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Im Schnellzug zum Glasfasernetz

Bis Ende 2017 hat IWB zusammen mit der Partnerin Swisscom die Stadt Basel flächendeckend mit Glasfasertechnologie vernetzt. Damit schliesst IWB einen politischen Auftrag aus dem Jahr 2011 termingerecht und erfolgreich ab. Der Zug in die Zukunft rollt.

Text: Philipp Grünenfelder; Bild: Christian Aeberhard

1844 dampfte die erste Eisenbahn von Strassburg nach Basel und läutete ein neues Mobilitätszeitalter ein. Mühselige Distanzen schmolzen fortan zu annehmbaren Reiserouten und die Post brachte Sendungen ungewohnt schnell an ihr Ziel. Mit der Digitalisierung erlebt die Welt eine noch weitreichendere Entwicklung. Zwar können sich Menschen nach wie vor nicht auf fremde Kontinente beamen, aber der Austausch von Informationen erfolgt so rasant wie noch nie. «Diese Entwicklung geht auch künftig weiter», weiss Peter Baumstark, Leiter Integrierte Energielösungen bei IWB, «denn mit der Glasfasertechnologie können wir Daten nicht nur extrem schnell, sondern neu auch in schier endloser Grösse übertragen.» Letzteres werde immer wichtiger, weil neue Technologien auch neue Bedürfnisse und Innovationen mit sich brächten. «Sei es im Privaten, wo mehrere Familienmitglieder gleichzeitig und auf unterschiedlichen Geräten Filme in bester Qualität schauen wollen. Oder in Unternehmen, die ihr Wachstums- und Erfindungspotenzial zunehmend im digitalen Bereich sehen oder ihre Standorte leistungsfähig miteinander vernetzen müssen», so Baumstark. Auch IWB sei auf leistungsfähige Datenverbindungen zu allen Kundinnen und Kunden angewiesen: «Etwa im Hinblick auf die Gebäudeautomatisierung oder für die Koordination der dezentral organisierten Energieproduktion», erklärt Baumstark.

«Mit der Glasfasertechnologie können wir Daten nicht nur extrem schnell, sondern neu auch in schier endloser Grösse übertragen.»

Peter Baumstark, Leiter Integrierte Energielösungen IWB

Wichtiger Standortvorteil für Basel

Basel ist bereit dafür. Denn bis Ende 2017 hat IWB die Stadt in Kooperation mit Swisscom innert weniger Jahre flächendeckend mit dem Glasfasernetz FTTH-Basel (fibre to the home) durchzogen. Ein Kraftakt,
den der Regierungsrat in einem Ratschlag bewusst gefordert hat. Das Ziel: Der Standort Basel sollte auch im Zuge der Digitalisierung national und international konkurrenzfähig bleiben. «Der grosse volkswirtschaftliche Nutzen rechtfertigt auch die Investitionskosten, die sich die Einwohnergemeinde respektive IWB (40%) und Swisscom (60%) teilen», sagt Baumstark. Er hat das Grossprojekt seitens IWB erarbeitet und geleitet. Jetzt steht das Netz allen Providern, die Dienste für Endkunden anbieten, zu den gleichen Konditionen zur Verfügung. Auch das eine Forderung der Politik, denn das FTTH-Basel soll für alle Service-Provider zugänglich sein. «Ganz im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten entstanden so bereits mehrere attraktive Angebote für unterschiedlichste Bedürfnisse», freut sich der Ingenieur. Dass Glasfaser gefragt ist, beweist auch die Tatsache, dass bis heute nahezu alle Wohnungen und Geschäfte erschlossen wurden. «Es sind nur noch nicht alle, weil seit 2010 der Gebäudebestand gewachsen ist und neue Quartiere wie Erlenmatt hinzugekommen sind – oder weil manche Eigentümerinnen und Eigentümer keinen Anschluss wollten», so Baumstark.

Minimaler Aufwand für Bau und Betrieb

Erfreulich ist auch, dass dank der langfristigen Kooperation mit Swisscom die Kosten und die baulichen Belastungen begrenzt blieben. Durch Koordination der Arbeiten mit anderen Infrastrukturmassnahmen von IWB und Kanton konnten die Baupartner ausserdem die Zahl der zusätzlichen Baustellen reduzieren. «So haben wir die grösstmöglichen Synergien zwischen den bestehenden Infrastrukturen und dem Know-how beider Baupartner genutzt und können dies auch künftig tun», erklärt Baumstark und windet allen Beteiligten ein Kränzchen. Denn so schnell und umfassend die Daten nun durch Basel fliessen, so herausfordernd waren die Arbeiten an der erfolgreichen Ermöglichung dieses Generationenprojekts.

Provider für jedes Bedürfnis

Mehrere Service-Provider bieten auf dem Glasfasernetz von IWB attraktive Dienstleistungen.

Text: Philipp Grünenfelder

Colt
Der international agierende Dienstleister bietet Unternehmen schnelle und sichere Verbindungen in europäische, asiatische und transatlantische Länder.
058 560 16 00
www.colt.net

Init7
Init7 bietet Privat- und Businesskunden Highspeed-Internet und mit Fiber7 das schnellste Internet der Schweiz mit einer Leistung von 1000 Mbit/sec.
044 315 44 00
fiber7@init7.net
www.init7.net

IWB
IWB vernetzt seine Unternehmenskunden
in der Region Basel und darüber hinaus.
Das Angebot besteht aus Internet, Standortvernetzungen und Datacenter-Services.
061 275 97 77
telekom@iwb.ch
www.iwb.ch

SolNet
Der Solothurner Anbieter versorgt Privat- sowie Geschäftskunden in der ganzen Schweiz und international mit Festnetztelefonie-, Internet/VPN- und Digital-TV-Dienstleistungen sowie Datacenter-Services.

032 517 17 17

admin@solnet.ch

www.solnet.ch, www.data11.ch

Sunrise
Sunrise ist die grösste private Telekommunikationsanbieterin der Schweiz, die alle Bereiche der Telekommunikation für Privat- und Geschäftskunden abdeckt: Mobile, Festnetztelefonie, Internet und Digital-TV.
0800 707 707
www.sunrise.ch

VTX
VTX ist der schweizweit tätige Provider mit 30 Jahren Erfahrung. Er bietet Lösungen für Privat- und Geschäftskunden in den Bereichen Telefonie, Internet, TV und Cloud.
061 561 11 11
basel@vtx.ch
www.vtx.ch

YplaY
Das Zürcher Unternehmen bietet Festnetztelefonie-, Internet- und TV-Dienstleistungen für Private und Unternehmen in der ganzen Schweiz.
0800 44 00 00
sales@yplay.ch
www.yplay.ch

Service-Provider

Informationen zu den verschiedenen Providern und ihren Angeboten finden Sie unter glasfasernetz-basel.ch. Prüfen Sie dort auch, ob die schnelle Glasfaserleitung bei Ihnen verfügbar ist.