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Wärme

So heizt Basel in Zukunft

Dank der Versorgung mit erneuerbarem Strom ist die Energiewende in Basel weit fortgeschritten. Der nächste grosse Schritt steht bevor: der Umbau der Wärmeversorgung. IWB setzt auf Fernwärme und lokale Wärmeverbünde.

Der Kanton Basel-Stadt hat ehrgeizige Ziele zur Dekarbonisierung: Der Verzicht auf fossile Energieträger zur Raumheizung ist seit 2017 Gesetz. Im Rahmen dieser energiegesetzlichen Ausgangslage arbeitet IWB seit 2018 intensiv an der Wärmetransformation: eine komplexe, zeit- und kostenintensive Aufgabe. «Wie wollen wir die Menschen im Kanton Basel-Stadt mit Wärme versorgen, sodass wir unsere Klimaziele einhalten und der Komfort für alle erhalten bleibt?», so fasst Markus Küng, Leiter Netze, die Herausforderung zusammen. Die kurze Antwort lautet: vernetzt und dezentral.

«Eine Schlüsselrolle in der Basler Wärmeversorgung von morgen werden das Fernwärmenetz und die Fernwärmeproduktionsanlagen spielen», sagt Küng. Netz und Produktionsanlagen werden Schritt für Schritt ausgebaut und für ihre Aufgaben vorbereitet. Das sichtbarste Projekt ist das Holzkraftwerk II. Nicht sichtbar, aber für die Reduktion der CO2-Emissionen der Fernwärme ebenfalls wirkungsvoll sind die geplante Temperaturabsenkung des Fernwärmenetzes von heute 170 auf zukünftig 120 Grad Celsius und der Wärmespeicher Dolder.

«Wir bauen die Fernwärme effizient und ökonomisch aus – und ergänzen sie durch lokale Wärmeverbünde.»

Markus Küng, Leiter Netze

Fernwärme und lokale Verbünde kombinieren

Nicht immer ist für IWB-Kunden ein Anschluss an die Fernwärme möglich. Für diese Fälle bietet IWB andere Lösungen, etwa lokale Wärmeverbünde. Welche Energieträger IWB bei den Wärmeverbünden einsetzt, wird gemeinsam mit den Kunden entschieden – und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen. Schon heute versorgen sich einzelne Quartiere in Basel und die Gemeinde Riehen selbst mit Wärme. Das Herzstück des Wärmeverbunds Riehen ist beispielsweise eine Geothermieanlage. In Zukunft sollen viele eigene Wärmeverbünde entstehen und mit der klassischen, zentralen Fernwärmeversorgung zu einem ökologischen und ökonomischen Gesamtsystem zusammenwachsen.

 

Schrittweise Abschied vom Gas

Heute betreibt IWB ein Fernwärmenetz von rund 230 Kilometern sowie ein Gasnetz von über 1000 Kilometern Länge. «Diese künftig parallel zu führen, ist angesichts des rückläufigen Gasverbrauchs nicht mehr sinnvoll», so Küng. IWB plant deshalb, das Gasnetz im Kanton Basel-Stadt schritt- und teilweise stillzulegen.

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Gasversorgung ausserhalb Basel-Stadt

IWB versorgt Kunden auch in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Solothurn mit Gas. Auch vor dem Hintergrund, dass im Kanton Basel-Stadt die Gasversorgung zu Wärmezwecken eingestellt werden könnte, bleibt IWB für alle Kunden ausserhalb des Kantons Basel-Stadt ein verlässlicher Partner. Die im Kanton Basel-Stadt beschlossene Dekarbonisierung der Wärmeversorgung hindert IWB nicht daran, ihren Versorgungsauftrag in den Gemeinden ausserhalb des Kantons Basel-Stadt weiterhin wahrzunehmen. Gleichzeitig bietet IWB allen Gemeinden, die eine Dekarbonisierung der Wärmeversorgung anstreben, Lösungen an und wird ein kompetenter und konstruktiver Partner für die Suche und Umsetzung von Lösungen sein.

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