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Mehr Wärme mit Holz erzeugen

IWB baut in der Industrie- und Gewerbezone an Basels Stadtrand ein zweites Holzkraftwerk. Damit will die Energieversorgerin ihren Anteil an erneuerbarer Energie in der Fernwärmeproduktion deutlich erhöhen.

Im November 2017 fuhr der erste Schwerlasttransport auf die Baustelle, beladen mit einem riesigen Teil des Dampfkessels für das neue Holzkraftwerk. Mit speziellen Kränen und Hubsystemen wurde das 40 Tonnen schwere Teil in den bereits gefertigten Kesselstahlbau eingehoben. Im Kessel wird künftig der zur Strom- und Wärmeproduktion benötigte Dampf erzeugt. Dieser unter hohem Druck stehende Dampf ist 450 Grad Celsius heiss und gibt seine Energie zuerst an eine Dampfturbine und dann an das Fernwärmenetz ab.

Mit einer Investition von 45 Millionen Franken in das zweite Holzkraftwerk will IWB den Anteil der erneuerbaren Energie in der Fernwärmeproduktion weiter steigern. Das neue Kraftwerk wird nach seiner Inbetriebnahme in der zweiten Jahreshälfte 2018 jährlich etwa 80 Millionen Kilowattstunden CO2-neutrale Wärme und 27 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Die Fernwärmeproduktion mit Erdgas kann IWB um die entsprechenden Mengen reduzieren – und der Atmosphäre so jährlich rund 19 000 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) ersparen.

Das Fernwärmenetz wächst stetig

Das Basler Fernwärmenetz versorgt aktuell 45 000 Haushalte und Betriebe mit Wärme. In den letzten Jahren konnte IWB grosse Gebiete wie das Erlenmatt-Areal, das Basler Dreispitz-Areal, das Grosspeter-Areal und das westliche Bruderholz an ihr Fernwärmenetz anschliessen.

Holzschnitzel aus der Region

In der Region gibt es genügend Energieholz, um das zweite Kraftwerk mit jährlich 185 000 Schüttraummeter Holzhackschnitzeln zu versorgen. Ein Teil der Hackschnitzel soll aus den Wäldern der Region kommen, entsprechende Verträge sind bereits unterzeichnet. IWB strebt einen Mix aus Rest- und Altholz sowie Waldholz an. Diese Sortimente sind zu Holzschnitzeln verarbeitet eine umweltfreundliche, nachwachsende und CO2-neutrale Energiequelle. Nicht zur Verbrennung im Holzkraftwerk angenommen wird Material, das mit Schadstoffen belastet ist wie beispielsweise druckimprägniertes Holz.