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«In Zukunft wird alles schneller»

Im digitalen Zeitalter steigt die Nachfrage nach schnellen Netzen stetig. Prof. Dr. Erich Bürkler, Dozent für Mikroökonomie und Aussenhandelstheorie an der FHNW, ist überzeugt, dass sich die Glasfasertechnologie als lohnende Investition entpuppen wird.

Text: Caroline Hulliger; Bilder: Christian Flierl, zVg

Wieso ist die Glasfasertechnologie zentral für die digitale Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft?


Daten gelten heute als die Kernressource der Wirtschaft. Wer den Markt beherrschen will, der muss möglichst schnell über alle relevanten Daten verfügen. Dafür müssen Daten permanent generiert, zentral gespeichert und dezentral genutzt werden können. Stabile Netze mit hohen Bandbreiten ermöglichen dies. Auch das Internet der Dinge drängt in Privathaushalte, wo die Haushaltgeräte bereits per Smartphone-App bedient werden können. Glasfasernetze sind nicht nur extrem schnell, sondern auch unterhaltsfreundlich, denn das gesendete Licht verursacht keine Abnutzung der Kabel.

Welche Vorteile hat die Nutzung dieser Technologie für die Schweiz?

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes baut auf einer guten Infrastruktur auf. Dieses Fundament fördert private Investitionen und Innovationen zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft.

Weshalb ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, in den Aufbau solcher Netze zu investieren?


Der Staat beziehungsweise seine Bürger und Bürgerinnen haben langfristige Interessen an einer zukunftsgerichteten Infrastruktur. Darum ist es Sache des Staates, zumindest die Verbreitung
der Glasfasernetze voranzutreiben.

Inwiefern ist Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern auf dieser Infrastruktur notwendig?

Wettbewerb ist grundsätzlich wünschenswert, denn er fördert Kostendisziplin und Kundenfreundlichkeit.