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Noch mehr ökologische Wärme

Zwei Jahre haben die Bauarbeiten für das zweite Basler Holzkraftwerk gedauert. Nun läuft der Testbetrieb. Der Anteil CO₂-neutraler Energie im Fernwärmenetz soll sukzessiv von 63 auf bis zu 80 Prozent ansteigen.

Text: Matthias Gerth; Bild: IWB

Mit dem Bau des zweiten Holzkraftwerks macht IWB einen weiteren Schritt in Richtung einer weitgehend CO2-neutralen Fernwärme. Der erneuerbare Rohstoff Holz gibt bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie er beim Wachstum der Atmosphäre entnommen hat. IWB leistet so einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeproduktion. Das neue Werk produziert etwa 80 Gigawattstunden ökologische Wärme sowie 27 Gigawattstunden klimafreundlichen Strom. Der CO2-Ausstoss kann dadurch in Basel um rund 19 000 Tonnen jährlich gesenkt werden.

Weniger CO2-Ausstoss

Das zweite Holzkraftwerk versorgt das Basler Fernwärmenetz zusammen mit der Kehrichtverwertungsanlage Basel und dem bereits bestehenden Holzkraftwerk. Der Anteil an CO2-neutraler Energie im Fernwärmenetz steigt sukzessiv von 63 auf bis zu 80 Prozent. Aktuell versorgt IWB rund 45 000 Haushalte und Betriebe in Basel mit Wärme. Der Betrieb der beiden Holzkraftwerke trägt dazu bei, dass IWB ihrem eigenen Klimaschutzziel Schritt für Schritt näherkommt. Bis zum Jahr 2030 will IWB mit umfangreichen Massnahmen von der Mobilität bis hin zur Wärmeproduktion den eigenen CO2-Ausstoss sowie jenen ihrer Kunden gegenüber 1990 um 67 Prozent verringern.

Holz aus der Region

Vom neuen Holzkraftwerk profitieren nicht nur Kunden sowie das Klima, sondern auch die regionale Waldwirtschaft. Wie bei der Holzkraftwerk Basel AG arbeitet IWB für die Brennstofflieferung mit der Raurica Holzvermarktung AG zusammen. Es entsteht ein gesicherter Absatzkanal für ein Holzsortiment, welches während der regelmässigen Waldpflege anfällt und in der Holz verarbeitenden Industrie kaum bis gar nicht nachgefragt ist.

Testbetrieb seit Ende 2018

Nach zwei Jahren Bauzeit ging das zweite Holzkraftwerk im Januar in Betrieb und verbrennt seither Holzhackschnitzel. Der Testbetrieb endete im Februar 2019 erfolgreich. Das Heizkraftwerk II nahm nahtlos den Normalbetrieb auf.