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Energieberatung bei IWB: Komfort trifft Sparen

IWB führt bei sich selbst eine Betriebsoptimierung durch. Ein Widerspruch? Nein. Auch nicht, wenn Facility Management auf Betriebsoptimierung trifft.

 

Text: Paul Drzimalla; Fotos: Christian Aeberhard, Simon Havlik, Timo Orubolo

Auch für Patrick Tschachtli wird Energie immer wichtiger. Der Leiter Facility Management ist bei IWB für einen Gebäudepark verantwortlich, der sich über drei Standorte und 16 einzelne Gebäude erstreckt, vom Büro über die Schweisshalle bis zum Lager. Vielfältig sind darum auch die Aufgaben des Facility Managements: Entsorgung, Parkplatzmanagement, Brandschutz, Reparaturen an Technik, Umzüge, Sitzungsverpflegung – die Liste liesse sich lang fortführen. Tschachtli vereinfacht es: «Wir sind die Dienstleisterinnen und Dienstleister für Behaglichkeit bei IWB.» Natürlich braucht es dazu auch Energie, und seit gut vier Jahren beschäftigen sich Tschachtli und sein Team intensiv damit.
 

Erst die Daten, dann der Plan

Im Jahr 2018 hat IWB begonnen, eine Betriebsoptimierung durchzuführen. Für Unternehmen wie IWB, die einen grossen Energieverbrauch haben, lohnt sich dies. Wie gross das Einsparpotenzial ist, hat Patrick Tschachtli mithilfe der internen Energieberatung untersucht. «Das Facility Management kannte früher lediglich den jährlichen Energieverbrauch pro Standort», so Tschachtli. Eine detaillierte Bestandsaufnahme ist bei so vielen unterschiedlichen Gebäuden entsprechend aufwendig. Dabei hat die Energieberatung vielerorts die genauen Energieflüsse gemessen, teilweise Büro für Büro. Inzwischen hat IWB alle Daten digital erfasst und kann sie in Echtzeit für sämtliche 16 Gebäude abrufen.

Spielraum für kalte Füsse

Mit den Daten ausgestattet, ist das Facility Management aktiv geworden. Eine ganze Reihe von Energiesparmassnahmen hat IWB in der Zielvereinbarung, die sich über zehn Jahre erstreckt, definiert. Vor allem Lüftungen und Heizungen laufen effizienter. Und sparsamer: Über 40 Prozent weniger Energie hat IWB in einer Vergleichsperiode gegenüber dem Vorjahr eingespart. Ein Resultat, das auch unter Berücksichtigung des Corona-Effekts noch erstaunlich ist. Zudem gehe es nicht auf Kosten der Behaglichkeit, meint Patrick Tschachtli: «Die Massnahmen greifen vor allem ausserhalb der Arbeitszeiten. Und wir haben etwas Spielraum; wenn sich jemand beschwert, können wir die Heizung etwas hochstellen, ohne die Zielvereinbarung zu verletzen.» Einige Sparmassnahmen hätten den Komfort auch erhöht, zum Beispiel die reduzierte Lüftungsleistung im Winter, die weniger trockene Luft in die Büros bringt.

Verantwortungsvoll handeln

Vergleicht er die Zeit mit und vor der Betriebsoptimierung, ist für Tschachtli der Unterschied klar: «Früher haben wir bei der Anpassung von Heizung und Lüftung vor allem auf interne Rückmeldungen reagiert. Wir hatten aber kein Konzept, wie viel wir wo überhaupt ändern können oder sollen.» Dass er und sein Team sich heute mehr mit Energie beschäftigen, bedeute natürlich mehr Aufwand angesichts der vielen Aufgaben des Facility Managements. «Aber es ist ein Aufwand mit eindeutigem Ergebnis. Ausserdem ist es auch eine Frage der Verantwortung. Als Energieversorgerin müssen wir vorbildlich handeln. Und dazu gehört der sparsame Umgang mit Energie.»

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