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Der ausgewachsene Spaziergang

Wer beim Wort «Wandern» nur an Stock und Stein denkt, sollte umdenken. Grosse Reisen zu Fuss beginnen auch vor der Haustür – in der Stadt.

Text: Claude Beauge; Foto: IWB

 

Jeder in der Schweiz kennt vermutlich die kleinen gelben Rauten mit dem schwarzen Rucksackträger. Sie sagen: «Wanderer, hier entlang.» Genau 62 solche Wanderwegweiser gibt es in der Stadt Basel. Sie leiten passionierte Fussgänger durch das städtische Wanderwegnetz von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Dazu kommen noch spezielle Strecken wie der Riehener Weinweg, der Rehberger-Weg zwischen Fondation Beyeler und Vitra Campus oder die Urban Art Touren von IWB. Doch in Basel starten auch sechs Routen für ernsthafte Wanderer.

 

Kleine Touren, grosse Reisen

Vorsichtige könnten mit dem Rheinpfad anfangen – nicht zu verwechseln mit dem Rheinuferweg. Der Pfad startet an der Kaserne und endet 14 Kilometer später in Rheinfelden. Eine machbare Tageswanderung vorbei an Industrie, Villen und Fischerwegen. Wer ein verlängertes Wochenende plant, könnte den Dreiland-Wanderweg ins Auge fassen, der von der Schifflände über Huningue, die drei Hügel, Riehen und zurück in die Stadt führt. Drei Tage, 61 Kilometer. Höhenmeter vorhanden, aber nicht der Rede wert. Ambitioniertere wandern in fünf Tagen über die «ViaJura Regio» nach Delsberg oder in sieben auf der fast gleichnamigen «ViaJura» nach Biel.

Die Kilometerzahlen sind nun dreistellig, das Gelände kupierter. Doch die ganz grosse Reise zu Fuss startet vor dem Bahnhof SBB und trägt die nationale Routennummer 7: die «Via Gottardo». Einmal durch die ganze Schweiz inklusive Jura, Mittelland und Alpen bis nach Chiasso. Über 300 Kilometer und 10 000 Höhenmeter wären in
20 Tagesetappen zu bewältigen. Wären. Denn wer will schon die Wanderfreude mit einem Gewaltmarsch ersticken? Nichts aber spricht dagegen, die grosse Reise Stück für Stück zu erwandern. Von fast jedem Etappenziel führt ein Zug zurück nach Basel.

 

Vorbereitet und nicht alleine

Auch wer mit kleinen Touren anfängt, sollte ein paar grundlegende Hinweise beachten: Vorher informieren und gemäss den eigenen Fähigkeiten planen ist besser, als unangenehm überrascht zu werden. Was auch fürs Wetter gilt. Und für den Energiehaushalt: Wer über Land wandern will, stattet sich mit Proviant aus und informiert sich über Einkehrmöglichkeiten, nicht zuletzt neuer Erfahrungen und Begegnungen halber. Denn überhaupt: Wandern ist Geselligkeit, also besser nicht alleine aufbrechen. Und vor allem nicht am Bahnhof SBB mutlos in die Schalterhalle zurück­eilen. Denn wer die Welt erwandert, macht sie sich zu eigen. Egal, ob Stadt oder Land.

 

Basler Brunnen

Im Stadtgebiet betreibt IWB über 200 öffentliche Brunnen. Sie sind Kulturgut und «Visitenkarte» der Stadt.

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Urban Art Tour

Es sind keine grossen Strecken, wohl aber grosse Entdeckungen, die auf den Urban Art Touren durch Basel warten. Sie führen vorbei an Trafo- und Verteilkästen sowie grösseren Verteilstationen, die von Streetart-Künstlern gestaltet wurden. Das Projekt, das IWB zusammen mit Artstübli umgesetzt hat, umfasst diverse Stationen in Klein- und in Grossbasel. Entsprechend gibt es zwei Touren, die jeweils weniger als einen halben Tag in Anspruch nehmen. Aber bloss nicht zu schnell laufen, es gibt viel zu sehen!