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Importiertes Wasser fürs Wasserschloss Schweiz

Lebensmitteln sieht man nicht an, wie viel Wasser für ihre Produktion verbraucht wird. Mit dem Import von Waren verbraucht die Schweiz Wasser aus der ganzen Welt.

Text: Tina Berg; Grafik: Tim Engel

Dass unser Wohlstand zu einem wesentlichen Teil von ausländischem Wasser abhängt, ist vielen nicht klar. Mit der Verfügbarkeit von Gütern aus aller Welt im lokalen Supermarkt konsumieren wir tagtäglich grosse Mengen an sogenanntem «virtuellem Wasser». Darunter versteht man die Gesamtmenge an Wasser, die im Herstellungsprozess eines Produkts, eines Lebensmittels oder einer Dienstleistung verbraucht oder verschmutzt wird oder dabei verdunstet.

 

Wie gross ist der Wasser-Fussabdruck in der Schweiz?

Der Wasser-Fussabdruck bezeichnet die Wassermenge, die insgesamt von den Einwohnern der Schweiz beansprucht wird. Im Inland werden gerade einmal 18 Prozent des Wasser-Fussabdrucks der Schweizerinnen und Schweizer erzeugt. Importierte Waren und Dienstleistungen sind verantwortlich für den wesentlich grösseren Anteil von 82 Prozent.

Zwei Vergleiche

Vergleich Getreide/Brot weltweiter Durchschnitt Europa und Westeuropa

Brot aus Westeuropa hat im Schnitt einen Wasser-Fussabdruck von 600 bis 800 l/kg, während der weltweite Durchschnitt bei 1610 l/kg liegt.

Vergleich Tomate

Tomaten aus holländischen Treibhäusern
mit Tröpfchenbewässerung: 10 l/kg
Tomaten aus Südspanien: 85 l/kg
Tomaten aus Ägypten: 230 l/kg

Weitere Angaben zum Wasser-Fussabdruck ausgewählter Produkten finden Sie hier.