgen je zwei Fahrzeuge mit 22 kW Ladestrom – als auch die ­Bedienung: Bezahlt wird bequem per App.

Das Unternehmen, das zur US-amerikanischen Gruppe Johnson & Johnson gehört, hat sich Innovation und zukunftsweisende Technik auf die Fahne geschrieben. «Dazu gehört für uns auch, alternative Antriebe zu fördern», so Andreatta. Der Bedarf sei da gewesen, einige Mitarbeiter mit ­Elektrofahrzeugen hätten in der Vergangenheit bereits gefragt, wann die Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz käme. Seit Februar dieses Jahres sind die Ladestationen «Chargebox PRO» von IWB in Betrieb, auch die Abrechnung und Wartung übernimmt IWB. Bis jetzt seien alle Benutzer hoch zufrieden, berichtet Diplomingenieur Andreatta. Das gilt auch für 22 E-Boxen von IWB, die gleichzeitig mit den Ladestationen in der Tiefgarage installiert wurden und an denen die Actelion-Mitarbeiter ihre E-Bikes laden können. «Auf die ist ein richtiger Ansturm ausgebrochen.»

Ein Ansturm mit positivem Nebeneffekt: Das Gebäude in Allschwil wird komplett mit Strom aus Wasser und Sonne versorgt. Wer also E-Auto oder E-Bike in der Tiefgarage lädt, «tankt» erneuerbar. Findet das Angebot noch mehr Nutzer, könne es durchaus ausgebaut werden, meint Daniel ­Andreatta. Seine erste Bilanz ist jedenfalls positiv: «Da haben wir voll ins Schwarze getroffen.»


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