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IWB versorgt den Bahnhof Basel SBB mit Kälte

Für den Bahnhof Basel SBB und das Meret-Oppenheim-Hochhaus hat IWB eine ökologische Fernkälteversorgung realisiert. Die Anlage nutzt im Sommer überschüssige Fernwärme, um zu kühlen, und ist damit nachhaltiger als eine konventionelle Klimaanlage.

Rund 4000 Megawattstunden Kälteenergie wird die neue Anlage für das neue Meret-Oppenheim-Hochhaus und einen Teil der Basler Bahnhofgebäude jährlich liefern. Damit dies ökologisch und energieeffizient geschieht, hat IWB neueste Technologien eingesetzt: Verschiedene Kälteanlagen wurden in einer zentralen Anlage zusammengeführt – wodurch weniger Energie benötigt wird als bei der konventionellen, dezentralen Kälteversorgung einzelner Gebäude.

Effizient, innovativ und erneuerbar

IWB kombiniert drei Technologien, um Kälte zu erzeugen: Bei geringen Aussentemperaturen kommt das passive «Freecooling» zum Einsatz. Ist es sommerlich warm, verwandelt eine Absorber-Kältemaschine ungenutzte Abwärme in Kälte. Auf diese Weise wird IWB über die Hälfte der benötigten Kälteenergie herstellen. Den Rest liefern elektrische, mit erneuerbarem Strom betriebene Kältemaschinen. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass temperaturabhängig und je nach Verfügbarkeit Strom oder Abwärme genutzt wird.

Die Kälteerzeugungsanlagen hat IWB im bestehenden IWB-Heizwerk Bahnhof gebaut. Mit dem Neubau der Kälteanlage führt IWB verschiedene vorhandene Kälteanlagen im Gebäude des Bahnhofs SBB in einer Anlage zusammen. Im Gebäude gibt es noch Raumreserven für eine spätere Erweiterung des Kälteverbundes auf weitere Liegenschaften in Bahnhofsnähe.

Das Ergebnis: Der neue Kälteverbund benötigt weniger Energie als konventionelle, dezentrale Kälteversorgungen einzelner Gebäude.