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Heizen mit gutem Gewissen

Früher oder später müssen in die Jahre gekommene Heizkessel ersetzt werden. Die beste Gelegenheit, um auf ein umweltfreundliches Heizsystem umzusteigen. Das fachübergreifende Team für Wärmelösungen steht Wohneigentümern bei der Entscheidung beratend und unterstützend zur Seite.

Text: Güvengül Köz Brown; Bild: Kostas Maros

An kalten Wintertagen sorgen angenehme Temperaturen in den eigenen vier Wänden für Gemütlichkeit. Was viele aber nicht wissen: Ungenügend isolierte Gebäude sowie Öl- und Gasheizungen sind in der Schweiz für rund einen Drittel der CO₂-Emissionen verantwortlich. Dabei gibt es mit Fernwärme, Wärmepumpe oder Holzpellets längst Alternativen, die neben der Umwelt längerfristig auch das Portemonnaie schonen. Das revidierte kantonale Energiegesetz von 2017 sieht beim Umstieg auf erneuerbare Systeme sogar grosszügige Förderbeiträge vor. Daran geknüpft ist allerdings die Auflage, künftig komplett auf Heizsysteme zu verzichten, die auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe beruhen.

«Das Gesetz stellt unsere Kunden vor grosse Herausforderungen. Sie müssen sich vorausschauend mit dem Thema auseinandersetzen, auch wenn sie noch über gut funktionierende Gas- oder Ölheizungen verfügen», beobachtet Evelyn Rubli, Leiterin Energieberatung. Das führt bei Wohneigentümern teilweise zu erheblichen Verunsicherungen, weshalb Anfragen zu Wärmelösungen bei IWB in den letzten zwölf Monaten signifikant zugenommen haben. «Viele wollen unter anderem wissen, ob es für den Umstieg eine Frist gibt, unter welchen Bedingungen Ausnahmebewilligungen erteilt werden oder welche Heizungslösung in ihrer Liegenschaft tatsächlich sinnvoll ist», ergänzt Stefanie Höhener, Leiterin Vertriebs-Office.

Erweiterung Dienstleistungsangebot

Damit die Liegenschaftsbesitzer mit solchen komplexen Fragen nicht auf sich alleine gestellt sind, hat IWB im Mai des vergangenen Jahres ihr Serviceangebot erweitert. Neu koordiniert und bearbeitet ein neunköpfiges Team aus den Bereichen Vertrieb, Netz und integrierte Energielösungen alle Fragen rund um Heizsysteme. «Die Mitarbeitenden des Teams verschaffen sich jeweils eine Gesamtübersicht und geben danach konkrete Empfehlungen ab. So können die Fachleute den Betroffenen aufzeigen, welche Wärmelösung für sie technisch infrage kommt, wie viel diese kostet und wie sie Fördergelder beantragen können», so Rubli. Dank dieser zentralen Anlaufstelle haben Anfragestellende jeweils eine Ansprechperson – von der Erstinformation über die Analyse bis hin zur Planung und Installation. «Von dieser Nähe profitieren nicht nur Kunden, sondern auch wir», betont Rubli. Durch den wöchentlichen Austausch innerhalb des Teams wächst das fachübergreifende Verständnis. «Zudem erbringen durchmischte Teams bessere Leistungen und sind innovativer», ergänzt Höhener.

Informationsveranstaltungen für Hausbesitzer

Mit der neuen Dienstleistung rückt der Kundenkontakt stark in den Vordergrund, beispielsweise bei einem geplanten Fernwärmeanschluss. Ist ein Zusammenschluss mehrerer Parteien sinnvoll, sucht IWB das Gespräch mit weiteren Liegenschaftsbesitzern in der gleichen Strasse. Ein weiteres Angebot sind öffentliche Informationsveranstaltungen, zu denen Wohneigentümer dieses Jahr eingeladen werden. «Gemeinsam mit dem Amt für Umwelt und Energie und der Basler Kantonalbank wollen wir veranschaulichen, warum es ökologisch und finanziell sinnvoll ist, auf fossile Brennstoffe zu verzichten und mit gutem Gewissen zu heizen», sagt Evelyn Rubli dezidiert. Die Veranstaltungen finden von März bis Oktober in diversen Basler Quartieren statt.

Heizung ersetzen – was tun?

Unsere Fachleute stehen Ihnen für eine Beratung zu modernen Heizsystemen gerne zur Verfügung:
waerme@iwb.ch oder +41 61 275 58 00.

Die Daten der Informationsveranstaltungen finden Sie hier.