Kontakt

Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel.: +41 61 275 51 11
E-Mail: info@iwb.ch

 

IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr

Reparieren ist nachhaltig

Am 15. Oktober ist Weltreparaturtag. Eine gute Gelegenheit, wieder einmal Werkzeug, Nähmaschine und Co. hervorzuholen.

 

Text: Paul Drzimalla; Foto: Matthias Luggen

Ein Loch in der Hose? Weg damit! Der Mixer streikt? In die Tonne! Handybildschirm gesprungen? War ja sowieso schon zwei Jahre alt! Tag für Tag werfen wir Dinge weg, die eigentlich noch mehrheitlich im Schuss sind, allerdings einen kleinen Makel oder Defekt haben. Nicht alles davon ist zu retten, aber vieles liesse sich einfach reparieren. Natürlich ist Ersatz in Zeiten des Onlinehandels schnell beschafft, aber vielleicht wäre es trotzdem schlau, mal wieder an Oma und Opa zu denken, die Radio und Socken geflickt haben, bis es wirklich nicht mehr ging.

Reparieren bedeutet Nachhaltigkeit. Denn jedes Stück, das nicht geflickt wird, landet im Abfall und belastet in irgendeiner Form die Umwelt. Man denke an Elektroschrott, von dem jede Schweizerin und jeder Schweizer im Schnitt über 50 Kilogramm pro Jahr produziert. Längst nicht alles davon wird hierzulande recycelt; der Müllexport boomt. Und selbst wenn die Abfallverwertung sauber läuft, ist der Ersatzkauf, der auf die Entsorgung folgt, oft nicht unproblematisch. Stichwort: Fast Fashion.

Nicht alles ist so einfach zu flicken wie ein kaputtes Kleidungsstück. Gerade Elektrogeräte werden immer komplexer und sind für den Laien schwierig zu reparieren. Zum Glück gibt es Websites wie iFixit, die Reparaturanleitungen für viele Geräte liefern. Wer sich lieber direkte Hilfe sucht, findet sie in einem der vielen Repair-Cafés, die es inzwischen in vielen kleineren und grösseren Städten gibt. Sie bieten neben Arbeitsplätzen und sachkundiger Hilfe auch Geselligkeit. Dasselbe gilt übrigens auch für Nähkurse.

Falls am Ende etwas einfach nicht zu reparieren ist, muss es dennoch nicht in der Tonne landen. Mit ein wenig Kreativität kann ein kaputtes Gerät zum Stiftehalter, Kunstwerk oder zu einem anderen Bastelobjekt werden. Oder einfach zum Materialspender. Die Fachleute reden dann von Down- oder Upcycling. Man könnte aber auch einfach von der Freude am Reparieren reden. Davon, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und dem Strudel aus Konsum und Verschwendung einfach zu entkommen.

Das könnte Sie auch interessieren


Monitor, Messgerät oder Schaltuhr – einige Gadgets versprechen, beim Stromsparen zu helfen. Das IWB CityCenter hat einfache und komplexere. Effektiv sind sie alle.

mehr erfahren

Das könnte Sie auch interessieren


So begegnen Sie steigenden Preisen und möglicher Energieknappheit. Ohne dabei auf Wärme zu verzichten.

mehr erfahren