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Skizzieren im Frühling: mehr als nur Achtsamkeit

Im Frühling verändert sich alles rasend schnell. Fast zu schnell? Warum die ­Veränderung nicht festhalten und dabei selbst etwas langsamer werden?

 

Text: Paul Drzimalla; Foto: istock / ooyoo

Die Schneeglöckchen sind schon weg, die Krokusse gerade erst noch da gewesen. Und vorgestern, Sie wissen es noch ganz genau, ist der erste Schmetterling auf dem Balkongeländer gelandet. Oder doch vor zwei Wochen? Das grosse Aufblühen im Frühling überfordert uns manchmal. Das mag an der rasanten Veränderung der Natur liegen oder an uns selbst, da wir auf einmal wieder viel mehr Zeit im Tageslicht verbringen und dabei unendlich vielen Eindrücken ausgesetzt sind. Doch mit diesen Eindrücken lässt sich wunderbar umgehen, indem man sie festhält. Mit Stift und Papier.
 

Konzentriert, entschleunigt – achtsam?

Skizzieren heisst die Technik, die viele höchstens noch vage aus der Schulzeit kennen. Und es lässt sich bestens auf den Frühling anwenden. Studieren Sie eine Blüte, ein Insekt oder einen Baum, dessen Krone langsam dichter wird. Warum? Den einen macht Zeichnen Spass, gerade weil sie es so lange nicht mehr versucht haben. Die anderen finden in der konzentrierten Betrachtung einen Weg, die Hektik des Alltags zu vergessen. Entschleunigung heisst das Zauberwort. Oder, zeitgemässer: Achtsamkeit. Und nicht zuletzt gibt es diejenigen, die ein visuelles Tagebuch führen, und so tatsächlich festhalten, wann genau diese eine Knospe im Garten aufgegangen ist.
 

Kunstschule oder Kunstbedarf

Es gibt mehrere Wege, das Zeichnen und Skizzieren wieder anzufangen. Kurse sind die eine Möglichkeit. Im Internet oder im Bekanntenkreis nach Gleichgesinnten zu suchen, eine andere. Die dritte ist ein Gang zum Schreibwarenladen. Der Einstieg in neue Hobbys macht mehr Spass, wenn man zunächst das Werkzeug kauft. Ein schönes Skizzenbuch oder ein edler Stift können persönliche Wegbegleiter werden. Wer mutiger ist, kauft Tusch- und Buntstifte dazu, vielleicht Kohle oder Fineliner. Auch Lehrbücher, die das Zeichnen von Flora und Fauna vermitteln, sind erhältlich. Das soll kein Aufruf zum blinden Konsum sein, doch ganz ehrlich: Im Vergleich zu den meisten Freizeitbeschäftigungen ist Zeichnen vergleichsweise ressourcenschonend.
 

Alternativen für Zeichenmuffel

Sie fühlen sich mit Stift und Papier einfach nicht wohl? Macht nichts, vielleicht finden Sie andere Wege, Ihre Beobachtungen festzuhalten. Wie wäre es mit Schreiben? Das gute alte Tagebuch kann statt beim Kopfkissen auch gut am Küchenfenster liegen. Oder die Fotografie: Schon einmal eine Blüte porträtiert? Oder einen Baum? Gar nicht so einfach, aber sehr erfüllend! Audiophile Naturen können der Natur auch mit einem Tonaufnahmegerät zu Leibe rücken. Wie klingen nestende Raben? Wie klingt Blätterrauschen? Und wen die Natur nicht interessiert, der wendet sich der Stadt zu. Auch dort tut sich im Frühling plötzlich viel. Urban Sketching – schon gehört? Wie auch immer Sie’s angehen: Lassen Sie all das nicht einfach so an sich vorüberziehen!

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